NBBL B: Gruppe Nord, 6. Spieltag
BBA Hagen – Eisbären Bremerhaven 79:89 (25:20, 14:22, 17:25, 23:22)

Nach vier Siegen in Serie zum Auftakt der Saison setzte es jetzt die zweite Niederlage in Folge für das Team von Tome Zdravevski. Dabei haderte der Coach vor allem mit der
Entscheidungsfindung seines Teams – das zu oft auf seinen Wurf vertraute und zu selten den Drive zum Korb suchte. Ging das im ersten Viertel noch gut – als gleich sieben Dreier ihr Ziel fanden – sank die Quote ab der elften Minute dramatisch ab. Von 42 Dreipunkteversuchen waren am Ende nur 12 erfolgreich (29 Prozent). Während die Gäste aus Bremerhaven in diesem Bereich nur unbedeutend erfolgreicher waren (30 Prozent), hatten sie den Fokus aber auf die normalen Field Goals gelegt, mit denen sie – ob aus der Mid-Range oder am Brett – immer wieder erfolgreich waren. Kaum zu stoppen war vor allem der Eisbär Kerem Baysalli, der mit einer starken Quote (50 % FG/63% 3er) auf 31 Punkte kam und Topscorer des Spiels war.
„Wir haben heute zu viele falsche Entscheidungen getroffen“, sagte Coach Zdravevski
nach der Partie. Das verletzungsbedingte Fehlen von Point Guard Finn-Luca Philipp war auch diesmal zu spüren. „Finn bringt einfach diese Ruhe ins Spiel, die uns heute gutgetan hätte. Aber Glückwunsch an das Team aus Bremerhaven, das heute einfach besser war.“

Nächster Gegner sind am kommenden Sonntag die Baskets Juniors Oldenburg, die an
diesem Wochenende gegen Phoenix Hagen gewannen (88:62).

BBA: Zajic (24/4 Dreier), Orthen, Springer (5), Mingaz (10/1), Pauli (14/3), Hinske, Drabek, Jürgens (23/3), Labus (3/1)

NBBL B: Gruppe Nord, 6. Spieltag BBA Hagen - Eisbären Bremerhaven (Sonntag, 27. November, 13.30 Uhr, Otto-Densch-Halle

Die beiden spielfreien Wochenenden, die jetzt hinter dem NBBL-Team der BBA liegen,
waren bitter nötig und reichten doch nicht zur Regeneration aller Spieler aus. Das
kräftezehrende Spiel bei den Metropol Baskets Ruhr steckte den Akteuren der BBA
sprichwörtlich in den Knochen, allen voran dem Hagener Topscorer Finn Luca Philipp , der sich in Essen einen Bruch in der Mittelhand zuzog und deshalb noch mehrere Wochen pausieren muss. Philipp ist da bei aber nur einer von vielen Hagenern, die entweder immernoch verletzt bzw. krank oder erst vor Kurzem wieder ins Training eingestiegen sind. Für die, die gegen Bremerhaven dabei sind, wird´s vor allem darum gehen, die Schwächen aus dem Hinspiel nicht zu wiederholen. Das wurde nach hartem Kampf und Overtime zwar gewonnen (74:73), aber die BBA hatte damals längst nicht ihr ganzes Potenzial abgerufen.

"Wir müssen auf jeden Fall konzentrierter auftreten, das haben wir auch gegen die
Metropol Baskets gemerkt“, sagt BBA-Coach Tome Zdravevski, der sich außerdem eine
bessere Defensivleistung als seinerzeit in Bremerhaven wünscht. Ein Sieg ist Pflicht, soll die komfortable Spitzenposition in der Gruppe gehalten werden.

NBBL B: Gruppe Nord, 5. Spieltag Metropol Baskets Ruhr – BBA Hagen 104:74 (18:22, 26:17, 26:9, 34:26)

Einen absolut gebrauchten Tag im Hexenkessel des Helmholtz-Gymnasiums Essen erwischte das NBBL-Team von Tome Zdravevski, das bereits verletzungsbedingt nicht mit voller Kapelle antreten konnte – die Halle aber mit weiteren Verletzten verlassen musste. Konnte Robin Mingaz bereits nicht mit ins Ruhrgebiet fahren, war auch für die Guards Finn-Luca Philipp (Verletzung an der Hand) und Sebastian Orthen (Prellung des Nackens) das Spiel früh in der zweiten Halbzeit beendet. Und so zollte das BBA-Team der harten Gangart der Gastgeber Tribut, kam mit der Aggressivität der Metropol Baskets nicht klar und traf in der Offense nur selten die richtige Entscheidung. Mit massiver Zonen-Defense machten die Ruhrgebietler den Raum in der Zone eng – da aber die Würfe der BBA an diesem Tag nicht fallen wollten, entwickelte sich eine zusehends einseitige Partie, in der die Gastgeber ganz und gar nicht wie ein Tabellenschlusslicht aufspielten. „Wir können froh sein, dass wir jetzt erst einmal ein paar Wochen pausieren können. Hoffentlich lichten sich dann die Reihen der Verletzten“, sagte BBA-Trainer Zdravevski nach der Partie, in der offensiv immerhin Liam Pauli überzeugte. Er war mit 19 Zählern Topscorer der Hagener, die erst am 27. November wieder in der Otto-Densch-Halle spielen – dann gegen die Eisbären Bremerhaven.

BBA: Zajic (18), Philipp (12/2 Dreier), Orthen (2), Springer (9/1), Pauli (19/3), Drabek (4/1), Longerich (10/3), Jürgens, Zacharias

NBBL B: Gruppe Nord, 5. Spieltag 

Metropol Baskets Ruhr – BBA Hagen (Sonntag, 6. November, 13.30 Uhr, Sporthalle des 

Helmholtz-Gymnasiums)

Kann das Team von Tome Zdravevski seine weiße Weste behalten? Beim Blick auf die 

Tabelle spricht einiges dafür, reisen die Hagener als Tabellenführer doch als klarer Favorit zum Schlusslicht nach Essen. Unterschätzen wollen die Gäste ihren Gegner aber nicht, schließlich hat der gegen die Rostock Seawolves, gegen die sich die BBA schwerer tat als vermutet, lange Zeit mitgehalten und nur mit drei Punkten verloren. 

„Wir müssen von Anfang an konzentriert sein und uns nicht solche Phasen wie zuletzt gegen Rostock erlauben“, sagt der Coach, der aber auf einige Spieler verletzungsbedingt verzichten 

muss. Am Ziel für Sonntag hat sich dadurch aber nichts geändert: Auch in die neue Woche 

will man ohne Niederlage starten – und damit als Tabellenführer die Hinrunde beenden.

NBBL B: Gruppe Nord, 4. Spieltag
BBA Hagen – Rostock Seawolves Juniors 80:64 (22:10, 14:16, 21:20, 23:18)

Ein 16-Punkte-Sieg und nur ein verlorenes Viertel: Man möchte meinen, Tome Zdravevski könnte zufrieden sein mit seinem Team. Doch was der BBA-Coach von seiner Mannschaft vor allem in Halbzeit eins sah, ärgerte ihn dann doch – trotz des recht deutlichen ersten Durchgangs. „Wir haben an beiden Enden des Feldes nicht gut agiert, viele einfache Layups liegen lassen und auch offene Würfe nicht getroffen. So etwas darf uns gegen stärkere Teams nicht passieren“, sagte Zdravevski, der in der Halbzeit eine Ansprache folgen ließ, die sein Team aufrüttelte. Wirklich dominant traten die Hagener zwar nicht auf, weil die Rostocker aggressiv spielten und teilweise mit wilden Aktionen immer wieder für Unruhe sorgten, doch wirklich gefährlich wurden die Hanseaten, die auf ihren Topscorer
Roy Krupnikas verzichteten, den Volmestädtern nicht mehr. Neben Ben Jürgens (12
Punkte/11 Rebounds), dem genauso wie Finn-Luca Philipp (24/10) ein Double-Double
gelang, erhielten Fabian Hinske für seine Leistung in der ersten Hälfte und Luka Zajic für die zweite Halbzeit ein Extralob des Trainers, der aber auch einen anderen Spieler
heraushebt: „Fiete Springer machte viele Dinge, die in der Statistik nicht abgebildet sind. Seine Präsenz beim Rebound, seine Defense – das alles war wichtig fürs Team“, so Tome Zdravevski.

Die BBA rangiert nun mit vier Siegen aus vier Spielen weiter auf Platz eins der Nord-
Staffel und fährt am kommenden Sonntag, 6. November, zu den Metropol Baskets Ruhr,
die noch sieglos sind.

BBA: Zajic (30/1 Dreier), Philipp (24/1), Springer, Mingaz (4/1), Pauli (2), Hinske (8),
Drabek, Longerich, Parasidis, Jürgens (12/1), Zacharias, Labus

Zum JBBL Bericht

NBBL B: Gruppe Nord, 4. Spieltag
BBA Hagen – Rostock Seawolves Juniors (Sonntag, 30. Oktober, 13.30 Uhr, ODH)

Spiel vier für das NBBL-Team von Tome Zdravevski – und um weiter mit weißer Weste auf Platz eins stehen zu können, soll am Sonntag gegen die Rostocker der vierte Sieg her. Die ,,Seewölfe“ taten sich zuletzt gegen Oldenburg extrem schwer, verloren in eigener Halle deutlich (73:96) und gehen gegen die Volmestädter als klarer Außenseiter in die Partie.

Angeschlagene Boxer gelten allerdings als besonders gefährlich, zumal die Hanseaten mit
einem Erfolg den Trend umkehren könnten und dann eine ausgeglichene Bilanz aufweisen
würden. Unterschätzen will Zdravevski die Rostocker auf keinen Fall. Zumal sie mit Roy
Krupnikas einen Spieler in den eigenen Reihen haben, der ein Abo auf den Titel „Top-Performer“ der NBBL hat: Der gerade erst 16 gewordene Litauer liefert nach seiner starken JBBL-Laufbahn auch als Jungjahrgang in der NBBL ab, erzielte gegen Oldenburg
zuletzt mehr als die Hälfte aller Rostocker Punkte (38) und glänzte mit 9 Rebounds, 6
Assists und 4 Steals. Ihm wird sicher ein besonderes Augenmerk der BBA gelten, für die
ansonsten gilt: Da weitermachen, wo man im Derby (wenn auch schon zu Beginn des
vierten Viertels) aufgehört hat. Harte Defense und konzentrierte Ballbewegung in der
Offense dürften auch gegen Rostock das Mittel zum Erfolg sein.

Zum JBBL Vorbericht 

NBBL B: Gruppe Nord, 3. Spieltag
Phoenix Hagen – BBA Hagen 67:85 (21:30, 11:16, 17:30, 18:9)

Eine vollbesetzte Tribüne, bis auf den letzten Platz belegte Courtside-Seats: In der
Sporthalle Altenhagen herrschte am Samstagmittag echte Derbystimmung! Erstmals kam es zum Aufeinandertreffen der beiden Hagener NBBL-Vertreter – die Anspannung auf beiden Seiten war greifbar, allerdings zunächst nur dem Team der BBA auch sportlich anzumerken: Die ersten fünf Minuten konnte Coach Tome Zdravevski unter der Kategorie „Fehlstart“ verbuchen.

Während die Hausherren ihre Gäste förmlich überrannten und durch Dreier von Lukas
Nowak und David Pavljak mit 10:2 (3. Minute) davonzogen, benötigte die Basketball-
Akademie sage und schreibe viereinhalb Minuten, ehe nach starker Aktion von Fiete
Springer der erste Feldkorb zum 7:12 aus Gästesicht gefeiert werden konnte. Es war der
Auftakt extrem starker fünf Minuten, in denen der BBA die Wende gelingen sollte.
Angeführt einmal mehr von Finn-Luca Philipp, der am Ende 26 Punkte erzielte, und Luka Zajic, der diesmal mit 31 Zählern Topscorer der Partie war, fanden die Gäste immer besser ins Spiel und legten außerdem defensiv eine Schippe drauf. Eine 23:6-Serie in der zweiten Hälfte des ersten Viertels legte denn auch den Grundstein für eine grundsolide Leistung, die Coach Zdravevski nach dem Spiel als die beste der – natürlich erst kurzen – Saison bezeichnete.

Und so spielte sich die BBA zwischenzeitlich in einen Rausch, starte den zweiten
Durchgang mit einer 8:0-Serie zum 38:21 (14.) und setzte auch später immer wieder
Nadelstiche, die den Gegner zusehends demoralisierten. Aggressive Full-Court-Defense führten zu schnellen Punkten, zwei Dreier infolge von Zajic und eine geschlossene Teamleistung auch im dritten Viertel ließen den Vorsprung vor dem letzten Durchgang auf 76:49 anwachsen. Im Schlussviertel nahm die BBA dann jedoch den Fuß vom Gas – schließlich war das Wochenende für einige Spieler äußerst kräftezehrend, da für die einen in der 1. Regionalliga ein Doppelspieltag anstand, andere für die 2. Mannschaft der BBA aktiv waren. Mit dem Verlust des vierten Viertels konnten die Gäste aber am Ende gut leben – als die Schlusssirene ertönte, gab es kein Halten mehr. Der erste Derbysieger heißt: BBA Hagen!

Nach drei Siegen aus drei Spielen kommt es am kommenden Sonntag, 30. Oktober, in der Otto-Densch-Halle ab 13.30 Uhr zum Aufeinandertreffen mit den Rostock Seawolves Juniors.

BBA Hagen: Zajic (31/3 Dreier), Philipp (26/2), Orthen, Springer (4), Mingaz (8/1), Pauli
(2), Drabek, Longerich, Parasidis, Jürgens (12/2), Strauss (2), Labus
Freiwürfe: 24/19 (79 %)

NBBL B: Gruppe Nord, 3. Spieltag Phoenix Hagen – BBA Hagen (Samstag, 22. Oktober, 14 Uhr, Sporthalle Altenhagen)

Auf dieses Duell freuen sich die Spieler beider Mannschaften seit Langem: Das Derby in Altenhagen sehen dabei manche Beobachter bereits als Begegnung der beiden Favoriten auf den Gruppensieg – wenngleich das vergangene Wochenende gezeigt hat, dass kein Team zu unterschätzen ist. Während die BBA sich am Ende denkbar knapp bei den Eisbären Bremerhaven durchsetzte (73:74 nach Verlängerung), mussten die Feuervögel bei den Baskets Juniors Oldenburg, die in der Woche zuvor noch gegen die BBA verloren hatten, eine überraschende 74:85-Niederlage hinnehmen. Quervergleiche verbieten sich auf diesem Niveau aber, sodass das Team von Tome Zdravevski dem Derby hochkonzentriert entgegenblickt und sich voll auf das Spiel am Samstagnachmittag konzentriert. Denn: „Wir müssen definitiv besser spielen als in Bremerhaven, wenn wirgegen Phoenix gewinnen wollen“, sagt Zdravevski, der vor allem Jordan Iloanya, Lukas Nowak, Linus Trettin und David Pavljak auf dem Zettel hat. „Aber wir müssen generell besser verteidigen und vorne besser zusammenspielen als in der Vorwoche“, so der Coach, der wie sein Trainer-Kollege Vid Zarkovic einige krankheitsbedingte Ausfälle in dieser Trainingswoche verzeichnen musste.

Zum JBBL Vorbericht

"Big Ben" sichert NBBL zweiten Sieg nach Overtime-Krimi

Was für ein Krimi! Im Duell zweier siegreicher Teams der Vorwoche setzte sich die Basketball-Akademie Hagen am Sonntag nach Verlängerung in Bremerhaven durch. Die JBBL der BBA hatte spielfrei.


NBBL B: Gruppe Nord, 2. Spieltag


Eisbären Bremerhaven – BBA Hagen 73:74 n. V. (12:16, 16:15, 19:15, 16:17, 10:11)


Dass die BBA bei den Eisbären tatsächlich den zweiten Sieg im zweiten Spiel würde feiern dürfen – danach sah es zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit tatsächlich nicht aus. Denn die Gastgeber lagen mit acht Punkten vorne (61:53), profitierten bis dahin immer wieder von zahlreichen Ballverlusten und unkonzentrierten Abschlüssen der Hagener, die nach einer Nacht im Bremerhavener „Havenhostel“ eigentlich ausgeruht hätten sein müssen.


Doch von Anfang an fand das Zdravevski-Team keinen Spielrhythmus, war in der Defense den entscheidenden Schritt zu spät und ließ außerdem aufgrund schwacher Reboundarbeit immer wieder zweite, dritte oder gar vierte Chancen zu. Insgesamt 52 Rebounds – davon 22 offensive – für die Eisbären sprachen am Ende eine deutliche Sprache.


Und doch gelang es den Gästen, das erste Viertel für sich zu entscheiden und zumindest Kontakt zu halten. Denn war die Wurfquote bei der BBA schon ausbaufähig (42 % FG), so lag sie bei den Bremerhavenern mit 34 % sogar noch niedriger. Kurzum: Die etwa 80 Eisbären- und eine Handvoll tapferen Hagener Fans erlebten ein echtes Low-Scoring- Game, das offensiv zwar nicht hochklassig, dafür aber extrem spannend war.


Obwohl die Gäste in den Schlussminuten noch einmal aufholten, schien das Spiel sieben Sekunden vor Schluss zugunsten der Eisbären entschieden zu sein. Denn der starke Anton Meyer, mit 24 Punkten Topscorer der Partie, hatte den Hagenern in der Schlussminute zwei seiner insgesamt fünf Dreier eingeschenkt und dazu beigetragen, dass die Hausherren sieben Sekunden vor Schluss mit 63:60 führten. Doch das frühe Foul am gut aufgelegten BBA-Point-Guard Robin Mingaz im Vorfeld sollte sich rächen: Was als taktischer Stopp der Bremerhavener gedacht war, ging nach hinten los: Da die Gastgeber die Teamfoulgrenze erreicht hatten, ging Mingaz an die Linie, verwandelte den ersten Freiwurf sicher zum 63:61. Den zweiten verfehlte er jedoch – und es schlug die Stunde von „Big Ben“ Jürgens: Der BBA-Center schnappte sich den Offensiv-Rebound und verwandelte den schwierigen Sprungwurf 1,6 Sekunden vor Schluss zum 63:63-Ausgleich. Verlängerung!


Hier zeigte sich, dass Basketball ein Spiel der Serien ist – das beim 63:69 für die Hagener zwei Minuten vor Schluss gerne schon hätte entschieden sein dürfen. Doch die Bremerhavener gaben nicht auf, legten eine 8:0-Serie zum 71:69 hin und witterten Morgenluft. Und nachdem Finn-Luca Philipp zum 71:71 ausgeglichen hatte, war es beim


Stand von 73:71 erneut Ben Jürgens, der den von Coach Tome Zdravevski angesagten Spielzug gemeinsam mit Robin Mingaz umsetzte: Jürgens, der ein Double-Double erzielte (13 Punkte/13 Rebounds) erhielt den Ball an der Dreierlinie von Mingaz und verwandelte „ohne Knochen“ zum 73:74-Endstand. Der Rest war Hagener Jubel pur!


BBA-Coach Tome Zdravevski: „Man muss auch nach so einem knappen Sieg ehrlich sein und sagen, dass wir insgesamt eine schwache Leistung gezeigt haben. Wir waren nicht wach, hatten viel zu viele Ballverluste und standen beim Rebound schlecht. Das muss besser werden. Aber natürlich freue ich mich, dass wir gewonnen haben und Ben die wichtigen Punkte gemacht hat. Auch Robin hat heute einen guten Job gemacht!“


Jetzt steht der nächste schwere Gegner auf dem Programm: Am kommenden Samstag, 22. Oktober, trifft die BBA im Hagener Derby um 14 Uhr auf Phoenix (Sporthalle Altenhagen).


BBA: Zajic (13), Orthen (4), Drabek, Philipp (23/2 Dreier), Mingaz (17/1 Dreier/6 Assists), Pauli (3/1 Dreier), Zacharias, Hinske, Springer (1), Labus, Strauss, Jürgens (13/3 Dreier/13 Rebounds)


Freiwürfe: 13/22 (59 %) Dreier: 7/26 (27 %)

2er: 20/39 (51 %)


 

Zdravevski-Team will gegen Eisbären nachlegen

Alle Augen nach Bremerhaven: Weil das JBBL-Team der Basketball-Akademie Hagen
spielfrei hat, gilt alle Aufmerksamkeit an diesem Wochenende dem U19-Team:

NBBL B: Gruppe Nord, 2. Spieltag
Eisbären Bremerhaven – BBA Hagen (Sonntag, 16. Oktober, 15 Uhr, Walter-Kolb-Halle)

Nach dem erfolgreichen NBBL-Auftakt gegen die Baskets Juniors Oldenburg soll an
diesem Wochenende der zweite Sieg im zweiten Spiel her. Allerdings werden die
Gastgeber aus dem hohen Norden mit derselben Zielsetzung in die Partie gehen,
gewannen sie doch ebenfalls am ersten Spieltag (69:61 gegen die Rostock Seawolves).
BBA-Coach Tome Zdravevski hat aber durchaus hohe Erwartungen an sein Team: „Wenn wir am Ende auf einem der ersten beiden Plätzen unserer Gruppe stehen wollen, müssen wir gegen Bremerhaven und Rostock in den Hin- und Rückspielen acht Punkte holen.“ Auf dem Weg dorthin will er aber nicht zu sehr auf die gegnerischen Teams schauen -sein Augenmerk gilt den eigenen Spielern, von denen er noch mehr erwartet als zuletzt
gezeigt. „Ich weiß, dass Ben Jürgens, Robin Mingaz und Liam Pauli noch zu weit mehr in
der Lage sind. Wenn auch sie ihr Potenzial abrufen, müssen wir uns keine Sorgen
machen“, sagt Zdravevski, der mit Finn-Luca Philipp aber einen der von der NBBL
prämierten „Top Perfomer“ des ersten Spieltags in den eigenen Reihen hat. Mitspieler
Luka Zajic stand dem in nichts nach – beide wollen an ihre guten Leistungen aus dem
Oldenburg-Spiel sicher anknüpfen.
Um am Sonntag gut ausgeruht auf dem Parkett stehen zu können, macht sich die BBA
bereits am Samstagmittag auf den Weg nach Bremerhaven.

NBBL B: Gruppe Nord, 1. Spieltag
BBA Hagen – Baskets Juniors Oldenburg 81:62 (20:19, 24:8, 15:19, 22:16)

Die NBBL-Premiere ist der BBL geglückt! Mit einem auch in der Höhe verdienten 81:62-
Erfolg holte das Team von Tome Zdravevski die ersten Zähler in der Gruppe Nord.
Dabei war der Coach nach der Partie mit dem Ergebnis zwar zufrieden, aber nicht rundum
glücklich mit der Leistung seiner Mannschaft. „Es war ein typisches erstes BBA-Ligaspiel“, sagte Zdravevski, der bei seinem Team vor allem in der Offense noch viel Luft nach oben sieht. Zwei Akteure gefielen aber nicht nur ihm am offensiven Brett besonders: Finn-Luca Philipp (29 Punkte) und Luka Zajic (27) hatten ein beeindruckend lockeres Handgelenk und waren am Ende nicht ohne Grund Topscorer ihres Teams. In der Defense gefiel vor allem Fiete Springer, der sich den sehr physisch agierenden Oldenburgern stark
entgegenstellte.

Was der BBA, die mit Luka Zajic, Sebastian Orthen, Finn-Luca Philipp, Robin Mingaz und
Ben Jürgens startete, jedoch fehlte, war die Konstanz: Beim Stand von 57:38 nach einem
Dreier von Finn-Luca Philipp in der 26. Minute schienen die Gastgeber das Spiel eigentlich
nur noch „herunterspielen“ zu müssen. Dass das in der NBBL aber nicht funktioniert – erst
recht nicht, wenn man auf eine sich tapfer wehrende Oldenburger Mannschaft trifft, wurde nur sieben Minuten später deutlich.
Der starke Rauf Amirbekov verkürzte nach einem Foul beim Dreipunkteversuch mit drei
sicheren Freiwürfen auf 55:60 (33.) aus Sicht der Gäste – es deutete sich eine echte
Crunchtime an, nachdem die Hagener vorne zu viele einfache Punkte liegengelassen
hatten. Zajic und Philipp rissen das Ruder dann aber gemeinsam mit Sebastian Orthen
und Robin Mingaz doch noch einmal herum. Vier Dreier in den letzten sieben Minuten
ließen das Polster zu den Juniors wieder anwachsen und die BBA am Ende jubeln.
Weiter geht´s für die BBA-U19 am kommenden Sonntag, 16. Oktober, bei den Eisbären
Bremerhaven.

BBA: Zajic (27/3 Dreier), Orthen (6/1), Drabek (2), Philipp (29/4), Mingaz (10/1), Pauli,
Hinske, Springer (2), Labus (5/1), Parasidis, Jürgens, Zacharias.

Hier geht’s zu den kompletten Stats.

NBBL B: Gruppe Nord, 1. Spieltag
BBA Hagen – Baskets Juniors Oldenburg (Sonntag, 9. Oktober, 13.30 Uhr, ODH)

Ebenso souverän wie der JBBL-Nachwuchs setzte sich auch das NBBL-Team der BBA in der Qualifikation gegen die Mitbewerber ums NBBL-Ticket durch.
Was die deutlichen Siege gegen die Rheinstars Köln und die Baskets Juniors Koblenz am Ende wert sind, zeigt sich am Sonntag im ersten Vorrundenspiel gegen die Juniors aus Oldenburg.
„Dass wir jetzt in der NBBL spielen, kam nicht über Nacht, sondern ist das Ergebnis
jahrelanger, kontinuierlicher Jugendarbeit. Dafür wollen wir uns jetzt belohnen“, sagt BBA Coach Tome Zdravevski, der auf eine Mischung aus erfahrenen U19-Spielern, die bereits in der Regionalliga Minuten sammeln, und auf U17-Rookies zurückgreifen kann. „Wir sind gut vorbereitet – und das müssen wir auch sein, denn wir wollen nicht einfach nur mitspielen und uns freuen, dabei zu sein. Wir haben größere Ziele“, sagt Zdravevski, der gleichzeitig seit dieser Saison Headcoach der Erstregionalliga-Mannschaft der BBA ist.
Und diese Ziele bedeuten zunächst einmal: In der Vorrundengruppe eine gute Rolle
spielen. „Phoenix Hagen und uns schätze ich mit am stärksten ein“, sagt Zdravevski, der aber auch betont: „Natürlich wollen wir am Ende Erster der Gruppe sein!“ Dafür soll der Grundstein am Sonntag gegen Oldenburg gelegt werden. Allerdings haben sich die Gäste ebenfalls eine Menge vorgenommen, musste man die vergangene Saison doch in der Abstiegsrunde antreten. Dort sicherte man sich allerdings als Tabellenvierter der Gruppe Nord souverän den Klassenerhalt.

Der NBBL-Kader der BBA:
Jan Drabek, Fabian Hinske, Denial Ivojevic, Ben Jürgens, Pedja Labus, Ben Longerich,
Robin Mingaz, Lars Opitz, Sebastian Orthen, Nikolaos Parasidis, Liam Pauli, Finn-Luca
Philipp, Fiete Springer, Ole Karl Strauss, Julius Zacharias, Luka Zajic

Weitere Termine: 16.10. Eisbären Bremerhaven (A); 22.10. Phoenix Hagen (A); 30.10.
Rostock Seawolves Juniors (H); 6.11. Metropol Baskets Ruhr (A); 27.11. Eisbären
Bremerhaven (H); 4.12. Baskets Juniors Oldenburg (A); 11.12. Metropol Baskets Ruhr (H);
7.1. Rostock Seawolves Juniors (A); 15.1. Phoenix Hagen (H)