Auch BBA 3 startet mit Sieg in die Saison 


SKZ Nikola Tesla – BBA 3  73:83 (28:22|10:15||18:21|17:25) 

Nachdem die erste und zweite Mannschaft der Akademie mit überzeugenden Siegen in die Saison starteten, zog am Samstagabend auch die Dritte nach. Gastgeber in der für die Landesliga ungewohnt kleinen Halle 3 des Boeler Sportzentrums waren die erfahrenen Akteure des SKZ Nikola Tesla. 

Nach personell dünn besetztem Kader im letzten Jahr zeigt sich die Drittvertretung der BBA in dieser Saison deutlich breiter aufgestellt. Die Neuzugänge sind dabei allesamt Altbekannte mit Boeler Vergangenheit. Lennart Menk kehrte aus Iserlohn zurück zu seinem Heimatverein, Tibor Wienand und Tim Drabek rückten aus der Bezirksliga, Justin Hoffmann aus der Kreisliga hoch. Zudem stoßen aus der eigenen Jugend Aljoscha Krüsmann, Till Gerdes und Jona Fömpe hinzu. 

Die Akademiker gingen somit trotz einiger Ausfälle mit einem zehn Spieler starken Kader in den Saisonauftakt und wussten um die schwierige Aufgabe, die vor ihnen lag. Gegen die erfahrenen Serben tat man sich in der Vergangenheit zunächst oft schwer. Auch am Samstag war es alles andere als ein Selbstläufer, vielmehr war es die Mannschaft von Nikola Tesla die aus allen Lagen Distanztreffer versenkte und früh in Führung ging. Allein im ersten Viertel waren es sechs erfolgreiche Versuche von jenseits der 6,25m Linie, die der BBA das Leben schwer machte. Nach dieser Phase konnte man die defensive Nachlässigkeit abstellen und selbst aus engagierter Verteidigung einfache Fastbreaks laufen. Topscorer und Boele-Rückkehrer Lennart Menk perfektionierte das schnelle Spiel in dieser Phase und war von den Gastgebern nicht zu halten. 

Den Schwung konnte das Team mit in die zweite Halbzeit nehmen, ein schneller 10-3 Lauf machte erstmals Hoffnung auf ein größeres Punktepolster. Durch einige Unkonzentriertheiten im Abschluss gelang es jedoch nicht, sich entscheidend abzusetzen. Nach 30 gespielten Minuten lag die Mannschaft von Ralf Kuhtz lediglich mit zwei Zählern in Front. Doch die personelle und konditionelle Überlegenheit wurde nun konsequent ausgenutzt, ein weiterer schneller Lauf von 11-3 führte das Team auf die Siegerstraße. Offfensiv nahmen nun Freddy Pankok, Niklas Lückenotte und Justin Hoffmann das Ruder in die Hand. Sowohl von außen als auch aus dem Fastbreaks heraus wurde der Vorsprung bis auf 13 Zähler ausgebaut, welcher schlussendlich zum ersten Erfolg der neuen Saison führte. 

Score: Menk 21, Lückenotte 16, Pankok 15, Kuhtz, J. 10, Hoffmann 9, Kuhtz, S. 6, Schrage 4, Wosnik 2, Drabek, Wiedemann. 

Zwei Spiele in zwei Tagen

TuS Fellinghausen - BBA Hagen 3 59:72 

Aufgrund eines Nachholspiels ging es für die Drittvertretung der BBA am Donnerstagabend auf die beschwerliche Reise nach Fellinghausen. Aufgrund der gesperrten Autobahnbrücke war dies wohl die längste Auswärtsfahrt der Landesliga-Geschichte, weshalb man sich umso mehr einen Sieg herbeisehnte. Zudem stand im Vorfeld fest, dass das Team von Ralf Kuhtz mindestens eines der letzten zwei Spiele gewinnen muss, um den dritten Platz und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu sichern.
 
Mit 9 mitgereisten Akteuren konnte man eine verhältnismäßig ordentliche Rotationstiefe aufbieten, doch leider verletzte sich Luca Ladage bereits nach wenigen Sekunden schwerer an der Schulter. Somit war zunächst einmal der Rhythmus der BBA komplett gestört, dementsprechend durchwachsen waren die ersten Spielminuten. Erst acht Zähler in knapp zwei Minuten durch Niklas Lückenotte ließen den Vorsprung der Akademiker erstmals ein wenig anwachsen, mit einem Stand von 14:21 ging es in die erste Pause. Diesen Schwung konnte man mit in den zweiten Spielabschnitt retten, ein 2-11 Lauf brachte die Hagener recht komfortabel in Führung. Offensichtlich so komfortabel, dass man nach dem Seitenwechsel etwas nachlässig wurde und die defensive Intensität vermissen ließ. Die Gastgeber aus Kreuztal nutzten die Gunst der Stunde und suchten durch schnelle Abschlüsse ihr Glück. Dies war so erfolgreich, dass der BBA Vorsprung nach 29 Minuten nur noch zwei Zähler betrug. Glücklicherweise fing man sich im letzten Viertel wieder und zeigte seine spielerische Überlegenheit. Micha Voigt zeigte nun wichtige Präsenz unter den Brettern, zudem stellten Topscorer Freddy Pankok und Christian Schrage durch erfolgreiche Würfe Mitte des Schlussabschnitts wieder eine 15-Punkte-Führung her. Dies ebnete den Weg zum wichtigen Sieg sowie zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde.

Score: Pankok 25, Lückenotte 21, Schrage 11, Kuhtz, J. 5, Voigt 4, Fischer 4, Wosnik 2, Kuhtz, S., Ladage.

BBA 3 - Iserlohn Kangaroos 3 55:64

Bereits am Tag darauf ging es zum nächsten Spiel, dem letzten der Vorrunde. Beide Teams hatten im Vorfeld arge Personalprobleme zu beklagen, lediglich 6 einsatzbereite Spieler fanden sich auf beiden Seiten wieder. Zudem war bereits klar, dass der Ausgang der Partie keinen Einfluss mehr auf die Tabelle haben würde. Diese Umstände sorgten am Ende für ein Spiel, dass spielerisch bei Weitem kein Leckerbissen war. Beide Teams konzentrierten sich auf eine enge Zonenverteidigung, die schlechten Wurfquoten fanden die meiste Zeit keine Antwort darauf. So entwickelte sich auch in der Folge eine sehr punktearme Partie, in der die Gäste aus Iserlohn durch ihre körperliche Überlegenheit und das bessere Timing für wichtige Würfe der BBA stets einen Tacken voraus waren. Einen Big Man der Tabellenführer konnte die Drittvertretung der Akademie gar nicht in den Griff bekommen, ganze 27 Zähler gingen auf sein Konto. 

Die dritte Mannschaft schließt die Hauptrunde schließlich auf Tabellenplatz 3 ab und darf sich nun gegen die besten drei Teams der anderen Landesligagruppe messen. Es bleibt zu hoffen, dass sich die Personallage bis dahin wieder etwas erholt.

Score: Pankok 15, Schrage 12, Lückenotte 10, Kuhtz, S. 6, Kuhtz, J. 6, Wosnik 6.

Zweifacher Overtime Krimi in Drolshagen

TuS Drolshagen - BBA Hagen 3 84:91 (17:18|30:14||9:19|15:20||13:20)

Am Samstagabend ging es für die Drittvertretung der BBA zum Auswärtsspiel nach Drolshagen. Sturmartiges Wetter, der gesperrte Autobahnabschnitt in Lüdenscheid, der Ausfall des Coaches sowie eine recht kurze Rotation waren im Vorfeld der Partie keine guten Vorraussetzungen, zumal man sich bereits im Hinspiel erstaunlich schwer tat. Nichtsdestotrotz ging die BBA als klarer Favorit in die Partie gegen den Tabellenletzten, ein Sieg war zudem Pflicht, um Platz 3 und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde zu wahren. 

Doch es entwickelte sich über diesmal mehr als 40 Minuten eine seltsame Partie. Wie bereits aus Erfahrungen in der Vergangenheit gewohnt, sah man sich unabhängig der eiskalten Halle der Gastgeber in einem Auswärtsspiel im Siegerland besonderen Einflüssen von außen gegenübergestellt. 

In der Anfangsphase konnte man damit noch recht souverän umgehen und gestaltete die Partie offen gegen einen an diesem Tage mit hoher Trefferquote aufwartenden Gegner. Doch im zweiten Viertel verlor die Akademie völlig den Faden, ließ sich von den besagten Gegebenheiten derart beeinflussen, dass auch die eigene Konzentration in Offensive und Defensive dahin war. Ganze 30 Zähler, darunter auch viele schwierige und wilde Treffer kassierte man in dieser Phase und ging mehr als bedient in die Halbzeitpause. 

Nun schwor man sich zusammen, sich von nun an ausschließlich mit dem eigenen Spiel zu beschäftigen und die klare körperliche und spielerische Überlegenheit in der Theorie auch in die Praxis umzusetzen. Vor allem defensiv packte man nach der Pause viel beherzter zu, kämpfte bei jedem Rebound und ließ im dritten Spielabschnitt lediglich 9 gegnerische Zähler zu, verkürzte insgesamt auf 5 Punkte Rückstand. Von nun an bestrafte man konsequent die stark unter den Korb einrückende Zonenverteidigung und schraubte die Trefferquote von außen in ungeahnte Höhen. Ganze 17 erfolgreiche Distanztreffer fanden am Ende ihr Ziel, besonders Joshua Kuhtz und Topscorer Niklas Lückenotte waren nun heißgelaufen. Als Christian Schrage mit zwei Dreiern in Serie zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit den Spielstand ausgleichen konnte, war das Momentum ganz auf Hagener Seite. Allerdings kassierte man 30 Sekunden vor dem Ende einen äußerst unglücklichen And-1 und hatte es mit dem letzten Angriff selbst in der Hand, die Verlängerung zu erzwingen. Freddy Pankok war es schließlich, der durch seinen ganz wichtigen Dreier die erste Extraschicht der Saison herbeiführte. 

Die erste Verlängerung lässt sich als ein relativ wildes Hin und Her beschreiben, bei dem sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Erneut lag das Team der BBA 20 Sekunden vor dem vermeintlichen Ende mit drei Zählern im Hintertreffen und musste erfolgreich von außen abschließen. Und erneut war es Freddy Pankok, der nicht lange fackelte und aus der Ecke den nächsten Distanztreffer und damit die nächste Verlängerung erzwang. 

In diesen zweiten Extraabschnitt startete man endlich mit der entscheidenden Dynamik und setzte sich mit einem 9-2 Lauf erstmalig ein wenig ab. Dass Frank Krüsmann nun noch sein erstes technisches Foul in über 35 Jahren Herrenbasketball, darunter mehr als ein Jahrzehnt in der Bundesliga, zugesprochen bekam, spricht für sich und die "merkwürdigen" äußeren Umstände der Partie. Am Ende war man heilfroh, die Partie doch noch gedreht und sich mit Kampfgeist der Situation gestellt zu haben.


Score: Lückenotte 24/5 Dreier, Pankok 19/2, Kuhtz, J. 18/6, Schrage 13/3, Krüsmann 12, Kuhtz, S. 3/1, Fischer 2, Ladage.

 

BBA 3 bezwingt Nikola Tesla deutlich

SKZ Nikola Tesla – BBA Hagen 3  61:92 (12:16|18:19||10:28|21:29)

 

Nachdem man in den beiden Partien des Rückrundenstarts schlecht ausgesehen hat und deutlich merkte, dass noch viel Sand im Getriebe war, konnte die Drittvertretung der BBA am Samstagabend  wieder siegreich vom Platz gehen.

Beinahe vollzählig ging man in die Partie gegen die Scharfschützen des SKZ Nikola Tesla in der ungewohnt kleinen Halle 3 des Helfer Sportzentrums. Anfangs machte genau der Umstand des engen Spielfelds der BBA zu schaffen, gegen die Zonenverteidigung der Gastgeber gab es kaum Platz, den Ball vernünftig laufen zu lassen. So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein recht ausgeglichenes Spiel, in dem man überlegen war, sich aber zunächst nicht richtig absetzen konnte.

Nach dem Seitenwechsel zogen die Akademiker das Tempo nochmal an und kamen immer wieder durch Fastbreaks zu einfachen Punkten. Genau das fehlte in den letzten Partien, in denen man stets ins Setplay gezwungen wurde und wenig Geschwindigkeit im offensiven Spiel war. Offensiv harmonierten in der zweiten Halbzeit besonders Jan Wosnik und Frank Krüsmann unter den Brettern, Topscorer Freddy Pankok konnte immer wieder durch schnelles Spiel einfache Zähler im Schnellangriff erzielen.

Nach dem dritten Viertel lag man bereits mit 23 Punkten in Führung, sodass man den Vorsprung im letzten Spielabschnitt nur noch verteidigen musste. Youngster Tim Wiedemann konnte in den Schlussminuten noch Mal für Furore sorgen, indem er drei Distanzwürfe in Folge verwandeln konnte und so das Endergebnis von 61:92 besiegelte.

Score: Pankok 21, Krüsmann 16, Kuhtz, J. 12, Wiedemann 11, Wosnik 10, Lückenotte 6, Schrage 6, Ladage 6, Kuhtz, S. 3, Voigt 1.

 

BBA 3 noch im Winterschlaf

TuS Iserlohn Kangaroos 2 – BBA Hagen 3  78:69 (18:19|15:6||21:23|24:21)

 

Die Pause war für das Landesligateam der BBA offensichtlich zu lang. Obwohl man das erste mal in dieser Saison vollzählig antreten konnte, resultierte dies in einer durchwachsenen Vorstellung. Konnte man das Hinspiel gegen die Zweitvertretung der Iserlohn Kangaroos noch recht souverän für sich entscheiden, musste man am Freitagabend feststellen, dass man im neuen Jahr noch nicht wieder auf der Höhe ist. Man merkte dem Team die lange Pause an, dementsprechend mager fiel der erste Spielabschnitt aus, in welchem man offensiv fast nichts Zählbares zustande brachte. Vielmehr verlor man unzählige Male den Ball und erlaubte sich auch beim Abschluss viel zu viele leichte Fehler. Gepaart mit einer ganz schwachen Quote von außen und von der Freiwurflinie resultierte dieser Auftritt in lediglich 25 erzielten Punkten zur Pause. 

Nach dem Seitenwechsel startete man eigentlich erheblich besser, ein schneller 7-2 Lauf verkürzte auf 3 Zähler Rückstand. Doch nun wurde man defensiv nachlässig, gewährte den Gastgebern vier erfolgreiche und zudem unbedrängte Distanzwürfe innerhalb kürzester Zeit, sodass die BBA auch vor dem dritten Viertel im Hintertreffen, jedoch immer in Reichweite, lag. Doch immer, wenn man selbst auf Tuchfühlung gehen konnte, nutzte man das Momentum nicht, um das Ruder komplett herumzureißen. Viel zu wenig machte man zudem aus seiner körperlichen Überlegenheit und brachte den Ball deutlich zu selten ans Brett. 

So verlor die Drittvertretung diese Partie, in der niemand zu seiner Normalform fand, gegen stark verbesserte Iserlohner verdient und muss sich bis zum nächsten Spiel, wenn es gegen den Tabellenzweiten der BG Hagen geht, deutlich steigern. 

Score: Pankok 18, Lückenotte 18, Kuhtz, J. 11, Wosnik 6, Wiedemann 5, Krüsmann 4, Voigt 2, Fischer 2, Ladage 2, Kuhtz, S. 1, Schrage. 


 

BBA 3 verliert Spitzenspiel am Ende zu hoch

 

TuS Iserlohn Kangaroos 3 – BBA Hagen 3  76:58 (25:14|19:20||10:14|22:10)

 

Zum letzten Spiel der Hinrunde der Landesligagruppe B kam es zum tabellarischen Spitzenspiel zwischen dem Erstplatzierten Iserlohn und den Verfolgern der BBA 3. Nach dem Auftritt in stark dezimierter Aufstellung am vergangenen Freitag entspannte sich die Personallage glücklicherweise kurzfristig wieder. Zu den wieder genesenen Akteuren gesellte sich auch Frank Krüsmann, welcher endlich sein erstes Saisonspiel bestreiten konnte.

 

Leider verschlief man abermals das erste Viertel in der Defensive, sowohl von außen als auch unter dem Korb konnten die Gastgeber nach Belieben punkten und ganze 25 Zähler auf die Anzeigetafel bringen. Im zweiten Spielabschnitt präsentierte man sich deutlich besser, mit Frank Krüsmann hatte man nun noch mehr körperliche Präsenz unter dem Korb, welcher die Würfe merklich erschwerte. In der Offensive konnte abermals Freddy Pankok auf sich aufmerksam machen, welcher später auch zum Topscorer wurde. So konnte man das zweite Viertel hauchdünn für sich entscheiden und ging mit einem 6 Punkte Rückstand in die Halbzeitpause. Dass der Druck bei den ungeschlagenen Tabellenführern lag, die Partie zu gewinnen, wollte man sich zu nutzen machen. Doch nicht nur Iserlohn war nach der Pause eher nervös und fahrig, auch man selbst haderte mit einfachsten Ballverlusten und zumindest kuriosen Schiedsrichterentscheidungen.

 

So war auch nach dem dritten Spielabschnitt noch keine Entscheidung gefallen, kurze Zeit später verkürzte man durch einen erfolgreichen Distanzwurf von Freddy Pankok sogar nochmals auf 5 Zähler Differenz und zwang die Kangaroos zur Auszeit. Doch für den letzten Aufschwung fehlte am Ende die nötige Energie, da einige Spieler fast über alle Minuten gingen mussten. Drei schnelle Distanztreffer, als die Partie bereits entschieden war, ließen das Ergebnis am Ende deutlich zu hoch ausfallen. Dennoch überwintert man aufgrund des direkten Vergleichs auf dem zweiten Tabellenplatz und setzt sich das Ziel, in der Rückrunde mehr Spiele für sich zu entscheiden als in der Hinrunde.

 

Score: Pankok 19, Krüsmann 12, Kuhtz, J. 10, Schrage 5, Ladage 4, Wiedemann 3, Kuhtz, S. 3, Fischer 2, Wosnik. 


BBA 3 erledigt Pflichtaufgabe

BBA 3 - TuS 09 Drolshagen 62:55 (16:16|16:20||21:8|9:11)


Am Freitag ging es für die Drittvertretung der Akademie ins zweite Heimspiel in Serie gegen Gäste aus dem Siegerland. Konnte man gegen Fellinghausen am Ende einen unbeschwerten Sieg einfahren, waren die Vorzeichen diese Woche äußerst schlecht. Lange Zeit war nicht klar, ob man überhaupt mehr Personal als die obligatorische Starting 5 aufbieten könnte, zahlreiche Spieler, darunter etliche Leistungsträger, mussten krankheits- und berufsbedingt passen. Erfreulicherweise konnte man mit Tim Drabek und Jan Wiedemann zwei Akteure aus der 2. Mannschaft von Boele kurzfristig dazu gewinnen, auszuhelfen. Dafür nochmal ein großes Dankeschön!

Wie schon gegen Fellinghausen gewohnt, sah man sich einer recht engen Zonenverteidigung gegenüber, welche die Gäste über 40 Minuten aufboten. Zu Beginn schaffte man es dennoch vermehrt am Brett zu agieren und einige Fouls zu ziehen. Traf man die ersten vier Versuche von der Linie noch allesamt, sollte sich die Freiwurfquote noch zu einem einzigen Drama entwickeln. Früh zwang man Drolshagen zu einer Auszeit, konnte auch bis zur 7. Spielminute den Vorsprung weiter ausbauen, ehe ein 8-0 Lauf der Siegerländer zur Viertelpause auf Unentschieden stellte.
Der zweite Spielabschnitt geht wohl als der schlechteste dieser Saison in die Bücher ein, vor allem defensiv verhielt man sich völlig verschlafen und ließ sich ein ums andere Mal im eins gegen eins schlagen, auch die Hilfe am Brett war stets zu spät. Offensiv dagegen hielt in dieser Phase vornehmlich Christian Schrage, der immer wieder den Weg zum Korb suchte und erfolgreich abschließen konnte. Dennoch war die Schläfrigkeit in der Verteidigung bis zur Pausensirene nicht abgelegt, sodass man mit einem 32:36 Rückstand in die Kabine ging.

Dass man dort auf keine glücklichen Gesichter blicken konnte, war jedem Besucher der THG Halle klar, trotz des Personalmangels war man dem Gegner individuell überlegen, vor allem körperlich wollte man nun dagegen halten und in der Zone punkten.

Im zweiten Spielabschnitt stand zum einen die eigene Defensive besser, in welcher man nun ebenfalls auf eine Zone wechselte und die beiden Topscorer der Gäste aus der Partie nahm. Zum anderen ging der Plan auf, den Ball konsequent auf die Großen zu bringen und energischer abzuschließen. Dies führte zu fast unzähligen Freiwurfsituationen und einer hohen Foulbelastung des Gegners. Doch mit einer katastrophalen Quote von 11/28 konnte man sich nicht entscheidend absetzen und musste bis zum Schluss um den Sieg bangen. Sein offensiv bestes Spiel machte Tim Wiedemann, welcher stets das Tempo hoch hielt und sowohl mit Zug zum Korb als auch von außen zu punkten wusste.
Am Mittwoch steht nun das letzte Spiel der Hinrunde an. Gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Iserlohn bleibt abzuwarten, ob sich die Personallage ein Stück weit entspannt.

Score: Schrage 19/1 Dreier, Wiedemann, T. 16/2, Wosnik 10, Kuhtz, S. 6/2, Ladage 6, Wiedemann, J. 3/1, Drabek 2.


BBA 3 - TuS Fellinghausen 92:53 (20:19|22:11||25:8|25:15)


Nach zwei spielfreien Wochen ging es für die Drittvertretung der BBA am Freitag erneut zu einem Heimspiel in der Landesliga. Aus der Vergangenheit war bekannt, dass man auf eine Zonenverteidigung mit dem Fokus, den Bereich unter dem Korb eng zu machen, treffen würde. Damit kam man zu Beginn nur bedingt klar, die zahlreichen offenen Würfe fanden nur selten ihr Ziel. Parallel dazu ließ man sich von den Gästen aus dem Siegerland viel zu leicht in der Verteidigung schlagen und geriet so zunächst früh in Rückstand. Nach einer Auszeit und nun mehr Tempo im eigenen Angriffsspiel konnte der Spielabschnitt letztlich doch noch knapp gewonnen werden. Nun kehrte auch die Treffsicherheit von außen zurück, immer wieder konnte man den vorhandenen Platz ausnutzen und in dieser Phase vier der insgesamt 13 erfolgreichen Distanzwürfe versenken. Besonders Niklas Lückenotte war heißgelaufen, ganze sechs Dreier gingen alleine auf das Konto des späteren Topscorers der Partie.
Mit einer Führung von 12 Zählern ging es in die Pause, welche ob der klaren Favoritenrolle deutlich zu dünn ausfiel. Doch nach dem Seitenwechsel war die Messe schnell gelesen, ein 14-3 Lauf stellte die Führung erstmals auf über 20 Punkte und sorgte für die Vorentscheidung. So konnte man sich im Schlussabschnitt auf das Verwalten beschränken, sehenswert waren noch einmal drei erfolgreiche Würfe in Folge von Luca Ladage, bei welchen er die Bretter der THG Halle ausgiebig testete.
Am kommenden Freitag steht erneut ein Heimspiel auf dem Programm, wenn die nächsten Siegerländer in Form vom TuS Drolshagen zum Höing kommen.

Score: Lückenotte 29/6 Dreier, Ladage 18, Kuhtz, J. 13/3, Pankok 13/1, Wiedemann 9, Kuhtz, S. 6/2, Wosnik 2, Fischer 2, Voigt


BBA 3 - SKZ Nikola Tesla 60:44


Nachdem man dezimiert gegen die BG Hagen das Nachsehen hatte, ging es für die Drittvertretung der BBA am Freitagabend gegen die erfahrene Mannschaft von Nikola Tesla.

Gegen kaum eine andere Mannschaft hat man in der Vergangenheit häufiger Duelle ausgetragen, daher wusste man genau, was auf die Hausherren zukam. Wieder mit an Board waren dabei Niklas Lückenotte und erstmals auch Florian Fischer, welche nach überstandener Krankheit die Bank der BBA erweiterten.

Wusste man um die Dreierstärke der Serben, bekam man diese jedoch im ersten Viertel nicht verteidigt, vier erfolgreiche Distanztreffer der Gäste in dieser Phase und eine unangenehme Zonenverteidigung machten zunächst das Leben schwer. Bereits jetzt wurde klar, dass es ein punktearmes Spiel werden würde, mit 13-16 ging es in die erste Pause.

Im zweiten Spielabschnitt stand die Verteidigung dann deutlich besser, lediglich vier Zähler gestattete man den Gästen. So ging man mit einer 9 Punkte Führung in die Halbzeitpause, in der man sich vornahm, das Spiel schneller zu machen und den Ball offensiv mehr laufen zu lassen. Dies gelang in dieser Phase allerdings nur bedingt, offensiv ließ das Wurfglück der BBA nun deutlich nach und auch defensiv war man gegen die nun vermehrt am Brett agierenden Gäste zu zögerlich. So schmolz der Vorsprung auf lediglich drei Zähler vor dem letzten Viertel.

Doch glücklicherweise behielt man nun die Nerven, startete mit einem schnellen 8-2 Lauf und stellte auf den Spielstand von 46-37. In den Schlussminuten machte der erneut überzeugende Freddy Pankok mit 11 eigenen Zählern den Deckel endgültig drauf und besiegelte den zweiten Saisonsieg.

Nun stehen zwei spielfreie Wochen an, bevor es erneut Zuhause gegen den TuS Fellinghausen geht.

Score: Pankok 19/ 1 Dreier, Lückenotte 11/2, Kuhtz, S. 8/2, Ladage 7, Alfter 6/2, Fischer 5/1, Kuhtz, J. 4, Wiedemann, Schrage.


BG Hagen 3 - BBA Hagen 3 79:71 (24:22|15:18||14:11|26:20)

Nachdem die Drittvertretung der BBA am vergangenen Freitag gegen die jungen Aufsteiger aus Iserlohn punkten konnten, ging es bereits am Mittwoch zum "Auswärtsspiel" gegen die erfahrene Mannschaft der BG Hagen 3. Bereits aus den letzten Saisons kannte man den Gegner aus diversen Duellen und wusste, worauf man sich einzustellen hatte.

Leider konnte man krankheitsbedingt nur mit einer 8er Rotation, darunter mehrere Spieler, welche zuletzt pausieren mussten, antreten. Doch diese Zusammenstellung gestaltete die Anfangsphase sehr ausgeglichen, immer wieder konnte man dem Gegner in einem eher zerfahrenen Spiel Fouls anhängen und von der Linie punkten. Besonders offensiv zu gefallen wussten an diesem Abend erneut Neuzugang Freddy Pankok sowie Jan Wosnik. Einen guten Einstand zeigte Nachwuchsspieler Tim Wiedemann, der nach Krankheit zum ersten Mal eingreifen konnte.
So ging man mit einer hauchdünnen Führung in die Halbzeitpause mit der Devise, das Spiel schneller zu machen und den geringeren Altersschnitt auszunutzen. Dies gelang aber nur bedingt, zu oft fand man sich im Setplay wieder, in dem man noch etwas zu statisch agiert. Ein punktearmer Dritter Spielabschnitt sorgte für keine Vorentscheidung, mit einem Stand von 53:51 ging es in die finale Phase.
Ärgerlicherweise verließ die BBA nun für 5 Minuten das Wurfglück, die Gastgeber hingegen nutzten die sich ergebenden Möglichkeiten routiniert aus und erhöhten auf 9 Zähler Differenz. Spannung kam dennoch noch einmal auf, als man 8 Zähler in kürzester Zeit erzielen konnte und BG zur Auszeit bat. Doch um das Ruder nochmal herumzureißen, war die Zeit nun zu knapp und die Gastgeber erfahren genug, um dies zu verhindern.

Score: Pankok 20/1 Dreier, Wosnik 15/2, Schrage 13/3, Kuhtz, S. 6/2, Kuhtz, J. 6, Wiedemann 4/1, Ladage 4, Voigt 3.


BBA Hagen 3 - TuS Iserlohn Kangaroos 2 82:70 (29:24|15:7||19:21|19:18)


Auch für die neuformierte ehemalige Erste von Boele, nun unter dem Dachnamen der BBA antretend, ging es am Freitag nach über anderthalb Jahren endlich wieder um Punkte in einem Meisterschaftsspiel der Landesliga.
Nachdem man den Abgang der Leistungsträger Marcel Zahner-Gothen und Heiko Kassner verkraften musste, konnte man sich mit zwei alteingesessenen Boelern verstärken, welche nach langer Zeit zu ihrem Stammverein zurückkehrten. Neben Christian Schrage und Freddy Pankok schnürten sich sechs weitere Spieler die Schuhe, sodass man mit einer Achterrotation gegen die Zweitvertretung aus Iserlohn antrat.
Zunächst war die lange Spielpause den Teams kaum anzumerken, es entwickelte sich ein schnelles Spiel mit zahlreichen erfolgreichen Offensivaktionen. Dies lag auf Seiten der BBA maßgeblich am bestens aufgelegten Niklas Lückenotte, welcher allein im ersten Viertel 17 Zähler auflegte und später auch mit 30 Punkten zum Topscorer avancierte.
Im zweiten Abschnitt wurde die Partie deutlich zerfahrener, der Ball lief offensiv nicht mehr so gut durch die eigenen Reihen. Allerdings stand die Defensive der BBA nun grundsolide, lediglich 7 Zähler gestattete man den Gästen aus dem Sauerland. Mit einem Polster von 13 Punkten ging man in die Halbzeitpause, in der man sich vornahm die zuletzt starke Verteidigung verstärkt in Fastbreaks und einfache Punkte umzuwandeln, um die Partie möglichst früh zu entscheiden.
Dies gelang auch zunächst, ein 11-2 Lauf zu Beginn des dritten Spielabschnitts ließ den Vorsprung auf komfortable 20 Punkte anwachsen. Doch dass dies noch lange keine Entscheidung bedeutete, wurde schnell klar. Iserlohn startete zum Ende des Viertels seinerseits einen Lauf und setzte diesen auch über die Pause hinaus fort. Nach 2 Dreiern in Serie war die Führung in Minute 32 auf 8 Zähler geschmolzen. Erfreulicherweise blieb man nun ruhig und konnte vor allem in Person von Freddy Pankok, welcher nach nur einer Trainingseinheit ein starkes Debüt zeigte, stets antworten und den Sieg ins Ziel bringen.
Bereits am Mittwoch steht das nächste Spiel der BBA auf dem Plan, wenn es gegen die BG Hagen 3 geht.

Score: Lückenotte 30, Pankok 21, Wosnik 11, Schrage 11, Kuhtz, J. 6, Kuhtz, S. 3, Alfter, Ladage.