JBBL: Hauptrunden-Gruppe 1, 1. Spieltag
BBA Hagen – Hamburg Towers 63:109 (13:29, 17:26, 18:33, 15:21)


Keine Chance gegen bärenstarke Hamburger hatte am Sonntag das JBBL-Team der BBA, das diesmal von NBBL-Trainer Tome Zdravevski statt vom erkrankten Vid Zarkovic
gecoacht wurde. Die physische Überlegenheit der Hansestädter machte sich immer
wieder bemerkbar, zumal Hagens Cavit Gürbüzer ebenfalls erkrankt ausfiel. Und so
schnappte sich zwar dieses Mal Julian Schulze Wischeler neben Jamie Köster einige
Rebounds – gegen die Übermacht der Hamburger (56 Rebounds, davon 26 offensive) war aber kein Kraut gewachsen. Zudem hatten die Towers mit Gustav Gruchala einen
spielstarken Forward, der gemeinsam mit Point Guard Darren Egbe stets für Gefahr unter dem Hagener Korb sorgte. Dass die Defense der Gäste darüber hinaus kaum Raum für offene Würfe ließ (FG-Quote: 35 Prozent), trug ebenfalls dazu bei, dass die BBA trotz eines erneut starken Dusan Ilic am Ende chancenlos war.

Am kommenden Sonntag spielt die BBA jetzt gegen die Baskets Juniors Oldenburg, die ihr erstes Hauptrundenspiel mit 81:88 gegen die Uni Baskets Paderborn verloren haben.

BBA: Ilic (35/1 Dreier), Borck (7/1), Ohrmann (9), Schulze Wischeler (6), Kasupovic (2),
Lotgerink, Gashi, Köster (4)

JBBL: Hauptrunde n Gruppe 1, 1. Spieltag BBA Hagen - Hamburg Towers Sonntag, 27. November, 16 Uhr, Otto Densch Halle)

Schon jetzt gilt die erste JBBL-Saison in der jungen Geschichte der BBA als Erfolg
schließlich konnte man sich dank eines Erfolgs im Derby gegen Phoenix Hagen frühzeitig die Teilnahme an den Playoffs siche rn. Eine Woche nach dem umkämpften Hagen Duell geht´s jetzt aber schon wieder in die Vollen: Zu Gast sind am ersten Spieltag der Hauptrunde die Hamburg Towers, die als klarer Favorit nach Eilpe kommen.

Im Spiel um Platz 1 in der Vorrundengruppe 1 gingen die Hamburger gegen die Rostock
Seawolves einen weiteren H auptrundengegner der Hagener zwar als Verlierer vom
Feld, doch vor dem Schlussviertel hatten die Towers noch mit sechs Punkten geführt. Am Ende belegten die Hamburger den zweiten Tabellenplatz und kämpfen nun mit fünf
weiteren Teams (BBA Hagen, Rostock Seawolves, Uni Baskets Paderborn, Metropol YoungStars, Baskets Juniors Oldenburg) bis Februar 2023 um eine möglichst gute Ausgangsposition für die Playoffs...

Das BBA-Team von Coach Vid Zarkovic will in der Hauptrunde möglichst unverkrampft aufspielen, da man das Minimalziel, die Qualifikation für die JBBL-Saison 23/24 Saison, bereits bereits erreicht hat. Personell will man am Sonntag aus dem Vollen schöpfen – sodass am Ende vielleicht ja auch eine Überraschung bejubelt werden kann...

BBA Hagen – Phoenix Hagen 91:90 (20:31, 22:17, 34:14, 15:28) 

Es war fast wie eine Premiere in der JBBL: Erstmals seit 2010 trafen mit der BBA und Phoenix Hagen gleich zwei Teams aus einer Stadt aufeinander – ein echtes Derby also, bei dem es um nicht weniger als den Einzug in die Hauptrunde der Jugendbasketball-Bundesliga ging. Nach einem an Spannung nicht zu überbietenden Spiel in der voll besetzten Otto-Densch-Halle konnte am Ende die BBA Hagen beim Stand von 91:90 jubeln – und sich damit in ihrer Premierensaison den dritten Vorrundenplatz und den Einzug in die Playoffs sichern. Dabei sah es zu Beginn alles andere als danach aus: Denn die Gäste starteten wie die Feuerwehr. Angefeuert von ihren zahlreichen und lautstarken Anhängern erwischte das Team von Marsha Owusu-Gyamfi einen perfekten Start, bei dem ihm vor allem in der Offensive nahezu alles gelang. Die BBA tat sich hingegen überaus schwer gegen die aggressive Verteidigung der Gäste und kassierte ein ums andere Mal Fast-Break-Punkte, die für einen deutlichen 6:21-Rückstand führten (5. Minute). Doch so schnell wollte sich das Team von Vid Zarkovic nicht geschlagen geben. Immer besser fanden die Jungs ins Spiel, verloren vor allem ihre spürbare Nervosität in eigener Halle und setzten zur Aufholjagd an. Unter den Körben sicherten sich Cavit Gürbüzer und Jamie Köster einen Rebound nach dem anderen. Die beiden Center waren somit stabile Säulen im BBA-Spiel, in dem es offensiv im dritten Durchgang einmal mehr Dusan Ilic war, der Verantwortung übernahm und mit 19 Punkten allein im dritten Viertel dazu beitrug, dass die Gastgeber erstmals in Führung gingen (51:50, 24.). Allerdings: Dieses Mal war es die Mannschaft von Phoenix, die das Spiel so schnell nicht verloren geben wollte. Zwar musste man foulbedingt auf Panagiotis Mousionis (28. Minute) und Finn Drescher (34.) verzichten, dennoch gelang es den Gästen, den zwischenzeitlichen 14-Punkte-Rückstand (76:62, 30.) abzubauen. Ein 5:0-Lauf von Phoenix in der letzten Minute brachte die Gäste sogar auf einen Punkt wieder heran, doch am Ende durfte doch die BBA über das frühzeitige Erreichen der Playoffs jubeln. BBA-Coach Vid Zarkovic: „Kompliment an mein Team! Es hat, wie schon gegen Kassel und Düsseldorf, nicht den Kopf verloren, sondern konzentriert weiter gemacht. Trotz vieler verletzter und erkrankter Spieler zählen wir jetzt zu den Top 24-Teams in Deutschland – darauf kann jeder Spieler stolz sein. Wir freuen uns jetzt auf die bevorstehenden Spiele gegen weitere große Teams und werden ohne Druck weiterarbeiten. Dieser Erfolg zeigt, dass wir mit der BBA nach dem Aufstieg mit einem jungen Team in die 2. Regionalliga, nach der Westdeutschen Meisterschaft der U16 und dem Erreichen der JBBL-Playoffs schon ein Jahr nach der Gründung auf einem guten Weg sind. Das bedeutet uns viel und zeigt, dass wir gut arbeiten und Spieler weiterentwickeln können.“ 

BBA: Ilic (33/2 Dreier), Borck (2), Wilkes, Ohrmann (19), Schulze Wischeler, Kasupovic (7), Gürbüzer (23), Lotgerink (2), Ben Nasr, Gashi, Köster (5)

JBBL: Vorrunden-Gruppe 2, 7. Spieltag 

BBA Hagen – Phoenix Hagen (Samstag, 19. November, 17 Uhr, Otto-Densch-Halle) 

Spannender könnte der Abschlussspieltag der Vorrunde nicht sein: Wenn sich am 

Samstag die JBBL-Teams der Basketball-Akademie und von Phoenix Hagen 

gegenüberstehen, treffen zwei Mannschaften aufeinander, die punktgleich um die 

Qualifikation für die Hauptrunde kämpfen. Die bedeutet zugleich die Teilnahme an den 

Playoffs sowie die JBBL-Qualifikation für die kommende Saison. 

Für beide Mannschaften geht´s also um viel, die Vorbereitung auf das entscheidende Spiel 

war umso intensiver. BBA-Coach Vid Zarkovic will die positive Anspannung nutzen, 

zugleich aber keinen zu großen Druck entstehen lassen. „Das ist Jugend-Basketball, da kann alles passieren. Wir gewinnen oder wir verlieren – hart arbeiten werden wir nach 

dem Spiel aber auf jeden Fall weiter.“ 

Für die BBA-Jungs wird es vor allem darum gehen, die Phoenix-Topscorer Jonas 

Langermann und Phil Härtl in den Griff zu bekommen. Auf BBA-Seite, angeführt von Point Guard Dusan Ilic (35,8 Pkt./Spiel), hofft man nach vielen personellen Engpässen der 

vergangenen Wochen auf eine volle Bank – und natürlich ebenso auf eine volle Halle, in 

der es zum Derby laut werden dürfte: Die Vorfreude auf ein echtes JBBL-Highlight in 

Hagen ist riesig!

JBBL: Vorrunden-Gruppe 2, 6. Spieltag
Uni Baskets Paderborn – BBA Hagen 93:74 (19:28, 15:12, 37:15, 22:19)

Die Paderborner behalten weiterhin die weiße Weste und stehen auf Platz 1 der
Vorrundengruppe 2 – während die BBA zum zweiten Mal als Verlierer den Platz verlassen musste.
Ohne den verletzten Point Guard Luis Ohrmann hatten die Gäste auf einen ihrer
Leistungsträger verzichten müssen. Aber fehlt ein Zahnrad, greift ein anderes: Daris
Kasupovic machte ein starkes Spiel, kam am Ende auf 18 Punkte und war gemeinsam mit Dusan Ilic bester Scorer der BBA, die furios ins Spiel startete. Von der Offensive der Gäste sichtbar überrascht, rissen sich die Paderborner aber zusammen, kamen immer besser ins Spiel. Vor allem Youngster Fabian Kayser (Jahrgang 2009) stellte einmal mehr sein Können unter Beweis, hatte am Ende dank 33 Punkten und elf Rebounds ein Double-Double in den Statistiken – wobei er nur einer von insgesamt drei Paderborner Spielern in den „Double Digits“ war: Stark am Brett aktiv waren nämlich auch Tom Brüggemann (19 Punkte/12 Rebounds) und Osaigbovo „Bovo“ Aguebor (12 Pkt./16 Reb.). Dazu zeigte sich aber insbesondere im dritten Viertel die tiefe Bank der Gastgeber, die die BBA plötzlich geknackt hatten und das Spiel souverän zuende spielten. Dem konnte auch der unterm Korb fleißige Jamie Köster nichts mehr entgegensetzen: Er sammelte insgesamt 18 Rebounds ein (allein acht davon am offensiven Brett) und führte diese Statistik teamübergreifend an diesem Tag sogar an.
Lange mit der Niederlage beschäftigen will sich BBA-Coach Vid Zarkovic aber nicht, gilt es jetzt doch, sich bereits mit dem nächsten Gegner zu beschäftigen: Am Samstag gibt es mit dem Derby gegen Phoenix Hagen ab 17 Uhr in der Otto-Densch-Halle ein echtes Finale um den dritten Vorrundenplatz. Der berechtigt nicht nur zur Teilnahme an den Playoffs, sondern wäre gleichbedeutend mit der frühzeitigen JBBL-Quali 2023/24.

BBA: Ilic (30/2 Dreier), Kasupovic (18/2), Gürbüzer (12), Borck (6/2), Wilkes (2), Schulze
Wischeler (2), Lotgerink (2), Köster (2), Gashi
Freiwürfe: 10/21 (47,6 %)

JBBL: Vorrunden-Gruppe 2, 6. Spieltag
Uni Baskets Paderborn – BBA Hagen (Sonntag, 13. November, 12.30 Uhr, Sporthalle des
Reismann-Gymnasiums)

Mit einer Bilanz von drei Siegen bei nur einer Niederlage befindet sich das Team von BBA-Coach Vid Zarkovic auf dem besten Weg in die Playoffs. Dafür muss am Ende der dritte Platz erreicht werden, der vermutlich aber erst in der kommenden Woche im Derby gegen Phoenix Hagen ausgespielt wird. Nach Paderborn reisen die Volmestädter hingegen als klarer Underdog.
Die Ostwestfalen haben eine ganze Reihe starker Kaderspieler in ihren Reihen, die in den vergangenen Wochen bereits gezeigt haben, dass sie in Topform sind. Für sicheres
Scorings sorgten Fabian Kayser (26,3 Punkte/Spiel), Tom Brüggemann (27,0) und Center Osaigbovo „Bovo“ Aguebor (27,8), der sich außerdem 12,5 Rebounds pro Spiel
schnappte. Als klassischer Ballverteiler erwies sich bislang Clemens Bialas (4,5 Assists) – ebenfalls ein Teilnehmer des diesjährigen Bundesjugendlagers.

Bei den Hagenern, bei denen Point Guard Dusan Ilic scoringtechnisch den Paderbornern in nichts nachsteht (37,3 Punkte/Spiel), wird also erneut eine gemeinschaftliche Teamleistung gefragt sein. Hier glänzte das Zarkovic-Team zuletzt immer wieder mit einer Geschlossenheit und Opferbereitschaft, die im besten Fall ja auch in Paderborn für eine Überraschung sorgen kann…

JBBL: Vorrunden-Gruppe 2, 5. Spieltag BBA Hagen – UBC Münster 84:82 (25:26, 16:15, 16:21, 27:20)

Einmal mehr hat das Team von Vid Zarkovic bewiesen, dass man es nie zu früh abschreiben sollte! Nach einem harten Kampf und einem Spiel, das lange Zeit auf des Messers Schneide stand, verließen die Hagener mit einem Sieg im Gepäck die OttoDensch-Halle – und stehen nun weiter auf dem dritten Platz der Vorrunden-Gruppe 2, der den Einzug in die Playoffs bedeuten würde. Die BBA musste dabei nicht nur auf den verletzten Luis Ohrmann verzichten, sondern hatte auch eine alles andere als optimale Trainingswoche hinter sich, bei der zahlreiche Spieler aus Krankheits- oder Verletzungsgründen passen mussten. Umso mehr verlagerte sich das Spiel daher auf Point Guard Dusan Ilic, der starke 51 Punkte auflegte und allein zehnmal hinter der Dreipunktelinie erfolgreich war. Ein Double-Double legte Center Cavit Gürbüzer auf, der elf Punkte erzielte und zwölf Rebounds einsammelte. Von Beginn an entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, in der sich kein Team wirklich absetzen konnte – bis zur 29. Minute. Angeführt von Erik Niggemann setzten sich die Münsteraner ab, führten plötzlich erstmals zweistellig (61:51) und gingen mit einem Sechs-Punkte-Polster ins Schlussviertel. Hier schlug dann aber die Stunde Dusan Ilics, der allein in diesem Abschnitt 19 Punkte erzielte: Nach einem Lauf der Gäste, die aus einem Acht-Punkte-Rückstand innerhalb zwei Minuten eine Ein-Punkte-Führung machte, erzielte Ilic in letzter Minute das 83:82 – und wurde dabei gefoult. Sein erfolgreicher Freiwurf sorgte für den umjubelten 84:82Erfolg der Gastgeber, deren letzter Wurf von Hagens Gürbüzer geblockt wurde. Am kommenden Sonntag geht es jetzt zum Tabellenzweiten, den Uni Baskets Paderborn.

BBA: Ilic (51/10 Dreier), Borck (2), Haas, Wilkes (1), Gashi (3), Kasupovic (16/1), Canta, Gürbüzer (11), Köster, Lotgerink, Ben Nasr

JBBL: Vorrunden-Gruppe 2, 5. Spieltag 

BBA Hagen – UBC Münster (Samstag, 5. November, 15.30 Uhr, Otto-Densch-Halle) 

Um am Ende einen der ersten drei Plätze der Vorrundengruppe 2 zu belegen, muss ein 

Heimsieg gegen die Münsteraner zwingend her – doch die Voraussetzungen dafür sind für 

das Team von Vid Zarkovic alles andere als günstig: Verletzungs- und krankheitsbedingt 

war ein reguläres Training in dieser Woche kaum möglich. Und so hofft der Coach für das 

Duell mit den Münsterländern auf die Rückkehr vieler Spieler, die der Offensivkraft des 

UBC etwas entgegensetzen können. Insbesondere Flügelspieler Lukas Wiegeler, bislang mit durchschnittlich 25 Punkten Topscorer seiner Mannschaft und außerdem äußerst reboundstark, sollte die besondere Aufmerksamkeit der Hagener gelten, die mit dem dritten Sieg im vierten Spiel den dritten Tabellenplatz aber festigen wollen. 

JBBL: Vorrunden-Gruppe 2, 4. Spieltag
ART Giants Düsseldorf – BBA Hagen 69:72 (16:14, 14:18, 30:23, 9:17)

Was für ein hartes Stück Arbeit! Bei den ART Giants kamen die Jungs von Vid Zarkovic
zwar recht gut in die Partie, doch die anfangs guten Aktionen, die für erfolgreiche
Abschlüsse in Korbnähe sorgten, fanden nach fünf Minuten kaum mehr statt. Stattdessen verlegten sich die Gäste auf Einzelaktionen, die nur selten Zählbares erbrachten. Und das lag nicht zuletzt an einem rabenschwarzen Tag jenseits der Dreipunktelinie: Von 20 Versuchen landete kein einziger im Korb des Gegners – damit spielte ein sonst so wichtiger Faktor im BBA-Spiel diesmal keine Rolle.
Doch davon ließen sich die Hagener nicht beirren, kämpften sich im Schlussviertel nicht nur heran, sondern nahmen dank extremen Einsatzes in der Defense und ungebrochener Willenskraft die zwei Punkte doch noch aus der Landeshauptstadt mit. „Wir haben wirklich nicht gut gespielt“, sagte Coach Vid Zarkovic nach der Partie. „Wir können froh sein, dasswir am Ende gewonnen haben, obwohl unsere Würfe nicht gefallen sind. Ein wichtiger Sieg.“
Damit belegt die BBA derzeit bei zwei Siegen und einer Niederlage Platz drei der Tabelle, der am Ende die Qualifikation für die Playoffs bedeuten würde.
Bis dahin warten aber noch weitere Aufgaben auf das Zarkovic-Team – am kommenden
Samstag ist der UBC Münster um 15.30 Uhr zu Gast in der Otto-Densch-Halle.

BBA: Ohrmann (21), Ilic (19), Gürbüzer (19), Kasupovic (6), Köster (3), Lotgerink (2),
Borck (2)

Zum NBBL Bericht

JBBL: Vorrunden-Gruppe 2, 4. Spieltag 

ART Giants Düsseldorf – BBA Hagen (Sonntag, 30. Oktober, 13 Uhr, neue 3-fach-Halle am Comenius-Gymnasium) 

Eine ausgeglichene Bilanz weist das JBBL-Team der BBA Hagen auf – doch am Sonntag will das Team von Vid Zarkovic an die starke Vorstellung in Kassel anknüpfen und den zweiten Saisonsieg feiern. Dabei kann der Coach auf einen kompletten Kader setzen, der sich immerhin das Erreichen der Playoffs zum Ziel gesetzt hat. Ein Sieg gegen das bislang 

sieglose Tabellenschlusslicht aus Düsseldorf ist da Pflicht, wie auch Zarkovic betont: 

„Wenn wir in die nächste Runde kommen wollen, müssen wir hier gewinnen, das steht mal fest. In der Vorbereitung haben wir bereits gegen die Giants gespielt, sodass wir 

einigermaßen wissen, was uns erwartet.“ Taktisch habe man sich auf den Gegner 

entsprechend eingestellt - „jetzt hoffen ich natürlich, dass alle Jungs bis Sonntag fit 

bleiben“, so der Trainer.

JBBL: Vorrunden-Gruppe 2, 3. Spieltag
ACT Kassel – BBA Hagen 97:121 (32:28, 25:33, 11:35, 29:25)

Das JBBL-Team der BBA war am Sonntag beim erwartet schweren Gegner aus Kassel zu Gast – und spürte schnell, dass ein gut vorbereiteter und technisch versierter Gegner auf dem Parkett stand. Die schnelle Ballbewegung der Hausherren brachte die Hagener Defense ein ums andere Mal an ihre Grenzen, sodass gleich mehrere „Läufe“ im ersten Durchgang zu verkraften waren, etwa zum 19:9 (7.). Dann zog der an diesem Tag einmal mehr starke Dusan Ilic das Tempo an, brachte sein Team mit zwei Dreiern in Folge heran und sorgte so – gemeinsam mit Luis Ohrmann – für ein versöhnliches Ende des ersten Viertels.

Die Ilic-Show des ersten Viertels (15 Punkte) setzte sich im zweiten Durchgang (14
Punkte) fort. Der BBA-Guard war es auch, der die BBA in der 12. Minute erstmals an
diesem Sonntagmittag (per Dreier) in Führung brachte (41:40). Die Vier-Punkte-Führung zur Halbzeit sorgte aber mitnichten für Zufriedenheit bei Coach Vid Zarkovic, der die gesamte (!) Halbzeitpause dazu nutzte, sein Team auf die kommenden Minuten
einzustellen – und wie er sie einstellte: Die BBA überrollte den ACT im dritten Abschnitt, spielte offensiv wie aus einem Guss und machte in der Defense den gewohnten Druck. Da wurden wichtige Punkte von Ohrmann, Kasupovic oder Gürbüzer ebenso gefeiert wie die Reboundstärke Jamie Kösters: Das Team präsentierte sich nach der Pause wie ausgewechselt und sorgte mit einem 22:0-Lauf (90:61, 29.) fast schon für die Vorentscheidung. Zu früh jubeln wollte indes keiner, denn schon früh geriet die BBA in Foul-Trouble – ein Problem, das aber auch die Kasseler hatten. Die konsequent harte Linie der Schiedsrichter sorgte alleine aufseiten der Gäste für 34 persönliche Fouls und vier ausgefoulte Spieler, darunter die beiden Topscorer Ohrmann (33.) und Ilic (37.). Allerdings mussten auch die Gastgeber ab Minute 35 auf zwei Starter verzichten, sodass sich kein Team wirklich benachteiligt fühlen musste.
Den Hagener konnte die Linie der Refs letztlich ohnehin egal sein: Sie feierten den erstenSieg in der JBBL-Geschichte der BBA und freuen sich jetzt auf ein etwas näheres Auswärtsspiel: Am Sonntag, 30. Oktober, treten die Volmestädter bei den ART Giants Düsseldorf an.

Coach Vid Zarkovic: „Das war ein sehr wichtiges Spiel gegen einen sehr starken Gegner,
der einen exzellenten Point Guard mit starker Technik hat. Kassel hat den Ball unglaublich gut bewegt, womit wir unsere Probleme hatten. Im dritten Viertel haben wir dann aber unser Tempo erhöht, den Ball viel besser geteilt. Durch den bedingungslosen Einsatz der Spieler, die ihr Maximum herausgeholt haben, ist uns dann ein Viertel mit wirklich tollem Basketball gelungen. Kompliment an die Spieler!“ Aber jetzt gelte es, auf dem Boden zu
bleiben. „Wir müssen jetzt weiter trainieren und alles dafür tun, um bestmöglich vorbereitet ins nächste Spiel gehen zu können.“

BBA: Ilic (51/3 Dreier), Gürbüzer (24), Ohrmann (24), Borck (2), Lotgerink (4), Wilkes (1),
Schulze-Wischeler (2), Gashi, Köster (8), Kasupovic (5)
Freiwürfe: 43/26 (60,5 %)

JBBL: Vorrunden-Gruppe 2, 3. Spieltag ACT Kassel – BBA Hagen (Sonntag, 23. Oktober, 12 Uhr, Uni-Halle Kassel)

Der erste Spieltag hatte es gleich in sich: Gegen einen der Topfavoriten dieser Saison, die Metropol YoungStars, gab´s für das Team von Vid Zarkovic nichts zu holen – umso größer ist jetzt die Motivation, bei der „Aelteren Casseler Turngemeinde“ den ersten Sieg in der JBBL-Premierensaison einzufahren. Dabei war das Training der Hagener zuletzt allerdings von Verletzungssorgen und Krankheitsausfällen geprägt – nicht die besten Voraussetzungen, wie auch der Coach sagt: „Es war natürlich nicht optimal, mit manchmal nur sechs, sieben Spielern auf dem Feld zu stehen. Ich hoffe natürlich, dass der Kern des Teams am Sonntag zur Verfügung steht. Kassel ist eine starke Mannschaft, aber wenn wir fokussiert und konzentriert sind, haben wir eine Chance zu gewinnen. Aber: Das ist Jugendbasketball – nichts ist wirklich vorhersehbar.“ Mit Blick auf die Tabellenkonstellation deutet sich bereits ein wichtiges Spiel um den Einzug in die Playoffs an, schließlich schaffen es nur die ersten drei der sieben Teams in Gruppe 2 in die Playoffs, die gleichbedeutend mit der Qualifikation für die JBBLHauptrunde des kommenden Jahres sind. Kassel hat eine ausgeglichene Bilanz, hat nach einem 84:72-Sieg gegen die ART Giants Düsseldorf zuletzt mit 82:93 gegen die Metropol YoungStars verloren.

JBBL: Vorrunden-Gruppe A, 1. Spieltag 

BBA Hagen - Metropol YoungStars 71:94 (27:23, 18:28, 10:27, 16:16)

Der erste Spieltag in der JBBL-Geschichte der Basketball-Akademie Hagen führte gleich einen Final-Four-Kandidaten in die Otto-Densch-Halle: Gegen die Metropol Youngstars  gab es am Ende leider nichts zu holen - obwohl der Auftakt der Gastgeber, die mit Dusan  Ilic, Luis Ohrmann, Daris Kasupovic, Cavit Gürbüzer und Jamie Köster starteten,  vielversprechend war. Eine 5:0-Serie von Luis Ohrmann und ein Korberfolg von Dusan Ilic führten zwischenzeitlich zu einer Fünf-Punkte-Führung (15:10, 5.), von der sich die  physisch starken Gäste aber nicht beirren ließen. 
Nach dem Auftaktviertel, das die BBA noch für sich entscheiden konnte, drehte vor allem der Metropol-Guard Maximilian Waimann auf, kam ein ums andere Mal zu leichten 

Punkten – oder legte sie für seine Teammates auf. Die Hagener wiederum ließen die sonst gewohnte Intensität in der Defense vermissen und dem Gegner zu viel Freiraum. 

Die zweite Halbzeit spielten die Gäste schließlich souverän herunter, nutzten dabei 

vermehrt auch den Umstand, dass die BBA „All-in“ ging und sich dabei zu oft in 

Einzelaktionen verlor. Die Gäste indes liefen einen Fast-Break nach dem anderen - allein  19 Fast-Break-Punkte standen so am Ende für die YoungStars auf dem Scouting-Bogen. 

Coach Vid Zarkovic wollte dennoch nicht zu hart mit seinem Team ins Gericht gehen: 

„Glückwunsch an die YoungStars, die heute gezeigt haben, welche Qualität sie haben. Die  Höhe der Niederlage nehme ich auf meine Kappe. Wir werden weiter hart arbeiten.“ 

Das nächste Spiel der BBA steigt am Sonntag, 23. Oktober, beim ACT Kassel. 

BBA: Ilic (32/3 Dreier), Borck, Wilkes, Ohrmann (16), Kasupovic (5), Ben Nasr, Gürbüzer 

(4), Lotgerink (1), Schulze Wischeler (7/1), Gashi (2), Köster (4) 


Hier geht’s zu den kompletten Stats. 

JBBL: Vorrunden-Gruppe A, 1. Spieltag
BBA Hagen – Metropol YoungStars (Sonntag, 9. Oktober, 11 Uhr, ODH)

Voller Vorfreude gehen die Jungs von Vid Zarkovic ins erste JBBL-Wochenende – zumal
sie in eigener Halle in die Saison starten können. Gegen die Metropol YoungStars hofft
man dabei auf einen kompletten Kader, zu dem mit Dusan Ilic und Luis Ohrmann auch
zwei WBV-Kaderspieler gehören, die zuletzt mit ihrem Team beim Bundesjugendlager in
Heidelberg überzeugten und mit Platz 1 zurückkehrten.
„Wir hatten eine gute, intensive Vorbereitung, für die wir uns jetzt belohnen wollen“, sagt Coach Vid Zarkovic, der den Großteil der Spieler seines Teams seit vielen Jahren trainiert und begleitet. „Ich will jeden Spieler entwickeln und hoffe natürlich vor allem, dass sie gesund bleiben und eine lange Saison spielen können.“ Das Zarkovic-Team weiß, was der Coach von ihnen verlangt – und wird dafür regelmäßig mit Erfolgserlebnissen belohnt.
„Wenn jeder den Einsatz und die Energie aufs Feld bringt, die ich von ihm erwarte, wird es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen“, sagt Zarkovic, der zwar keinen echten
Favoriten in der Vorrunden-Gruppe A ausmacht, die Paderborn Baskets und den Final-
Four-Teilnehmer Metropol YoungStars aber am stärksten einschätzt. „Wir wollen in der
Saison natürlich so weit kommen wie möglich.“ Und wohin das führen kann, sah man in
der vergangenen Spielzeit. „Im Jugendbasketball kann auf diesem hohem Level jeder
jeden schlagen“, sagt Zarkovic. „Im vergangenen Jahr gehörten wir in der U16 auch nicht zu den Topfavoriten, sind am Ende aber doch Westdeutscher Meister geworden!“
Und mit diesem Titel im Rücken sollen am Sonntag auch gegen die Metropol YoungStars, ein Gemeinschaftsprojekt der VfL AstroStars Bochum, Citybasket Recklinghausen, dem BSV Wulfen und ETB Schwarz-Weiß Essen, die ersten Punkte in der Premieren-Saison der BBA eingefahren werden.

Der JBBL-Kader der BBA:
Luca Borck, Leandro Canta, Kushtrim Gashi, Cavit Gürbüzer, Johann Haas, Dusan Ilic,
Batu Kayrak, Jamie Alexander Köster, Noah Lotgerink-Bruinenberg, Luis Ohrmann, Julian Schulze-Wischeler, Gabriel Wilkes, Fedi Ahmed Ben Nasr, Daris Kasupovic


Weitere Termine: 23.10. ACT Kassel (A); 30.10. ART Düsseldorf (A); 5.11. UBC Münster
(H); 13.11. Uni Baskets Paderborn (A); 20.11. Phoenix Hagen (H)