Überzeugender Start-Ziel Sieg gibt BBA „Playoff-Push“ // Business-Lounge voller Erfolg

 

BBA Hagen – Telekom Baskets Bonn 2  93:78 (46:36) 

 

Pünktlich zum ersten Heimspiel nach vier Wochen gab es neben dem Geschehen auf dem Feld ein besonderes Highlight für unsere Partner. Unterstützt und gemütlich sowie detailverliebt eingerichtet von No. 1 Immobilien, Impuls Homestaging und Kipos konnten unsere Sponsoren zu einem geselligem Treffen in der Businesslounge zusammenkommen und sich austauschen. Zudem konnten sich die BBA-Verantwortlichen für die tolle bisherige Unterstützung seit Gründung der Akademie im angemessenen Rahmen bedanken!

Zum Spiel: Erstmals seit Monaten konnte Tome Zdravevski vor der Partie gegen die Telekom Baskets Bonn auf eine vollständige Rotation vor heimischer Kulisse setzen. Sowohl Nieja Jordan als auch „Vytzka“ Nedzinskas konnten im richtungsweisenden Spiel um die Playoffplatzierungen mitwirken – sollten aber in der Folge nur verhältnismäßig wenige Minuten abreißen müssen. Dies lag an der Dominanz des gesamten Akademiekaders an diesem Abend. Hellwach starteten die Eilper in die Partie, wenngleich der Spielstand gegen eine nur mit sieben Akteuren bestückte Gästerotation zunächst ausgeglichen war. Zur Viertelpause stand eine Fünf-Punkte-Führung zu Buche (19:24). 

In der Folge lief der Offensivmotor aber immer besser an, angeführt vom wieder starken Anthony Watkins, der ein Double Double auflegte (33 Punkte, 10 Rebounds) lief der Ball schnell durch viele Hände und immer häufiger durch die gegnerische Reuse. So konnten sich die Zuschauer in der gut besuchten Otto-Densch-Halle über einen zweistelligen Vorsprung zur Pause freuen (46:36). 

Nach dem Seitenwechsel zeigten die Zdravevski-Schützlinge das, was der Coach später als „den besten Basketball der ganzen Saison“ bezeichnen sollte. Aggressive Verteidigung, Teambasketball, starke Wurfquoten von außen und vor allem Dominanz beim Rebound zeichneten diese Phase aus. Ganze elf Offensivrebounds gingen aufs Konto der einsatzfreudigen BBA, welche in 19 Second Chance Zähler umgemünzt wurden. Ein so zwischenzeitlich entstandener 11-0 Lauf führte bereits vor der letzten Viertelpause zur Vorentscheidung. Nahtlos in die starke Leistung einreihen konnte sich Neuzugang Nino Vrencken, welcher sich ein Sonderlob abholen durfte. „Durch seine Verpflichtung haben wir viel gewonnen – und er wird sich noch steigern“ lautete die angesichts bereits beigesteuerter 6 Rebounds sowie 2 Assists verheißungsvolle Prognose Zdravevskis. Der Endstand von 93:78 sicherte zudem den direkten Vergleich gegen die Baskets – was im Hauptrundenendspurt noch Gold wert sein könnte. 

Bereits am Freitag (20 Uhr, Ballsporthalle Pascal-Gymnasium) geht es in die nächste Partie gegen einen direkten Konkurrenten. Beim UBC Münster, welcher mit nur einem Sieg mehr auf dem Konto Platz drei der Regionalligatabelle besetzt, geht es wieder heiß her im Kampf um eine gute Ausgangslage in den Playoffs. 


BBA: Watkins (33 Punkte, 10 Rebounds, 6 Assists), Zajic (14), Philipp, Wegmann (5), Orthen, Gebehenne (2), Vrencken (3, 6 Rebounds), Nedzinskas (18, 8 Rebounds), Dresel (7), Jordan (11, 6 Rebounds), Krichevski. 

 

Gesamte Statistik

 


Endlich wieder Heimspiel – Bonn zu Gast in Eilpe

 

Ganze vier Wochen nach dem Overtime-Krimi gegen Haspe steht für die Akademie am Freitag (20:15 Uhr, Otto-Densch-Halle) wieder ein lang ersehntes Heimspiel auf dem Plan. 

Mit den Telekom Baskets Bonn kommt die Zweitvertretung des Tabellenführers der Basketball-Bundesliga nach Eilpe. Das Team von Coach Marko Zarkovic stellt dabei eine echte Wundertüte dar: Lediglich ein Spiel verloren die Bonner im hauseigenen Ausbildungszentrum des Telekom Domes. Ganz anders stellt sich die Performance in fremder Halle dar. Ganze acht ihrer neun Auswärtsspiele gingen verloren, darunter zuletzt ein deutliches 101:73 in Münster. So gleicht sich die Bilanz der Gäste aus und resultiert in einem fünften Platz innerhalb des breit gestreuten Mittelfelds der Regionalliga. Weiter dort Anschluss halten will das Team von BBA-Headcoach Tome Zdravevski. Ebenfalls mit neun Siegen und neun Niederlagen ausgestattet rangieren die Akademiker auf dem neunten Platz. Mit dem Rückenwind aus drei Siegen aus den letzten vier Partien sowie der Gewissheit, dass die zwischenzeitlich immer wieder schmerzlich vermissten Leistungsträger Nieja Jordan, Anthony Watkins und „Vytzka“ Nedzinskas langsam wieder zu alter Stärke finden, geht man in das Duell.

Nochmal nachgelegt haben die Baskets im Vergleich zum Hinspiel (93:84) in Bonn. Neben Topscorer Anfernee McAllister (22,6 Punkte & 7,6 Rebounds pro Partie) setzt Zarkovic auf einen zweiten Importspieler. Justin Andrews überzeugt im Backcourt mit starken Zahlen (21,8 PpP) und stellt die Vorzeichen nochmal neu auf. Daneben tummeln sich in der kurzen Rotation der Rheinländer traditionell einige talentierte junge Akteure aus dem Programm der Baskets. Mit Noah Völzgen (12,7 PpP), Janne Müller (11,2) sowie Mamadou Diallo (10,2) bekommen gleich drei Spieler unter 21 Jahren viel Verantwortung übertragen. 

Tickets für das wegweisende Spiel im Kampf um die Playoffs gibt es an der Abendkasse und im Ticketshop.

In der Halbzeit gibt es zudem wieder ein Highlight für die Fans. Mit einem Treffer von der Mittellinie winken auf den Gewinner satte 10.000€! Einfach am Eingang anmelden und mit etwas Glück dabei sein.
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Landesliga Topspiel

Auch die Drittvertretung der BBA hat ein wegweisendes Spiel vor sich. Am Freitag (20 Uhr, Sportzentrum Helfe) geht es gegen die TG Voerde im direkten Verfolgerduell um Platz zwei. Hinter Serienmeister Haspe tummeln sich mit Iserlohn 2 & 3 zwei weitere Anwärter auf den inoffiziellen Platz an der Sonne. Gegen Voerde muss für die BBA der direkte Vergleich jedoch noch gewonnen werden - das Hinspiel ging nach Verlängerung mit fünf Zählern an die Ennepetaler...

Für die Zweitvertretung in der 2. Regionalliga sowie die Damen in der Landesliga stehen schwierige Auswärtspartien auf dem Programm. Während die "jungen Wilden" gegen Tabellenführer Salzkotten bestehen müssen (Samstag, 16:30 Uhr, Upsprunger Straße), reist das Damenteam zum Tabellenzweiten nach Dortmund (Sonntag, 10 Uhr, Ardeystraße).

 

BBA zu Gast beim Schlusslicht

Nach zuletzt wechselhafter Leistung – vor allem den anhaltenden Personalproblemen geschuldet – gilt es für die Akademie am Samstag (19 Uhr, Schulzentrum Aachen-Laurensberg) beim Tabellenschlusslicht aus Aachen wieder zur Konstanz zu finden. Für die Zdravevski-Fünf spricht nicht nur das Hinspielresultat (89:67), sondern auch die aktuelle Form der Kaiserstädter. Vier ihrer letzten fünf Partien gingen verloren, zuletzt musste man eine 97:79 Niederlage in Leverkusen hinnehmen. Ein weiterer großer Hoffnungsschimmer für die Akademiker könnte die Rückkehr von Nieja Jordan und „Vytzka“ Nedzinskas sein. Beide machten zuletzt Fortschritte und könnten kurzfristig wieder eine Option für Coach Tome Zdravevski sein.

Dennoch unterschätzt der Hagener Übungsleiter die Gegner keineswegs. Denn immer wieder schaffen es die Aachener, auch für Überraschungen zu sorgen. So schlug die Mannschaft von Kevin Vorbeck vor Jahreswechsel mit Wulfen und Hamm gleich zwei Konkurrenten der BBA im Playoffkampf. Gewarnt dürfte man vor allem vor dem in Hagen bestens bekannten Tim Schönborn sein. Mit 22,1 Zählern pro Partie zählt der Routinier der Gastgeber noch immer zu den besten Akteuren der Regionalliga und stellte die BBA auch im Hinspiel vor einige Schwierigkeiten (27 Punkte, 5 Rebounds). Ihm zu Seite stehen US-Import Philip French (16,2 PpS, 6,7 RpS), Felix Huesmann (10,2 PpS) und Max Boldt (10,1 PpS) mit jeweils zweistelliger Punkteausbeute. 


Aufgrund der immer noch hochgradig ausgeglichenen Tabelle werden die beiden anstehenden Partien in Aachen und gegen Bonn (03.02., 20:15h, Otto-Densch-Halle) richtungsweisend im Kampf um die Teilnahme an den Playoffs werden. Mit zwei Siegen kann man wohlmöglich einen entscheidenden Abstand zum Tabellenkeller herstellen und den Blick in den verbliebenden Hauptrundenspielen nach oben richten.

 

 

Personalprobleme machen BBA Strich durch die Rechnung

Hertener Löwen - BBA Hagen  84:67 (39:35)

Am Freitag ging es für das Zdravevski-Team zum direkten Tabellennachbarn nach Herten. Die Vorzeichen waren erneut durchwachsen, neben Langzeitausfall Nieja Jordan mussten auch „Vytzka“ Nedzinskas (Rücken) sowie Tobi Wegmann (Knie) kurzfristig passen. Erstmals mit dabei war hingegen Neuzugang Nino Vrencken. Der 19-jährige Holländer, welcher die vakant gewordene Position von Tim Elkenhans im Backcourt füllen soll, bekam kurz vor der Partie die Freigabe und stand sofort mehr als 30 Minuten auf dem Feld. 

Trotz der dünnen Personaldecke konnte das junge Akademieteam in einem schnellen und intensiven Spiel lange mithalten. Doch die Gastgeber machten es den Eilpern an diesem Abend besonders schwer. Starke Wurfquoten bei häufig gut verteidigten Abschlüssen ließen den Löwen stets ein kleines Polster auf dem Scoreboard. Auf der eigenen Seite war der Korb teils wie vernagelt, auch freie und gut herausgespielte Würfe sowie Korbleger fanden zum Ärger von Coach Zdravevski nicht ihr Ziel: „Eine Trefferquote von 36 Prozent ist dann einfach zu wenig.“ Nach dem Seitenwechsel machte sich die Erfahrung von Herten bemerkbar. Routiniert und abgezockt spielten die Löwen nun ihr Spiel zu Ende, die Akademiker wussten sich in der Folge zu häufig nur durch weitere Versuche von außen zu helfen. Da die Quote an diesem Abend nicht mehr steigen sollte, ging der verdiente Sieg an die Gastgeber. 

Insgesamt zufrieden waren die BBA-Verantwortlichen aber dennoch, denn Einsatz und Wille stimmte beim jungen Team wie so oft. Erfreulich war es zu sehen, dass das Team erneut den Ausfall von Führungsspielern kompensieren und bis fünf Minuten vor der Schlusssirene ein offenes Spiel gestalten konnte. Weiter hoffnungsvoll stimmt zudem die Prognose, dass sowohl Nieja Jordan als auch „Vytzka“ in dieser Woche wieder zum Team stoßen und die Qualität nochmals deutlich steigern könnten. 

In den kommenden Wochen stehen zwei richtungsweisende Partien auf der Agenda. Mit Aachen (28.01.) und Bonn (03.02.) warten gleich zwei Teams aus der unteren Tabellenregion auf die Akademie. Um im engen Playoffrennen weiter mitzumischen sind zwei Erfolge nötig – und das klare Ziel des Teams.

Score BBA vs. Herten: Watkins (22), Zajic (7), Philipp (6), Springer, Gebehenne (2), Vrencken (10), Dresel (11), Jürgens (2), Ligons (3), Krichevski (4).

BBA Jahr startet mit Derby – präsentiert von Thalia

 

Ein turbulentes 2022 geht zu Ende, doch genauso spektakulär geht es ins nächste Jahr. Gleich am kommenden Freitag, den 6.1.2023 (20:15h, Otto-Densch-Halle) kommt es zum Rückspiel im Derby gegen den SV Haspe 70. Die Mannschaft von Tome Zdravevski brennt darauf, sich nicht nur für die Hinrundenpleite zu revanchieren, sondern möchte nach dem Jahreswechsel zeigen, dass mit ihr bei dem Kampf und die Play-Off Plätze zu rechnen ist. Leider hält das Verletzungspech bei der BBA weiter an. US-Boy Nieja Jordan wird am Freitag wegen seiner Knieverletzung immer noch nicht einsatzfähig sein und bei mindestens zwei weiteren Spielern steht noch ein großes Fragezeichen hinter dem Einsatz. Ohne Nieja ist das BBA Team bisher sieglos aber solche Serien sind ja bekanntlich da um gebrochen zu werden.

Mit den Eversbüschen kommt keine leichte Aufgabe auf die Akademiker zu. Haspe fühlt sich zwar vor allem in der heimischen Rundturnhalle wohl, in der sie den Großteil ihrer Erfolge feiern konnten, schob sich aber zuletzt sogar in der Tabelle an der BBA vorbei. Angeführt vom alles überragenden US-Import Ricardo Norman Artis II (30,6 Punkte & 11,6 Rebounds pro Partie) sowie Phoenix-Doppellizenzspieler Sven Cikara (13,9 Punkte & 4,9 Assists pro Partie) kommt ein gut geölter Offensivmotor nach Eilpe, den es früh im Jahr gilt, zu stoppen.

 

Passend zum Auftaktkracher wird der Spieltag von BBA-Partner Thalia präsentiert. Thalia begleitet und unterstützt uns nicht nur beim gerade laufenden großen Neujahrscamp, sondern wird auch beim Derby vor Ort mit einem eigenen Stand präsent sein. Die Zuschauer in der Otto-Densch-Halle können sich dabei auf einige Aktionen freuen – inklusive Gewinnspiel und einigem mehr!

BBA nur eine Halbzeit auf Augenhöhe

Ademax Ballers Ibbenbüren – BBA Hagen 80:65 (36:39)

Erneut ersatzgeschwächt ging es für das Zdravevski-Team zum schwierigen Auswärtsspiel in Ibbenbüren. Dabei war wieder Hilfe aus der 2. Mannschaft gefragt, inklsuive BBA-Veteran Marcus Ligons. Diese Aufstellung sollte im ersten Durchgang dagegenhalten, vor allem Anthony Watkins hielt die Akademie lange im Spiel und traf auch schwierigste Würfe. Nach dem Seitenwechsel wurden die körperlichen Defizite deutlich, Ibbenbüren setzte immer stärker auf die Big Men Kai Hänig und Victorio Dente. Das Reboundduell ging dadurch klar an die Gastgeber, was auch Headcoach Zdravevski anmerken musste: "Wenn du das Reboundduell mit 29:52 verlierst und von der Freiwurflinie nicht mal 50 Prozent triffst, dann kannst du kein Spiel gewinnen".

Dennoch waren auch positive Aspekte an diesem Abend zu konstatieren: „Wir hatten diesmal 15 Assists, das war schon mal ein Fortschritt. Ich hoffe einfach, dass all unsere kranken und verletzten Spieler zu Beginn des nächsten Jahres zurück sind und wir dann wieder angreifen können.“   

Die einst gute tabellarische Ausgangsposition wurde durch die vergangenen Partien geschmählert. In der nach wie vor engen Tabelle der Regionalliga West rangieren die Akademiker vor Jahresfrist auf dem elften Platz.

BBA: Watkins (28, 7 Rebounds), Mingaz (2), Zajic (2), Osarinmwian, Elkenhans, Nedzinskas (12), Dresel (12), Jürgens (3), Glavovic (2), Ligons (2), Krichevski (2). 

 

Letzter Aufgalopp des Jahres in Ibbenbüren 

 

Der letzte Aufgalopp des Jahres ist auch zeitgleich der Rückrundenauftakt für die BBA. Am Samstag (19 Uhr) geht es für die Mannschaft von Tome Zdravevski zu einem der Topfavoriten um den ersten Platz, wenn die Ademax Ballers Ibbenbüren in der Sporthalle Ost warten. Konnte man im Hinspiel noch einen fulminanten 105:96 Heimsieg feiern, wird die anstehende Revanche wohl ein ganzes Stück schwieriger. Nicht nur die eigenen Personalsorgen um Center Nieja Jordan und Point Guard Finn-Luca Philipp machen die Ausgangslage weiter kompliziert, Ibbenbüren ist mit zuletzt vier Siegen aus den letzten fünf Partien auch eines der heißesten Teams der Liga. 

 

Doch auch die Gastgeber aus dem Tecklenburger Land müssen auf einen absoluten Leistungsträger verzichten, Marco Porcher fehlt bereits seit Längerem und schwächt die Ibbenbürer Guardrotation erheblich. Doch mit reichlich Qualität und Erfahrung kann das Team von Peer Reckinger den Ausfall bislang kompensieren. Das beste Defensivteam der Regionalliga West brilliert vor allem, wenn es um die Abpraller vom Brett geht. Der TVI holt nicht nur die meisten Rebounds, sondern ist vor allem bei Offensivabprallern gefährlich und erarbeitet sich dadurch regelmäßig zweite und dritte Wurfchancen. Allen voran geht dabei der ProB-erfahrene Kai Hänig, der gewaltig unter den Körben aufräumt (14,2 PpP, 12,8 RpP). Offensiv überzeugt vor allem Routinier Albert del Hoyo (14,8 PpP), defensiv stark und sehr vielseitig präsentiert sich bislang der Argentinier Victorio Dente (8,7 RpP, 3,4 SpP). Doch auch danach reißt die Klasse des Kaders kaum ab, Ex-ProA-Leistungsträger Benjamin Fumey ist nur ein weiterer klangvoller Name. 

 

Dennoch gehen die Akademiker die letzte Aufgabe vor Weihnachten voller Motivation an und wollen sich stark aus dem Jahr 2022 verabschieden. Dass die Überraschung durchaus möglich ist, hat schon das Hinspiel gezeigt. 

 

1. Regio: BBA unterliegt knapp in Recklinghausen

 

Ohne den am Knie verletzten Nieja Jordan ging es für die BBA-Delegation zu den bislang starken Citibasket Recklinghausen. Doch auch die Gastgeber mussten auf den kleinen Positionen auf wichtige Aktuere verzichten. So entwickelte sich ein spannendes und kampfbetontes, aber nicht immer hochklassiges Basketballspiel. Viele erzwungene Recklinghausener Ballverluste durch eine aggressive BBA-Defensive konnten die schwachen Wurfquoten im ersten Durchgang nicht kompensieren, sodass man stets einem Rückstand hinterherlaufen musste. Zur Halbzeitpause betrug dieser vier Zähler (41:37).

Im dritten Viertel war es einmal mehr Routinier "Vytzka" Nedzinskas, der die BBA als Topscorer immer wieder im Spiel hielt. Gegen die nun in Zonenverteidigung agierenden Recklinghausener versenkte der Litauer auch schwierigste Würfe und brachte das Momentum auf Hagener Seite. Nach 34 Minuten gelang es dem Team von Tome Zdravevski sogar die Führung zu übernehmen. Doch die Hausherren waren davon nur kurz beeindruckt, gleichten in kürzester Zeit wieder aus und ließen alle an einen Heimsieg glauben. Doch abermals "Vytzka" war es, der mit zwei wilden Dreiern den Punktestand egalisierte. Töps konterte auf der Gegenseite Sekunden vor Schluss und zwang die Akademiker per Stop-the-Clock zu Fouls. Für ein erneutes Comeback reichte es am Ende der - wie zuletzt so oft - spannenden Partie leider nicht mehr. Einen versöhnlichen Jahresabsachluss können die Zdravevski-Mannen am Samstag in Ibbenbüren herbeiführen. Wenngleich dies in Anbetracht der Heimstärke des TVI keine leichte Aufgabe darstellen dürfte...

Score: Watkins 12 (7 Rebounds), Zajic 13,  Osarinmwian, Gebehenne 2, Elkenhans 2, Nedzinskas 29 (6 Rebounds), Dresel 4, Glavovic 3, Ligons (7 Rebounds), Krichevski 7.

 

BBA gastiert bei Citybasket Recklinghausen 

 

Die Zeit vor Weihnachten wird das BBA-Team vornehmlich in fremden Hallen verbringen. Zwei Auswärtsspiele in Recklinghausen (Samstag, 19 Uhr, Vestische Arena) sowie in Ibbenbüren (17.12., 19 Uhr, SH Ost) hält der Spielplan für die Schützlinge von Tome Zdravevski in 2023 noch parat. 

Mit Citybasket Recklinghausen wartet ein Schwergewicht der Liga auf die Akademiker. Die Gastgeber aus dem Ruhrgebiet starteten fulminant mit vier Siegen in Serie in die Spielzeit und setzten sich früh ganz oben in der Tabelle fest. Doch zuletzt schwächelte die Mannschaft von Dhnesch Kubendrarajah und verlor die letzten drei Partien allesamt. Dennoch rangiert Recklinghausen nach wie vor auf Tabellenplatz drei mit einer Bilanz von nunmehr sieben Siegen und fünf Niederlagen. 

 

Aufpassen müssen wird die BBA-Defensive vor allem auf ein dominantes Trio. Point Guard Niklas Meesmann erzielt nicht nur starke 16,9 Zähler pro Partie, der 24-Jährige ist mit durchschnittlich 3,8 getroffenen Dreipunktewürfen zudem der beste Distanzschütze der gesamten Liga. Weiterhin zweistellig scoren US-Import Obi Okafor (18,1 PpP, 9,2 RpP) sowie Tine Kotnik (16,5 PpP, 6,7 RpP). Viel Spielzeit in der sehr kurzen Rotation bekommen zudem David Stachanczyk, Lennard Kaplorat und David Ewald – Letzterer fehlte zuletzt allerdings angeschlagen. 

 

Nach zwei absoluten Krimis, die einmal zu Glückseligkeit in Olpe und einmal für Frust in Eilpe sorgten, gilt es für die BBA vor der Weihnachtspause zu Konstanz zu finden. Erschwert wurde dies zuletzt immer wieder durch personelle Rückschläge. Nachdem Finn-Luca Philipp und Anthony Watkins lange fehlten, musste Nieja Jordan vergangene Woche mit Knieproblemen passen. Welche Rotation Coach Tome Zdravevski beim schwierigen Auswärtsspiel in Recklinghausen aufs Feld bringen kann, bleibt abzuwarten.
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Überblick Senioren:

Die "Zweite" bekommt es am Samstag auswärts mit den LippeBaskets Werne zu tun (19:30h, Ballspielhalle Werne). Die BBA-Drittvertretung muss ebenfalls auswärts antreten, Hochball bei den Witten Baskets ist Samstag um 19 Uhr (Otto-Schott-Realschule). Das Heimspiel unserer Damen gegen den TSV Vorhalle wurde auf den 18.1.2023 verlegt.

Niederlage in letzter Sekunde

BBA - DTV Köln 76:77  (44:43)

Die letzten BBA Spiele des Jahres scheinen allesamt zu Krimis zu werden. Nachdem das Zdravevski-Team vergangene Woche Sekunden vor Ende den Sieg einfahren konnte, verlor man am Freitagabend das letzte Heimspiel vor Weihnachten 0,7 Sekunden vor der Schlusssirene.

Nach schwachem Start in die Partie bissen sich die Akademiker wie so oft mit aggressiver Verteidigung und schnellem Spiel zurück in die Partie. Dies mündete in einem 11:0 Lauf direkt nach der Halbzeitpause. Der in dieser Phase starke Nieja Jordan musste nun leider aufgrund einer Knieverletzung ausgewechselt werden und konnte nicht mehr in Spielgeschehen eingreifen. Doch auch ohne den Starting Big Man hielt man die Kölner Gäste auf Distan, führte sechs Minuten vor dem Ende mit zehn Punkten. Doch nun wirkte die BBA-Fünf etwas müde aufgrund der verkürzten Rotation und aufreibenden Spielweise. Deutz traf nun besser von außen und stoppte die statische Akademie-Offensive ein ums andere Mal. Bei einer Führung von noch zwei Zählern nahmen die Gäste eine Auszeit und beförderten den Ball im Anschluss per Floater von Philipp Pfeiffer durch die Reuse. Bei noch 0,4 zu spielenden Sekunden war dies die Entscheidung. 

Coach Tome Zdravevski ordnete nach der Partie ein: „Man hat gemerkt, dass die Hälfte unserer Spieler krank waren oder sind. Wir konnten die ganze Woche nicht richtig trainieren. Wir haben aber auch nicht besonders gut gespielt, haben freie Korbleger vergeben und blöde Fehler gemacht.“  

BBA:  Watkins (16, 8 Rebounds), Zajic (10), Wegmann, Opitz, Gebehenne, Elkenhans (6), Nedzinskas (12, 6 Rebounds), Dresel (7), Jordan (11), Krichevski (9), Gimbel (5). 


 

„Kellerkinder“ kommen nach Eilpe 

 

Es waren dramatische Sekunden, die der BBA eine gut gelaunte Trainingswoche bescherten. Erst wenige Augenblicke vor der Schlusssirene konnte „Vytzka“ Nedzinskas das Spiel in Olpe für die Akademiker entscheiden und die tabellarische Bilanz ins Positive lenken (6 Siege, 5 Niederlagen). Nur einen Erfolg weniger auf dem Konto haben die Gäste aus Köln-Deutz, die am Freitagabend (20:15h, Otto-Densch-Halle) in Eilpe aufschlagen. Dabei sah zu Beginn der Saison alles danach aus, als würden die Rheinländer ihrem selbsternannten Spitznamen „Kellerkinder“ alle Ehre machen – die ersten vier Spiele wurden allesamt verloren. Doch in der Folge fing sich das ambitionierte Team von Trainer Nils Müller und spielt nun wie erwartet ein gewichtiges Wort im Playoffrennen mit. 

 

Angeführt wird das Team vom ProB-erfahrenen Routinier Patrick Reusch. Der Aufbauspieler kommt auf starke 18,2 Zähler und 2,7 Assists pro Partie und hat als einziger Deutzer bisher alle Saisonspiele absolviert. Ebenfalls zweistellig punkten 2,10m-Big Man Christian Fröhlingsdorf (10,6 PpP, 5,0 RpP) und US-Import Elijah Jenkins (12,4 PpP, 5,9 RpP). Dennoch sind die Kellerkinder sehr ausgeglichen besetzt und verteilen die Spielzeit auf viele Schultern. So muss kein Akteur über länger als 30 Minuten gehen, was die gute Defensivqualität des DTV begünstigt. Mit nur 76 Gegenpunkten pro Partie stellt er nämlich die beste Verteidigung der Liga und wird auch die für gewöhnlich starke BBA Offensive vor Probleme stellen. 

 

Wie schon beim letzten Heimspiel wird es in der Halbzeitpause wieder den 10.000 € Wurf geben. Um dabei zu sein, einfach die Teilnahmekarte bis zum Ende des ersten Viertels in die Box am Eingang werfen und mit etwas Glück gezogen werden! 

 

Tickets gibt es an der Abendkasse sowie unter https://bit.ly/3VnUTKy
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Überblick BBA-Senioren:

Die "Zweite" sowie die "Dritte" bekommen es am Freitag jeweils mit Iserlohn zu tun. Während die Mannschaft von Vid Zarkovic in der 2. Regionalliga auswärts bei den punktgleichen Sauerländern antritt (20:30 Uhr, Matthias-Grothe-Halle), kommt in der Landesliga die Zweitvertretung Iserlohns nach Hagen (20 Uhr, SPZ Helfe). Den Abschluss machen dann die BBA-Damen am Samstag mit einem Auswärtsspiel in Witten (17 Uhr, Otto-Schott-Realschule).

BBA dreht Spiel in dramatischen Schlusssekunden


TVO Biggesee - BBA 78:79

Am Samstag ging es für die Akademie zum starken Aufsteiger der TVO Biggesee nach Olpe. Lange entwickelte sich das erwartet schwierige Auswärtsspiel. Die Gastgeber kamen vor allem über den überragenden Import Shawn Scott II, der mit 35 Punkten erneut zum Topscorer avancierte, immer wieder zu einfachen Fastbreakpunkten, was BBA Coach Tome Zdravevski ein besonderer Dorn im Auge war. Auch in der zweiten Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen, so stellte der 4-Punkte-Rückstand 14 Sekunden vor Ende schon eine gefühlte Entscheidung war. Doch nun spielten sich wilde Szenen in der Olper Halle ab: Tobi Wegmann verkürzte zunächst mit energischem Zug zum Korb auf zwei Zähler Differenz. Den anschließenden Einwurf des TVO fing der starke Anthony Watkins (27 Punkte) ab, der bislang von außen kalt gebliebene Vytzka Nedzinskas netzte den letzten Dreierversuch des Spiels mit Foul unter großem Jubel der Hagener Delegation ein. Der absichtlich verworfene Freiwurf wurde anschließen versehentlich vom Schiedsrichter mit einem Pfiff unterbrochen, sodass die Gastgeber nochmals die Gelegenheit auf ein Einwurfplay hatten. Dieses Vorhaben stoppte allerdings Tobi Wegmann mit einem wichtigen Steal und besiegelte den wichtigen Sieg. So zeigte sich im Nachgang auch Coach Zdravevski froh: „Die Jungs haben gekämpft und sich mit einem wichtigen Sieg belohnt“.

BBA: Watkins (27), Jordan (18, 12 Reb.), Opitz, Zajic (4), Wegmann (4), Gebehenne, Dresel (8), Nedzinskas (14), Krichevski, Gimbel (2), Glavovic, Elkenhans (2).

 

BBA bei starkem Aufsteiger gefordert 

 

Am Samstag (19:30h, SH der Realschule Olpe) geht es für die Akademie zu einem der Überraschungsteams der Liga. Die TVO Biggesee „Black Flyz“ aus Olpe spielen als Aufsteiger bisher eine beeindruckende Saison. Erstmals überhaupt mischt der Verein aus dem Sauerland in der vierthöchsten Spielklasse mit und rangiert wie die BBA mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen auf Platz neun der Tabelle. Dabei konnte die Mannschaft von Daniel Baethcke nicht nur Rivalen aus dem Tabellenkeller schlagen sondern auch Mitfavoriten wie Ibbenbüren oder zuletzt Leverkusen in einem spektakulären Spiel nach Verlängerung. 

 

Einen großen Anteil an der Erfolgsgeschichte haben der alles überragende US-Amerikaner der Olper, Shawn Scott II sowie der sprunggewaltige Syrer Mohammed Atli. Während Ersterer die Liga in Sachen Punkten (32,1 pro Partie) und Assists (6,1) anführt, dominiert der Center der Fliegen die Bretter. Mit 13,3 Zählern und 9,7 Rebounds im Schnitt schrammt der 27-Jährige nur haarscharf am Double-Double vorbei – im Overtime-Krimi gegen Leverkusen griff er sich gar 20 Abpraller. Viel Spielzeit erhält zudem Routinier Marcel Weiß, welcher vor allem als gefährlicher Distanzschütze und guter Verteidiger bekannt ist. Allgemein ist gegen die Gastgeber Vorsicht mit dem orangenen Leder geboten – mit ganzen 118 Steals führen sie mit weitem Abstand die Statistiken der Regionalliga West an und bestrafen Unkonzentriertheiten im Ballvortrag auf allen Positionen. 

 

Das Zdravevski-Team dürfte also gewarnt sein vor einem Gegner, der sich nicht wie ein normaler Aufsteiger präsentiert. Die Trainingswoche wurde genutzt, um die Niederlage gegen Topteam Essen abzuschütteln und sich auf den heißen Ritt in der stimmungsvollen Olper Halle vorzubereiten. Denn nur mit einem Sieg kann man sich an das obere Tabellendrittel weiter anschließen. 

Gebrauchtes zweites Viertel entscheidet Partie gegen Miners

BBA Hagen – ETB Miners 81:100 (28:24|12:28||20:21|21:27)

 

Alles war angerichtet für eins der Topspiele der Regionalliga West. Mit den ETB Miners aus Essen kam der Topfavorit auf den Aufstieg nach Eilpe. Die Zuschauer in der gut besuchten Otto-Densch-Halle bekamen gleich im ersten Viertel ein offensives Spektakel geboten, beide Offensivreihen zeigten sich gut aufgelegt und mit guten Wurfquoten. So führte die Akademie zur ersten Pause mit 28:24. Zunächst sah auch der zweite Spielabschnitt danach aus, als würde man den Favoriten heute Paroli bieten können. Doch die letzten vier Minuten vor der Halbzeitpause nutzten die Gäste um Ex-BBA Spieler Milen Zahariev für einen 8-0 Lauf und stellte auf 39:52. Diesem Rückstand sollte man in der Folge lange hinterherlaufen. Mit einer engagierten Ganzfeldverteidigung versuchte das Zdravevski Team nun den Rhythmus der Gäste zu brechen, Tobi Wegmann und Tim Elkenhans machten viel Druck auf Peterson und Co. Anthony Watkins und Luka Zajic nahmen in der Offensive nun das Heft in die Hand und schafften viel Platz für ihre Mitspieler. Die dadurch entstehenden freien Würfe von außen fielen jedoch lediglich mit mäßigen Quoten, während die Miners ganz starke 54 % von jenseits der 6,75m Linie warfen. Weiter angeführt vom nicht zu stoppenden Zahariev (26 Punkte, 9 Rebounds), spielte Essen seine ganze Klasse aus und entschied die Partie letztlich verdient für sich. 

Die BBA Hagen trifft am nächsten Spieltag auf den Aufsteiger BG TVO/TV Jahn. „Das Spiel wird wichtig sein, die Punkte brauchen wir“, sagt Zdravevski. Sein Team steht nun mit einer ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen und fünf Niederlagen auf dem sechsten Tabellenplatz.

BBA: Watkins (19), Jordan (17), Zajic (11), Wegmann (6), Nedzinskas (11, 9 Rebounds), Gebehenne, Pauli, Opitz, Elkenhans (12), Dresel (2), Krichevski (3), Gimbel. 

 

Ligaprimus zu Gast in Hagen 

 

Wenn man die Statistiken der Liga inspiziert, ist es keine große Überraschung, warum das Team des kommenden Gegners auf Platz 1 der Regionalliga West steht. Die ETB Miners aus Essen warten mit den meisten erzielten Punkten, den meisten Rebounds, den meisten Assists, der höchsten Effektivität sowie der besten Dreierquote des gesamten Klassements auf. Doch auch der Blick auf den Kader der Gäste aus dem Ruhrpott lässt schnell deutlich werden, warum die Mannschaft von Lars Wendt als Aufstiegsfavorit Nummer eins gilt: Mit George Peterson haben die Miners nicht nur einen der besten Scorer ligaweit (19,2 PpSP, sondern auch einen sehr guten Passgeber (5,0 ApP) in ihren Reihen. Dazu gesellt sich eine Reihe der besten Akteure aus der Regionalliga in den vergangenen Jahren. Routinier Patrick Carney (11,6 PpS) zieht auch mit stolzen 37 Jahren noch die Fäden im Backcourt, Dzemal Selimovic legt regelmäßig ein Double-Double auf (10,9 PpP, 10,1 RpP). Ein alter Bekannter der BBA kehrt am Freitag ebenfalls nach Eilpe zurück. Milen Zahariev, bereits innerhalb zwei Saisons im Trikot der BG bzw. BBA Hagen aufgelaufen, schloss sich ebenso den Essenern an wie Nikita Khartchenkov. Auch Letzterer hat von Regionalliga bis Bundesliga schon alles gesehen und dessen Verpflichtung unterstreicht die klaren Aufstiegsambitionen der Gäste. Nach einem Ausrutscher zu Saisonbeginn legte das Wendt-Team mittlerweile eine beeindruckende Serie von acht gewonnen Spielen in der sonst so ausgeglichenen Liga hin. 

 

Damit diese in der Otto-Densch-Halle ein Ende findet, muss viel zusammenlaufen. Nach der verdienten Niederlage in Wulfen freut sich die Mannschaft von Tome Zdravevski, sich wieder zu Hause und vor größerer Kulisse zu präsentieren. Wieder mit dabei sein kann dank seiner speziell angefertigten Gesichtsmaske Anthony Watkins. Gleich bei seiner Rückkehr in der vergangenen Woche legte der 22-Jährige 12 Zähler auf und kommt seit dem immer besser in Gang. Damit die Überraschung gelingen kann, muss dann jeder Akademiker auf seinem Topniveau- und vielleicht noch ein bisschen darüber – agieren. 

 

Überraschen kann die Zuschauer am Freitag auch ein unerwarteter Geldregen. Passend zum Topspiel startet die BBA ein Halbzeit-Gewinnspiel - Mit einem Wurf durch den Korb von der Mittellinie winken dem glücklichen Gewinner stolze 10.000 €. Einfach eine Teilnahmekarte ausfüllen (bitte Teilnahmebedingungen beachten!), Ticket kaufen und zum Heimspiel kommen, die Teilnahmekarte am Eingang bis zum Ende des ersten Viertels in die Verlosungsbox einwerfen und dann mit ein bisschen Glück gezogen werden... 

 

Zur Teilnahmekarte

 

Tickets: https://vivenu.com/event/bba-hagen-etb-miners-9xyz 

 

 

 

Starensemble aus Essen kommt nach Hagen - 10.000 € Wurf in der Halbzeit

Das Spiel in Wulfen gehört zur Kategorie "Abhaken, Weitermachen". Der BSV war die klar bessere Mannschaft und  das Team von Coach Tome Zdravevski hatte einen gebrauchten Abend erwischt.  BBA-Leiter war nach dem Spiel der Meinung: "Wir hätten heute noch zwei Tage weiterspielen können und das Spiel nicht mehr gedreht aber auch solche Spiele gehören zu dieser Saison dazu" 

 

Nun steht einen besondere Mission an. Am Freitag kommt der Favorit der Favoriten um Ex-BBA Spieler Milen Zahariev in die Otto-Densch-Halle. Die ETB-Miners haben ein echtes 1.Regionalliga Star-Ensemble in ihren Reihen und es bedarf eigentlich wenig Erklären wie schwierig es wird die Punkte in Hagen zu behalten. Das Rezept für eine Überraschung bedarf aber gewisser Grundzutaten. Team und Coaches werden alles daran setzen das aktuell sportlich maximale auf de Hallenboden zu bringen. Unsere Fans und Unterstützer sollten ihre lauteste Stimme, Rassel oder Trommel mitbringen. Und wir versuchen für alle einen tollen Abend zu gestalten. 

 

Dazu starten wir auch ein Halbzeit - Gewinnspiel - Mit einem Wurf durch den Korb von der Mittellinie winken dem glücklichen Gewinner stolze 10.000 €! Und wie kann man beim 10.000 € Wurf dabei sein? 

 

Einfach eine Teilnahmekarte ausfüllen (bitte Teilnahmebedingungen beachten!!), Ticket kaufen und zum Heimspiel kommen, die Teilnahmekarte am Eingang bis zum Ende des ersten Viertels in die Verlosungsbox einwerfen und dann mit ein bisschen Glück gezogen werden...

 

Konzentrieren, tief durchatmen und die Murmel durch die Reuse werfen!

Verdiente Niederlage in Wulfen

BSV Münsterland Baskets Wulfen - BBA Hagen 97:80 (48:31) 

Nach dem Auswärtssieg in Leverkusen wollte das Team von Tome Zdravevski auch in Wulfen nachlegen. Der lange verletzte Anthony Watkins konnte erstmals wieder auflaufen, eine Gesichtsmaske half dem BBA-Guard wieder mitzuwirken. Watkins hatte auch sofort einen positiven Input, 18 Zähler steuerte der 22-Jährige bei seiner Rückkehr bei. Doch vor allem ein äußerst schwaches zweites Viertel (10:24) ließ die Akademie früh einem Rückstand hinterherlaufen. 

In der zweiten Halbzeit intensivierte man merklich die defensive Intensität, zwang Wulfen so zu ganzen 21 Ballverlusten. Doch wirklich Kapital schlagen konnte man aus der defensiven Leistung nicht, denn die insgesamt schwachen Quoten - vor allem von außen - verhinderten ein knapperes Spiel. Coach Tome Zdravevski: „Meine Mannschaft hat gut gekämpft, aber die Qualität war nicht gut genug“.
 
Score: Watkins (18), Zajic (9), Wegmann, Opitz (4), Gebehenne, Elkenhans (5), Nedzinskas (18), Dresel (4), Jordan (16), Krichevski (2), Gimbel (2). 

BBA will auch in Wulfen punkten


Nach zuletzt drei Siegen aus den letzten vier Spielen und dem Endspurt-Erfolg in Leverkusen in der vergangenen Woche möchte die Mannschaft von Tome Zdravevski auch in Wulfen nachlegen. Am Samstag (20:30 Uhr, Gesamtschule Wulfen,  BSV Münsterland Baskets Wulfen) kommt es auf dem Papier zwar zum Duell des Tabellenzehnten mit der drittplatzierten BBA, doch beim Blick auf die Bilanzen der Teams in dieser Tabellenregion fällt sofort die geringe Aussagekraft des Tableaus auf. Lediglich einen Sieg trennen die Gastgeber und die Akademie voneinander, auch die zuletzt drei Wulfener Niederlagen in Serie ändern an den Voraussetzungen nichts. 

Angeführt wird das Team aus Dorsten seit mittlerweile vier Jahren vom US-Amerikaner Bryant Allen. Der erfahrene Guard zählt mit 20,1 Zählern, 4,4 Assists sowie 3,4 Steals pro Partie gleich in drei Kategorien zu den besten Spielern der Liga. Die zuletzt weiter verkürzte Guardrotation der BBA steht also erneut vor einer großen defensiven Herausforderung und wird versuchen müssen, den Routinier durch wechselnde Verteidigungsvarianten zu stoppen. Darüber hinaus ist das Team von Gary Johnson ziemlich ausgeglichen besetzt, gleich acht Akteure stehen 20 und mehr Minuten auf dem Feld. ProA-Routinier und 2,10m Hühne Michael Haucke räumt seit Jahren unter den Wulfener Körben auf, fehlte den Hansestädtern allerdings zuletzt. Weitere Eckpfeiler der Rotation sind Tarik Jakupovic (10,0 Punkte & 5,5 Rebounds pro Partie), Jonas Kleinert (10,6 PpS) und Nils Peters (10,0 PpS). Viel Spielzeit erhält im Backcourt zudem der 21-jährige Gabriel Jung, welcher in den Hagener Hallen kein Unbekannter ist. 

Neben Langzeitausfall Anthony Watkins verletzte sich in den Reihen der Akademie auch Finn-Luca Philipp beim letzten NBBL Spiel an der Hand. Dennoch will Coach Tome Zdravevski mit der ihm zur Verfügung stehenden Rotation alles daran setzen, auch das zweite Auswärtsspiel in Folge zu gewinnen. 
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Für die anderen Seniorenteams der BBA stehen ebenso interessante Partien auf dem Plan. Während die Damen zum schwierigen Auswärtsspiel beim Tabellenführer aus Dortmund (Samstag, 16 Uhr, Albrecht Dürer Realschule) reisen müssen, bekommt es die Zweitvertretung in der 2. Regionalliga mit der BG Dorsten zu tun (Samstag, 19 Uhr, KIA BAUMANN ARENA). Die "Dritte" spielt im Lokalderby gegen den TSV Hagen (Freitag, 20 Uhr, Sportzentrum Helfe).

 

„Erste“ bringt Punkte aus Leverkusen mit 

TSV Bayer 04 Leverkusen 2 - BBA 66:72 (36:41)

Nach zuletzt vier Heimspielen im Oktober stand am Freitag mal wieder ein Auswärtsspiel auf dem Programm. Gegen die Zweitvertretung der Bayer Giants Leverkusen galt es sich gegen einen direkten Konkurrenten zu behaupten. Neben dem langfristig fehlenden Anthony Watkins musste Coach Tome Zdravevski auch auf Tobi Wegmann – und damit gleich auf zwei Leistungsträger auf der Point Guard Position – verzichten. So musste die Akademie improvisieren, Tim Elkenhans übernahm viele Minuten auf der „Eins“ und auch Routinier Yannick Opitz musste mehr Minuten als zuletzt üblich abreißen. Doch die aufgebotene Rotation machte von Beginn an einen guten Job, vor allem offensiv lief einiges zusammen. Ganze 26 Zähler waren nach dem ersten Spielabschnitt auf Seiten der BBA auf der Anzeigetafel zu bewundern und auch zur Halbzeit führten die Akademiker noch mit 41:36. Doch nach dem Seitenwechsel schien sich das Blatt komplett zu wenden. Leverkusen erhöhte zunehmend die Intensität und spielte seine größte Waffe aus. Ganze 14 Distanztreffer gelangen den Domstädter bei einer starken Quote von 40 %. Auf Seiten der BBA lief hingegen offensiv nicht mehr viel zusammen, vor allem die erneuten Foulprobleme von Nieja Jordan machten der Mannschaft gegen die großgewachsenen Leverkusener Gegenspieler zu schaffen. Doch einer drehte nun einmal mehr auf: Wie schon in der vergangenen Woche war „Vytzka“ Nedzinskas überall zu finden und legte dabei wieder ein Double Double auf (22 Punkte, 13 Rebounds). „Er hat gepunktet, Rebounds geholt und stark verteidigt. Vytzka war extrem wichtig, ich konnte ihn kaum auswechseln“, fasste Tome Zdravevski die Leistung des „Oldies“ zusammen. 

So behielt man letztlich einen kühlen Kopf und brachte auch von auswärts zwei wichtige Punkte mit zurück nach Hagen. Nach acht gespielten Partien setzt man sich durch den Sieg vor das extrem große Tabellenmittelfeld auf Rang drei fest. Am kommenden Samstag gilt es beim Auswärtsspiel bei den BSV Münsterland Baskets Wulfen unter Beweis zu stellen, dass man auch auswärts eine Siegesserie starten kann. 

Stats: Zajic (4), Opitz (8), Philipp (8), Gebehenne, Elkenhans, Nedzinskas (22, 13 Rebounds, 3 Steals), Dresel (6), Jordan (17, 6 Rebounds), Krichevski (6), Gimbel (1). 

Alle Stats 

 

Duell der direkten Verfolger – BBA zu Gast in Leverkusen 

Nach zuletzt vier Heimspielen im Oktober geht es für die Akademie in den kommenden Wochen zu zwei Auswärtsspielen gegen direkte Tabellenkonkurrenten. Bereits am Freitag (4.11., 20 Uhr, Herbert-Grunewald-Halle Leverkusen) geht es gegen die mit der BBA im Gleichschritt agierende Zweitvertretung des ProA-Ligisten Bayer Leverkusen. 

Mit einer Bilanz von vier Siegen und drei Niederlagen rangiert das von Karsten Schul betreute Team auf Platz vier der ungemein ausgeglichenen Tabelle. Die Rheinländer erlebten dabei bislang stets ein Wechselbad der Gefühle: Ein Sieg wechselte sich an allen absolvierten Spieltagen immer mit einer Niederlage in der folgenden Woche ab. Auch an Spannung mangelt es bei Duellen der Leverkusener selten, ganze vier Partien wurden mit unter fünf Zählern Differenz beendet. Wie zuletzt, als der TSV hauchdünn mit einem 80:81 Sieg in Wulfen vom Feld ging. 

Typisch für eine Zweitvertretung ist der unberechenbare Kader, welcher am Spieltag auf die BBA warten wird. Bereits 19 Akteure streiften sich in dieser Saison ein rot-weißes Jersey über. Konstant mit an Bord sind die ProB-erfahrenen Yannick Kneesch (18,8 Punkte pro Partie), Viktor Frankl-Maus (14,0) und Thomas Michel (8,7). Unter dem Korb wartet Schwerstarbeit auf Nieja Jordan und Co., denn dort kommt 2,18m-Mann Jonas Gottschalk auf die starken Statistiken von 14 Punkten sowie 9,2 Rebounds pro Partie. Auch insgesamt ist Leverkusen am Brett kaum zu stoppen, sie angeln sich nach Topteam Essen die zweitmeisten Abpraller der gesamten Regionalliga. 

Nach Münster, der Mannschaft, die die meisten Dreier der Liga wirft, wartet zudem am Freitag jenes Team auf die Zdravevski-Fünf, welches nur zwei Versuche weniger aufweist. Es gilt daher erneut, den Platz für die Werfer zu minimieren und das schnelle Spiel der Gastgeber zu unterbinden – die kuriose Leverkusener Statistik ist in jedem Falle auf Seiten der Akademie…

BBA weiter heimstark


BBA - UBC Münster 90:81 (54:40)


Das bereits vierte Heimspiel im Oktober stand für die "Erste" auf dem Plan - und einmal mehr konnte das Team seine Heimstärke unter Beweis stellen. 

Gleich im ersten Viertel lief bereits vieles zusammen, vor allem offensiv harmonierte die Akademie und erzielte ganze 30 Zähler. Wie so oft war die treibende Kraft dabei Routinier "Vytzka" Nedzinskas: 21 Punkte, 11 Rebounds, 6 Assists sowie 6 Blocks (!) standen am Ende auf dem Statistikbogen und ließen die Zuschauer der Otto-Densch-Halle staunend zurück. 

In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, beide Teams versuchten ihr Glück häufig von der Dreierlinie - mit exakt gleichen Trefferquoten. So konnte auch Münsters größte Stärke, der Distanzwurf, lange egalisiert werden. Doch die Domstädter ließen sich nicht abschütteln, kamen im Schlussviertel sogar nochmal fast auf 3 Zähler heran. Das zuvor erspielte Polster war jedoch schließlich groß genug, um den verdienten nächsten Heimsieg einzufahren.

Coach Tome Zdravevski: "Zum Ende hin wurde es ein richtig schweres Spiel, aber meine Jungs haben wieder toll gekämpft, daher kann ich nur zufrieden sein“.

Score: Zajic (9), Philipp (8), Wegmann (6), Opitz (6), Mingaz, Gebehenne, Elkenhans (3), Nedzinskas (21), Dresel (14), Jordan (23), Krichevski, Gimbel.

 

Akademie empfängt Akademiker - UBC Münster zu Gast

 

Nach dem aufreibenden Doppelspieltag steht für die Akademie am Freitag (20:15 Uhr, Otto-Densch-Halle) bereits das vierte Heimspiel im Oktober auf der Agenda. Zu Gast ist die Zweitvertretung des ProA-Ligisten WWU Baskets Münster, welche unter dem Vereinsnamen UBC (Universitäts-Basketball-Club) antreten. Das von Christoph Schneider trainierte Team ist wie einige Reservemannschaften gespickt mit äußerst talentierten Nachwuchsspielern und durch häufig unterschiedliche Kaderzusammensetzungen unberechenbar. Der erst 19-jährige Lorenz Neuhaus führt als Point Guard die Regie und legt mit 14,4 Zählern sowie 5,8 Assists pro Partie starke Zahlen auf. Ein besonderes Talent in den Reihen der Domstädter stellt zudem Paul Viefhus dar. Der U18-Nationalspieler konnte bereits in zwei Spielen beweisen, dass er in der Regionalliga sehr gefährlich für die Gegner werden kann (25 Punkte pro Partie), zuletzt fehlte er allerdings bei den Spielen des UBC. Viel Erfahrung in die junge Mannschaft bringen die Namensvetter Andrej (13,6 PpP) und Jan König (14,0 PpP). Die langjährigen Leistungsträger der ProB-Mannschaft haben sich in die Reserve zurückgezogen und zeigen bislang, warum sie der ersten Mannschaft von der Regionalliga bis in die ProA verhelfen konnten. 

 

Mit einer Bilanz von zwei Siegen aus sechs Spielen befindet sich der UBC momentan nur auf Platz 12 der Tabelle, zeigte jedoch in den jüngsten Spielen ein stark verbessertes Gesicht. So konnte das Schneider-Team vergangene Woche gegen Leverkusen gewinnen und begibt sich sicherlich hoch motiviert auf die Reise nach Eilpe. Erneut treffen am Freitag zwei sehr ähnliche Teams aufeinander. Ein gesunder Mix aus jungen Spielern, gepaart mit gestandenen Veteranen und einem schnellen und aggressiven Spielstil. Dass Münster die meisten Distanzwürfe der Liga nimmt und dabei eine der besten Quoten aufweisen kann, spricht für die offensiv ausgerichtete Marschroute des Trainers. Für die BBA gilt es daher die gefährlichen Guards unter Kontrolle zu bekommen und vor allem die Würfe von außen zu minimieren. 

 

Tickets für das Spiel gibt es an der Abendkasse sowie unter https://vivenu.com/event/bba-hagen-ubc-munster-ii-27aq

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Vorschau BBA Senioren

Auch die BBA Zweit- und Drittvertretung sind am Wochenende im Einsatz, zudem die BBA Damen.

Den Anfang macht die "Dritte" am Freitagabend (20 Uhr, SPZ Boele), wenn der TSV Vorhalle zu Gast ist. Nach der unnötigen Niederlage nach Verlängerung will das Team das Spiel unbedingt für sich entscheiden. Samstag (19 Uhr) geht es für die Zweitvertretung in der 2. Regionalliga auswärts gegen den BC Soest. Gegen den direkten Tabellennachbarn rechnen sich die jungen Aufsteiger erneut Chancen auf einen Sieg aus. Den Seniorenspieltag abschließen wird die Damenmannschaft von Samir Jaganjac. Auch für sie geht es gegen direkte Konkurrenten, noch dazu in ein Derby. Um 15 Uhr ist Hochball am Quambusch in Haspe. 

Sieg und Niederlage am Doppelspieltag 


BBA Hagen - BG Aachen 89:67 (35:34)


Am Freitagabend ging es für die BBA erneut zu einem Heimspiel, zu Gast waren die Aufsteiger aus Aachen. In einer eher zähen ersten Halbzeit konnte man die eigene vermeintliche Überlegenheit noch nicht an den Tag legen. Zwar reichte es für eine hauchdünne Führung von einem Zähler, Coach Tome Zdravevski haderte allerdings mit dem Auftritt in der Anfangsphase: "Wenn wir uns dem Stil des Gegners anpassen, so wie in der ersten Halbzeit, dann wird es schwer für uns". Die Halbzeitansprache scheint gefruchtet zu haben, viel aggressiver und fokussierter war nun der Auftritt der jungen Akadademie-Mannschaft. Vor allem Tobi Wegmann und Simon Gebehenne konnten sich in der Defensive, die nun in Form einer Ganzfeldpresse seine Wirkung zeigte, auszeichnen. Mit dem nun deutlich spürbaren Druck kamen die Domstädter nicht zurecht und verloren ein ums andere Mal den Ball. Dies führte in der Folge zu spektakulären Aktionen von Nieja Jordan, aber vor allem die Youngster Finn-Luca Philipp (16 Punkte) und Lasse Dresel (12 Punkte) machten an diesem Abend offensiv auf sich aufmerksam.

Mit der zweiten Halbzeit und dem am Ende hohen sowie ungefährdeten Sieg zeigte sich dann auch Tome Zdravevski zufrieden: „In der zweiten Hälfte haben wir stark verteidigt und dann schnell nach vorne gespielt. Wenn wir unser Spiel durchsetzen, sind wir eine gute Mannschaft."

Telekom Baskets Bonn II – BBA Hagen 93:84 (54:43)

Schon 44 Stunden später ging es zum nächsten Spiel in Bonn. Für einige Spieler war es sogar bereits das dritte Spiel an diesem Wochenende, sodass es abzuwarten galt, wie frisch die Beine gegen ein junges Bonner Team sein würden. Lange Zeit sah es danach aus, dass diese Belastung einer erfolgreichen Partie einen Strich durch die Rechnung machen würde. Denn die Gastgeber nahmen die erspielte Führung lange Zeit mit durch die Partie, zumal Nieja Jordan mit Foulproblemen zu kämpfen hatte. Zwischenzeitlich lag die Akademie gar mit 20 Zählern im Hintertreffen, doch die nun wie ausgewechselt auftretenden Nieja Jordan und Vytzka Nedzinskas starteten einen fulminanten Lauf, der den Spielstand eine Minute vor dem Ende nochmals auf einen Punkt Differenz verkürzte. Um das Ruder komplett herumzureißen reichte die Kraft jedoch in der Folge nicht mehr.

Score (Gegen Aachen/Bonn): Zajic (2/8), Philipp (16/0), Wegmann (5/5), Opitz (5/3), Gebehenne (6/0), Elkenhans (4/2), Nedzinksas (7/29), Dresel (12/11), Glavovic (0/-), Jordan (25/20), Krichevski (24/2), Gimbel (3/4). 

Auch am vierten Freitag des Oktobers steht ein Heimspiel für die BBA auf dem Plan. Zu Gast ist am 28.10. der UBC Münster (20:15h Otto-Densch-Halle).

Tickets gibt es unter https://vivenu.com/event/bba-hagen-ubc-munster-ii-27aq

 

Doppelspieltag für die Basketball-Akademie

 

Gleich zwei Mal innerhalb von drei Tagen gilt es für die „Erste“ die Schuhe in der 1. Regionalliga zu schnüren. Den Anfang macht das Zdravevski-Team am kommenden Freitag (21.10., 20:15 Uhr, Otto-Densch-Halle) im Heimspiel gegen die BG Aachen. Die Domstädter stiegen vor der Saison überraschend auf, nachdem die TG Düsseldorf verzichtet und Aachen somit erstmals die Teilnahme an der höchsten Liga des WBV ermöglicht hat. Die Gäste rangieren zwar derzeit lediglich auf dem vorletzten Tabellenplatz, konnten aber bereits mehrfach beweisen, dass sie auch in der 1. Regionalliga West mithalten wollen und können. Meist verhinderte nur ein schlechtes Viertel mögliche Erfolge (gegen Wulfen, gegen Bonn, gegen Münster), ehe die Mannschaft aus dem Dreiländereck letzte Woche ihren ersten Saisonsieg gegen den TSV Bayer Leverkusen feiern konnte. Aachens Formkurve zeigt also deutlich nach oben und so kommen die Schützlinge von Trainer Kevin Vorbeck wohl mit einer Menge Selbstvertrauen nach Eilpe. Dabei kommt es am Freitag zu einem Wiedersehen mit einem alten Hagener Bekannten. Tim Schönborn, mittlerweile Lehrer in Aachen und vor zwei Jahren in den Westen NRWs gewechselt, verbrachte einige Jahre seiner Jugend bei Basketball Boele-Kabel und ist so manchem Hagener mit Sicherheit noch in bester Erinnerung. Der inzwischen 32-jährige ehemalige ProA-Spieler ist bisher der dominante Akteur im Team der Gäste. Mit 25,3 Punkte, 6,7 Rebounds sowie 3,3 Steals pro Partie ist er einer der besten und vielseitigsten Spieler der Liga. Ein weiterer Regionalligaerfahrener Akteur in Reihen der Aachener ist Max Boldt, welcher der ansonsten recht jungen Mannschaft des Aufsteigers die nötige Ruhe mitgeben soll. Die beiden Imports Aleksandar Obradovic und Sasha French komplettieren die Kernrotation der BG. Gerade mit 2,11m Hühne French kommt eine Menge Arbeit auf die Centerriege der BBA zu, der US-Amerikaner konnte bisher mit 14,8 Zählern sowie 6,2 Rebounds überzeugen. 

 

Bereits zwei Tage später (23.10., 16 Uhr, Baskets Ausbildungszentrum Bonn) steht für die Akademiker das nächste Spiel auf dem Plan. Die Mannschaft von Tome Zdravevski gastiert bei der Zweitvertretung der Telekom Baskets Bonn, welche punktgleich mit der selben Bilanz (2 Siege, 2 Niederlagen) auf Platz neun der Tabelle zu finden sind. Nach einem holprigen Start inklusive hoher Niederlage gegen Herten hat sich das Team des Namensvetters von BBA Co-Trainer Vid, Marco Zarkovic, gefangen. Vor allem das Hinzustoßen von US-Import Jamel McAllister tat dem Spiel der traditionell sehr jungen Bonner Mannschaft gut. Mit 31 Punkten pro Partie zählt der Big Man zu den besten drei Scorern der gesamten Liga und bekommt mit über 36 Minuten auf dem Feld eine dominante Rolle zugewiesen. Grundsätzlich verteilt sich die Spielzeit der magentafarbenen Gastgeber auf wenige Schultern, was der verhältnismäßig kleinen Kadergröße geschuldet sein dürfte. Mit Noah Völzgen, Erik Neusel und jenem McAllister bekommen gleich drei Akteure unter 360 Spielsekunden Verschnaufpause pro Partie. Diese wissen jedoch zu gefallen, Völzgen avanciert mit 16 Zählern im Schnitt regelmäßig zum zweitbesten Scorer seines Teams, Neusel zählt mit seinen 9 Rebounds im Schnitt zu den besten Reboundern der Liga. 

 

Die BBA will nach der Niederlage gegen die Hertener Löwen wieder in die Erfolgsspur finden und die Punkte gegen die Aufsteiger zunächst zu Hause behalten. Schwer ins Gewicht fallen wird dabei die Verletzung von Anthony Watkins, der nach dem Bruch seines Augenhöhlenknochens noch einige Zeit pausieren werden muss. Dennoch könnte die auf dem Papier tiefere Rotation im Duell mit den ebenso jungen Bonnern ein Vorteil sein, wenn es ins zweite Kräftemessen innerhalb von nur 44 Stunden geht.

 

Tickets für das Heimspiel gegen die BG Aachen gibt es an der Abendkasse sowie unter https://vivenu.com/event/bba-hagen-bg-aachen-813m
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Auch die Zweit- und Drittvertretung sowie die Damenmannschaft der BBA sind nach Ende der Herbstferien wieder im Einsatz. Den Anfang machen dabei die Damen am Freitagabend um 20 Uhr im Boeler Sportzentrum. Gegen den TSC Eintracht Dortmund will das Team von Coach Samir Jaganjac auch im zweiten Spiel der Saison die Oberhand behalten. 

Samstag folgt dann zunächst das Spiel der "Dritten" in der Landesliga. Es steht ein schwieriges Auswärtsspiel beim starken Aufsteiger aus Voerde an. Mit voraussichtlich voll besetztem Kader wird das Team mit dem Ziel, das Spiel zu gewinnen, anreisen. 

Den Abschluss macht dann um 18 Uhr in der Otto-Densch-Halle die BBA-Zweitvertretung. Die mehr als erfolgreichen Aufsteiger in die 2. Regionalliga bekommen es mit dem dominanten Tabellenführer aus Salzkotten zu tun. Doch wie in jedem Spiel nimmt sich das junge Team viel vor und will auch gegen die Favoriten ein gutes Spiel aufs Feld bringen.

 

BBA - Hertener Löwen 74:82

 

BBA Hagen muss sich gegen abgezockte Hertener Löwen  am Ende mit 74:82 geschlagen geben  - Campkids sorgen für klasse Stimmung

 

Vor einer tollen Kulisse musste sich das junge BBA-Team nach hartem Kampf und am Ende nicht mehr zu kompensierenden Verlusten gegen die Löwen aus Herten geschlagen geben.

Lange sah es jedoch anders aus. Es brauchte ein paar Minuten, doch schon Mitte des ersten Viertels konnte das Team von Coach Tome Zdravevski dem Spiel seinen Stempel aufdrücken und führte mit 20:15 kurz vor Ende der ersten 10. Minuten. Anthony Watkins führte bis dahin gekonnt Regie und war ohne Fehlwurf aus dem Feld, doch ein unglücklicher Schlag beim Rebound eines Mitspielers bedeutete das Spielende für den 21-Jährigen Guard. Benommen musste er vom Feld und nach dem Spiel zu Untersuchungen ins Krankenhaus. Wie schwerwiegend die Verletzung ist, ist offen.

Ein bitterer Ausfall, der durch den verletzungsbedingten Ausfall der weiteren Guards Tobi Wegmann und Yannick Opitz noch schwerer wiegen sollte als ohnehin. Doch zunächst ließ sich das BBA Team nicht aus der Spur bringen und ging angefeuert von ca.  30 Campkids des Thalia Herbstcamps mit einer sieben Punkte Führung in die Kabine. Aber schon mit dem Start in die zweite Halbzeit  sorgte eine taktische Umstellung der Hertener für Probleme in der Offense.

Zwar kämpften die Jungs hinten bravourös, doch vorne kam gegen die aggressive Hertener Zone enorme Verunsicherung auf. Die sonst mutigen Youngsters agierten nun eingeschüchtert und fanden kaum Lösungen gegen wiederum sehr abgezockt agierende Hertener. Jetullahi, Buljevic, Köhler, Barga und Lopes brachten das Spiel routiniert für die Löwen über die Runden. Gerade der 1.Regionalliga Veteran Willi Köhler avancierte zum Matchwinner, indem er immer wieder sicher aus der Mitteldistanz einnetzte. Eine ganz besondere Geschichte für den sympathischen Center, der eigentlich aufgrund einer Knierverletzung schon seine Karriere fast beendet hatte und heute das erste Mal wieder auf dem Feld stand.


Trotz der Niederlage zogen jedoch sowohl Coach Tome Zdravevski als auch der sportliche Leiter Kosta Filippou ein positives Fazit:

Tome Zdravevski: „Am Ende fehlte uns durch den Ausfall von drei Guards Kraft und Energie. Die Jungs haben Fehler gemacht, keine Frage. Aber diese Fehler und die heutige Niederlage werden uns besser machen. Sie haben bis zum Ende gekämpft und insgesamt aus ihren heutigen Möglichkeiten ein gutes Spiel gemacht. Wir können nur hoffen, dass unsere verletzten Spieler bald wieder zurück sind und Anthony nichts Schlimmes hat.“


Kosta Filippou: „Die ganze Woche haben die Jungs beim Camp mit den Kindern trainiert und gespielt. Sie waren nicht nur da, um Autogramme zu schreiben, sondern haben versucht den Campkids über vier Tage sehr viel mitzugeben. Heute zu sehen, dass diese Kids in die Halle kommen, um ihre “Coaches“ anzufeuern, ist eine tolle Geschichte, die mich sehr freut. Ganz sicher hätte das Team den Kids gerne mit einem Sieg gedankt, doch die Fehler, die wir heute gemacht haben, gehören im Entwicklungsprozess der jungen Spieler dazu. Lernen heißt leider oftmals auch verlieren.“

 

Schon nächsten Freitag heißt es wieder Heimspiel für die BBA Hagen. Dann ist das Team aus Aachen zu Gast. Wir hoffen, alle, die heute in der Halle waren, dann wiederzusehen. 

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Foto: Klaus Preußer

 

BBA erwartet offensivstarke Löwen 

 

Das zweite der vier Heimspiele im Oktober bringt am Freitagabend (20:15h, Otto-Densch-Halle) die Hertener Löwen nach Eilpe. Mit den offensivstarken Gästen erwartet die Akademie ein formstarkes Team, nach zwei punktereichen Siegen in Bonn (110:64) und gegen Münster (110:88) unterlag die erfahrene Mannschaft von Coach Cedric Hüsken erst nach Verlängerung in Leverkusen. Mit dieser Bilanz von zwei Siegen und einer Niederlage reihen sie sich damit wie die BBA in ein enorm breit gestaffeltes Mittelfeld der Liga von sechs Mannschaften ein. 

 

Herten hat in der Off-Season offensichtlich seine Hausaufgaben gemacht und ein schlagfertiges und besonders offensivstarkes Löwenrudel zusammengestellt. Mit Point Guard Faton Jetullahi kehrte einer der besten deutschen Spieler der Regionalliga nach Ausflügen in die höhere ProB-Spielklasse zurück ins Ruhrgebiet. Mit 24,3 Zählern, 9,7 Rebounds und 6 Assists pro Partie spielt der vielseitige Guard eine bisher überragende Saison. Zu der recht kleinen, aber leistungsstarken Kernrotation der Löwen stoßen mit Cody Schwartz und Casey Lopes zwei Imports, die wie Jetullahi regelmäßig über 30 Minuten auf dem Feld stehen. Obwohl mit Dario Fiorentino häufig nur ein klassischer Center unter den Körben agiert, stellen die Gäste das mit Abstand beste Reboundingteam der Liga. Vor allem die Guards arbeiten besonders gut an den Brettern, mit Jetullahi sowie Juan Barga (9,7) greifen gleich zwei „Kleine“ Abpraller im annähernd zweistelligen Bereich ab. Hier gilt für es die Akademiker, die Athletik von Nieja Jordan und Co. zu nutzen, um vor allem zweite Wurfchancen der Gäste zu verhindern. 

 

BBA-Coach Tome Zdravevski zeigte sich nach dem Sieg gegen Hamm zufrieden mit der deutlich verbesserten Defensive. Dass beim anstehenden Spiel die aktuell drittbeste gegen die beste Offensivmannschaft an den Start geht, wird beide Defensivreihen einmal mehr vor besondere Herausforderungen stellen. 

 

Tickets für die Partie gibt es an der Abendkasse sowie unter https://vivenu.com/event/bba-hagen-hertener-lowen-8w2c 

 

Weitere Heimspiele im Oktober: 

21.10.2022 BBA vs. BG Aachen 

28.10.2022 BBA vs. UBC Münster 

Spektakuläre zweite Halbzeit sichert den Sieg

Nach der unglücklichen Derbyniederlage galt es für das Zdravevski-Team am Freitag für Wiedergutmachung zu sorgen. Hochmotiviert erwartete man im Westfalenduell die TuS HammStars. Die Akademie ging im Vergleich zu den bisherigen beiden Spielen leicht verändert in die Partie, neben den üblichen Anthony Watkins, Vytzka Nedzinskas, Lasse Dresel und Nieja Jordan startete Tim Elkenhans als Point Guard. Zunächst entwickelte sich kein basketballerischer Leckerbissen, beide Teams wirkten etwas nervös und fahrig. Einzig Vytzka wusste in dieser Phase zu überzeugen, traf auch schwierigste Würfe und war sowohl als Scorer, Rebounder und Assistgeber allgegenwärtig. Auf Seiten der Gäste stemmte sich wie zu erwarten der letztjährige Topscorer der Liga, John Murry, dagegen. Die Taktik der Akademiker war es, dem Us-Amerikaner mit aggressiver wechelnder Verteidigung, zwischenzeitlich auch mit einer Presse über das gesamte Feld, das Leben möglichst schwer zu machen. Zur Halbzeitpause konnte sich bereits ein kleines Polster aufgebaut werden, 41:33 zeigte die Anzeigetafel in der Otto-Densch-Halle.

Im nun folenden dritten Spielabschnitt sollten die Zuschauer in Eilpe ein wahres Spektakel erleben. Die weiter aggressive Verteidigung und das konsequente offensive Rebounding sorgten für viele einfache Punkte aus Fastbreaks und zweiten Wurfversuchen. Als ein weiterer Ballverlust der nun völlig von der Rolle erscheinenden Gäste zu einem sehenswerten Alley-Oop Dunking inklusive Foul von Nieja Jordan führte, gab es auf Auswechselbank und Tribüne kein Halten mehr. Doch auch die Auszeit der HammStars konnte den rollenden BBA-Zug nicht mehr stoppen. Vytzka konzentrierte sich nun auf die sehenswerte Verteilung der Bälle auf besser postierte Mitspieler, Tim Elkenhans und Lasse Dresel waren nacheinander die Abnehmer von der Dreierlinie und stellten den Vorsprung auf über 20 Zähler. Der letzte Spielabschnitt war dann von nur noch geringer Bedeutung, die BBA spielte die Partie souverän nach Hause, während Youngster Robin Mingaz kurz vor der Schlusssirene die 100 Punkte Marke knacken konnte.

Coach Tome Zdravevski zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden: „Das war viel, viel besser als letzte Woche gegen Haspe. Der Anfang hat mir nicht gefallen, aber ab dem Ende des zweiten Viertels haben wir schnell und aggressiv gespielt“.

Score: Nedzinskas 23 (10 Rebounds), Jordan 22 (6 Rebounds), Watkins 21 (7 Rebounds), Elkenhans 12, Dresel 9, Zajic 6, Philipp 4, Krichevski 4, Mingaz 2, Wegmann, Opitz, Jürgens.

Bereits am Freitag steht das nächste Spiel im Heimspieloktober an. Zu gewohnter Zeit um 20:15h werden dann die Hertener Löwen zu Gast in Eilpe sein. Tickets gibt es unter https://vivenu.com/event/bba-hagen-hertener-lowen-8w2c

 

 

HammStars zu Gast in Eilpe – Heimspieloktober vor der Brust 

Nach dem unglücklichen Spiel im Derby am vergangenen Samstag gilt es für die Jungs der Akademie bereits am Freitag (7.10.2022, 20:15 Uhr, Otto-Densch-Halle) wieder fokussiert auf den nächsten anspruchsvollen Gegner zu sein. Mit den TuS HammStars kommt ein heißes Team nach Eilpe, beide bisherigen Saisonspiele (in Münster & gegen Leverkusen) konnte das Team von Trainer Ivan Rosic für sich entscheiden. 

Rosic, der sowohl zu BBA Leiter Kosta Filippou, als auch zu Headcoach Tome Zdravevski freundschaftliche Kontakte pflegt und mittlerweile auch eine Ära an den Seitenlinien des WBV geprägt hat, freut sich wie die Akademieverantwortlichen auf das erneute Wiedersehen. Doch alle Nettigkeiten werden auch an diesem Freitag für mindestens 40 Minuten ruhen müssen, wenn sich die beiden jungen Teams aus Westfalen duellieren. 

Hamm hat seine Abgänge offensichtlich gut ersetzen können. Besonders die Verpflichtung des letztjährigen Regionalliga Topscorers John Murry (28,2 Punkte pro Partie) sorgte vor Saisonstart für Aufruhe. Nach zwei überragenden Jahren in Grevenbroich schloss sich der US-Amerikaner im Juli zunächst dem ProA-Ligisten Giants Düsseldorf an. Doch kurze Zeit später ging es für den 27-jährigen Guard weiter nach Hamm. Im vergangenen Spiel erzielte er prompt den umjubelten Gamewinner mit der Schlusssirene und glänzte zudem mit einem Double-Double. Hier gilt es für die Hagener Verteidigungsexperten Tobi Wegmann, Lasse Dresel und Tim Elkenhans erneut gemeinsam alles in die Waagschale zu werfen, um den „Spieler des Jahres“ der abgelaufenen Serie zu stoppen. Die zweite dominante Rolle im Backcourt nimmt Bosnier Mateo Zovko ein. Der Neuzugang konnte bislang als Scorer überzeugen und bekommt viel Spielzeit von Coach Rosic. Unter den Brettern setzen die Gäste ganz auf die Jugend. Mit Marcel Kirsch und Jascal Knörig sorgen zwei 20- bzw. 22-jährige für Punkte, Rebounds und Blocks. Dieses Vertrauen scheinen sie zurückzuzahlen, beide konnten in dieser Saison bereits zweistellig punkten. 

Auf Seiten der BBA brennt man indes auf Wiedergutmachung. Ein verschenktes letztes Viertel kostete das Zdravevski-Team nach zwischenzeitlicher 10-Punkte-Führung den Sieg gegen Haspe. Viel lieber möchte die Mannschaft an das starke Auftaktspiel gegen Ibbenbüren anknüpfen und mit schnellem sowie aggressiven Spiel, am liebsten über 40 Minuten, die Punkte in Eilpe halten. Dies gelang auch schon im Vorbereitungsspiel im Rahmen des Goldschmiede Adam Cups.

Tickets für die Partie gibt es an der Abendkasse sowie in unserem Ticketshop unter https://vivenu.com/event/bba-hagen-tus-hamm-stars-puzq 

 


Heimspieloktober

Ganze vier Mal können sich die Fans und Unterstützer der BBA im Oktober auf ein Heimspiel freuen. Jeden Freitag um 20:15 Uhr geht es in der Otto-Densch-Halle los. 

07.10.2022    BBA vs. TuS HammStars 

14.10.2022    BBA vs. Hertener Löwen 

21.10.2022    BBA vs. BG Aachen 

28.10.2022   BBA vs. UBC Münster 

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Rabenschwarzes letztes Viertel bringt BBA um Derbysieg 

Alles war angerichtet für das 14. Stadtderby zwischen der BBA (BG) Hagen und dem SV Haspe 70. Wie so oft wollte man als Sieger vom Platz gehen und vor großer Kulisse in der Rundsporthalle überzeugen. Doch ein rabenschwarzes letztes Viertel kostete das Team von Tome Zdravevski den Derbyerfolg und ließ die Gastgeber jubeln.
 

Die Akademie startete wie beim Saisonauftakt mit Tobi Wegmann, „Vytzka“ Nedzinskas, Anthony Watkins, Lasse Dresel und Nieja Jordan in die Partie. In einer sehr zähen und punktearmen Anfangsphase taten sich beide Teams nicht viel und scheiterten unzählige Male auch bei einfachen Wurfversuchen. Eine hohe Ballverlustrate, die die BBA das ganze Spiel nicht ablegen konnte (17 TO), sorgte zusätzlich für den knappen Spielstand. Dennoch ging es mit einem Fünf-Punkte-Vorsprung in die Viertelpause. Der zweite Spielabschnitt ähnelte dem ersten, nur dass der SV Haspe nun leicht die Nase vorn hatte. Der nun immer besser ins Spiel kommende US-Import Ricardo Artis II punktete nach Belieben und ließ seiner Freude sichtlich freien Lauf. Zur Halbzeitpause zeigte die Anzeigetafel ein 34:34 Unentschieden an. Wie ausgeglichen das Spiel lange war, zeigt auch das dritte Viertel. Wieder hatten beide Teams kleinere Runs, die wiederum schnell gekontert werden konnten. So hatte sich auch zehn Minuten vor der Schlusssirene kein Team einen Vorsprung herausgearbeitet. Doch langsam begannen die Gastgeber warm zu laufen. Zwei Dreier in Folge von Lukas Nowak und wieder einmal Ricardo Artis stellten erstmals seit Viertel eins einen größeren Vorsprung her (67:60) und zwangen Coach Tome zur Auszeit. Doch auch in der Folge lief auf BBA Seite gar nichts mehr zusammen. Die an diesem Tage schwache Trefferquote konnte nur von Finn-Luca Philipp und Luka Zajic korrigiert werden, die auch am Samstag ein sicheres Händchen und vollen Einsatzwillen bewiesen. Offensiv verstrickte man sich nun zu sehr in Einzelaktionen und spielte sich nur schwierige Würfe heraus. Zudem machten die Ballverluste gegen die nun starke Hasper Defensive das Leben weiter schwer. Auch der Versuch mit einer aggressiven Presse noch einmal Ballgewinne zu provozieren, brachte keinen Erfolg. So brachte die Akademie letztlich eine Phase von ca. sieben Minuten um den möglichen Derbysieg. Leistungsschwankungen, wie sie bereits jetzt in zwei Spielen aufgetreten sind, dürfte Coach Tome angesichts der extrem jungen Truppe erwartet haben. Bereits am Freitag hat die Mannschaft wieder die Chance, seine gute Seite zu zeigen, wenn es gegen die TuS HammStars in der Otto-Densch-Halle geht. 

Score: Watkins 13 (6 Assists), Nedzinskas 12 (8 Rebounds), Jordan 11 (9 Rebounds), Philipp 10, Zajic 9, Dresel 6,  Krichevski 4, Wegmann 2, Opitz, Elkenhans, Springer, Jürgens.

 

 

Derbywochenende für die BBA 


Bereits am 2. Spieltag hat der Spielplan das Stadtderby innerhalb der 1. Regionalliga vorgesehen. Samstagabend (19 Uhr, RSH Haspe) kommt es bereits zum 14. Duell zwischen der BBA (BG Hagen) und dem SV Haspe 70. Zwölf Mal behielt dabei die BBA/BG die Oberhand, zwei Mal gelang es den Eversbüschen den Sieg in den Hagener Westen zu holen. Doch so eindeutig wie die Bilanz auf dem Papier aussieht, sind die Duelle in der näheren Vergangenheit nicht gelaufen. Im Rückspiel der abgelaufenen Saison gelang es erst in den Schlusssekunden den 94:87 Sieg unter Dach und Fach zu bringen. 

Auch am Samstag stehen die Akademiker nach dem furiosen Sieg gegen Ibbenbüren vor einer schwierigen Aufgabe. Haspe hat sich erneut gut verstärkt und ist nur unglücklich mit einer Niederlage in die Saison gestartet. Besonders US-Import Ricardo Artis II wusste im Duell gegen den TSV Bayer Leverkusen zu gefallen. Mit eindrucksvollen 42 Punkten sowie 13 Rebounds läuft ein vielversprechender Forward in gelb und blau auf. Spätestens seit seiner Doppellizenz für Phoenix Hagen bestens bekannt ist Sven Cikara. Der junge Guard hat eine starke Saison gespielt und wird auch in dieser Saison für Haspe die Fäden ziehen. Nach langer Zeit müssen die Gastgeber dieses Jahr erstmals auf Kapitän und Leistungsträger Oscar Luchterhandt verzichten. Der Forward, der vor zwei Jahren auch ein Jahr bei der BG Hagen agierte, tritt nun sportlich kürzer und zwang Coach Michael Wasielewski Alternativen zu finden. Unter den Brettern agiert nun vornehmlich Neuzugang Michail Margaritis, welcher aus Stade nach Hagen wechselte. Erfahrung in die junge Truppe bringt Trèsor Nsiabandoki, welcher die zuletzt so starke BBA Offensive mit seinen Defensivqualitäten Paroli bieten soll. 

BBA gegen Haspe bedeutet nicht nur Derby, mit knapp 21 (BBA) und 22 (Haspe) Jahren im Schnitt stellen die beiden Hagener Vereine zwei der jüngsten Teams der gesamten Liga. Daher wird es spannend werden zu sehen, welche Youngster schon bereit sind, auch in brisanten Spielen Verantwortung zu übernehmen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Das Team von Tome Zdravevski will die Euphorie nach dem spektakulären Sieg gegen Ibbenbüren mitnehmen und auch im Derby schnellen und aggressiven Basketball zeigen. Doch vor allem die Defensive stand unter der Woche auf der Agenda, 96 Gegenpunkte waren dem Akademie-Headcoach ein kleiner Dorn im Auge. Denn auch Haspe zeigte mit 89 erzielten Zählern gegen Leverkusen seine Scoringqualitäten und wird der BBA alles abverlangen. 

Gleich zwei Derbys stehen an diesem Wochenende für die BBA auf dem Plan. Bevor die Erste am Samstag in der 1. Regionalliga Haspe herausfordert, geht es für die Drittvertretung Freitag (20 Uhr, SPZ Boele) ebenfalls gegen den SV 70. Der „Loco Express“ wartet mit einer Reihe von ehemaligen Profis auf und dominiert die Landesliga seit Jahren nach Belieben. Das Team von Ralf Kuhtz steht damit vor einer sehr schwierigen Herausforderung. Am Samstag (16:30 Uhr, Vestische Arena) komplettiert die Zweite das BBA Wochenende. Gegen Citybasket Recklinghausen wollen die jungen Aufsteiger ihre Siegesserie weiter ausbauen und sich in der 2. Regionalliga etablieren. 

Auftakt nach Maß – BBA bezwingt Ibbenbüren 


BBA Hagen - Ademax Ballers Ibbenbüren  105:96 (25:23|22:28||32:24|26:21)

Eine runderneuerte, motivierte und junge BBA Mannschaft gegen einen der Favoriten der Regionalliga West – alles war angerichtet für einen spektakulären Saisonauftakt 2022/2023. Doch schnell wurde klar, dass sich die Vorzeichen nicht nur bestätigen, sondern die Schützlinge von Neu-Headcoach Tome Zdravevski berechtigte Hoffnungen auf den ersten Sieg haben würden. 

Mit Tobi Wegmann, „Vytzka“ Nedzinskas, Anthony Watkins, Lasse Dresel und Nieja Jordan bildete ein gesunder Mix aus Erfahrung und Spritzigkeit die Starting Five. Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichener Start, im jetzt schon punktereichen ersten Viertel konnte sich kein Team absetzen. Im zweiten Spielabschnitt ließen die Akademiker die defensive Zuordnung vermissen. Ein ums andere Mal musste man leichte Fastbreakpunkte der Gäste aus Ibbenbüren hinnehmen und machte das starke eigene Offensivspiel (47 Punkte zur Halbzeit) wertlos. Mit einem Rückstand von vier Zählern ging es für die Eilper in die Halbzeitpause mit der Gewissheit, dass Ibbenbüren anders als im Vorbereitungsspiel heute durchaus schlagbar ist. 

Nach dem Seitenwechsel sollte es auf Seiten der BBA weiter vor allem die Offensive sein, die den Weg zum Sieg ebnete. Nieja Jordan mit drei erfolgreichen Distanztreffern in Folge brachte den Zug nun richtig ins Rollen und zwang Gästetrainer Peer Reckinger schnell zur Auszeit. Doch auch in der Folge lief fast alles zusammen, Anthony Watkins zog nun die Fäden und glänzte sowohl als Scorer (22 Punkte) als auch als Vorlagengeber (10 Assists). Das amtliche Double-Double und das Vertrauen von 38 Minuten Spielzeit sprechen für den überragenden Auftritt des Neuzugangs. In alter und in Eilpe seit langem bekannter Manier unterstützte „Oldie Vytzka“ den offensiven Reigen in dieser vorentscheidenden Phase mit starken Wurfquoten und insgesamt 20 Punkten - drei davon mittels eines spktakulären Buzzerbeaters von ganz weit draußen. Von einer komfortablen Führung konnte jedoch noch nicht die Rede sein, mit einem Stand von 79:75 ging es in die letzten zehn Minuten. Ibbenbüren versuchte nun vor allem die Überlegenheit am Brett zu nutzen, zumal sich der überragende Nieja Jordan mit vier persönlichen Fouls defensiv zurückhalten musste. Benjamin Fumey und Kai Hänig hielten die Farben der Tecklenburger nochmals hoch. Als sich sowohl Jordan als auch Hänig ausfoulten, konnte die BBA das spektakuläre und schnelle Spiel länger aufs Parkett bringen und einen entscheidenden 14-0 Lauf zum 95:78 starten. Ganz entscheidende Impulse gab zudem einmal mehr Yannick Opitz. In ungewohnter neuer Rolle von der Bank kommend traf der Routinier zwei ganz wichtige Würfe und erstickte jede aufkommende Hoffnung auf Seiten der Gäste im Keim. 

Dieses Polster war letztlich genug, um den verdienten Sieg gegen die favorisierten Ademax Ballers zu besiegeln. Coach Tome Zdravevski war in der Manier eines guten Headcoaches noch nicht vollends zufrieden: „Die vielen Punkte stören mich, das ist nicht mein Spiel“. In Anbetracht des spektakulären Sieges dürfte diese Kritik allerdings nicht lange nachhallen. 

Stats: Watkins 22 (10 Assists, 6 Rebounds), Jordan 22, Nedzinskas 20 (7 Rebounds), Opitz 11, Dresel 9, Krichevski 8, Philipp 6, Elkenhans 5, Wegmann 2, Zajic, Orthen, Springer. 


 

BBA ersatzgeschwächt ohne Chance in Bonn


Telekom Baskets Bonn - BBA 111:64

Nach den bekannten Hiobsbotschaften in Reihen des Spielerkaders mussten kurzfristig zudem Coach Kosta Filippou und Assistent Christopher Viardo passen. So begab sich dankenswerter Weise Norbert Schardt in ungewohnter Rolle als Coach mit auf den Weg zum Rhein.

Diesen ungemein schlechten Vorzeichen zum Trotz entwickelte sich zumindest im ersten Viertel ein ausgeglichenes Spiel. Mit lediglich einem Zähler Rückstand beendete man diese erste Periode und rechnete sich zumindest aus, das Spiel möglichst lange knapp zu gestalten. Doch von nun an rollte der bekannte Offensivmotor der Bonner auf Hochtouren. Vor allem von außen schien an diesem Abend alles zu fallen, ganze 19 Dreier bei einer überragenden Quote von 41,3% versenkten die Gastgeber. Auch nach der Pause drückten die Baskets weiter aufs Gaspedal und erzielten in jedem Viertel mindestens 30 Zähler. Das junge Aufgebot der Akademie verzettelte sich zunehmend gegen den hohen defensiven Druck und hab ein ums andere Mal den Ball verloren (17 TO). Das Resultat war eine 111:64 Niederlage, welche aufgrund der Umstände zu erwarten war. Nun gilt es schleunigst den Kader wieder mit mehr Menpower zu ergänzen um in den letzten Partien konkurrenzfähig zu sein.



Stats: Opitz 16, Spitale 15/11 Rebounds, Krichevski 12/11, Philipp 9/4 Assists, Dresel 8/6 R., Wegmann 2/4 Ass., Jawish 2. 


BBA gewinnt hitziges Derby


BBA Hagen - SV Haspe 70  94:87

Alles war angerichtet für einen spektakulären Basketballabend: Stadtderby, direkte Tabellenverfolger und 290 Hagener Basketballfans in der Otto-Densch-Halle. Doch getrübt wurde die Vorfreude auf die Partie auf Seiten der Akademie bereits im Vorfeld. Sören Fritze konnte seine Rückenbeschwerden nicht rechtzeitig in den Griff kriegen, auch Micha Krichevski war nach seiner Krankheit noch nicht wieder einsatzbereit. Da auch Marcus Ligons weiterhin ausfällt, war die Rotation - besonders auf den großen Positionen - arg eingeschränkt. Haspe hingegen konnte motiviert durch den Auswärtssieg in Ibbenbüren und in voller Besetzung auflaufen. 

Schnell entwickelte sich ein schnelles und offensiv geprägtes Spiel. Auf beiden Seiten fielen die Würfe von außen hochprozentig, Haspe punktete aufgrund der körperlichen Überlegenheit zudem kontinuierlich am Brett. Nach dem ersten Viertel zeigte die Anzeigetafel in Eilpe mit 24:26 einen hauchdünnen Rückstand der BBA an. Im zweiten Spielabschnitt konnten sich die Akademiker erstmals etwas absetzen. Angeführt von den überragenden Milen Zahariev und Vytzka Nedzinskas lief der offensive Motor weiterhin auf Hochtouren, auch defensiv stellte man die Eversbüsche durch eine effektive Zonenverteidigung immer mehr vor Probleme. Zur Pause stand es schließlich 50:45 für die Mannschaft von Kosta Filippou. 

Gästetrainer Michael Wasielewski schien in der  Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Deutlich aggressiver und präsenter am Korb war der SV Haspe in dieser Phase, US-Import Daniel Scott Westbrook sammelte einen Rebound nach dem anderen ein und bestrafte die kleine BBA Aufstellung zunehmend. Da auch die Dreierquote der Gäste nun in die Höhe ging, sah alles danach aus, als würden die Gäste die Punkte mit nach Hause nehmen. Doch im letzten Viertel war es ein wahrer Kraftakt. Nedzinskas fasste sich immer wieder ein Herz und punktete nun aufgrund fehlenden Wurfglücks von außen aus allen Lagen in der Zone. Topscorer Milen Zahariev unterstützte den Litauer dabei tatkräftig, beide Leistungsträger mussten jeweils über 35 Minuten spielen. Darüber hinaus waren es aber wieder zwei Youngster, die wichtige Impulse für den immens wichtigen Derbysieg beisteuerten. Tobi Wegmann vertrat Sören Fritze im Aufbau sehr gut und verteilte dabei ganze 7 Assists. 
Finn-Luca Philipp war es, der kurz vor dem Ende per Dreier aus einem 85:83 eine 5 Punkte-Führung machte. Zahariev und Opitz konnten in kürzester Zeit nochmal nachlegen, die Verteidigung stand zudem mit Vytzka auf der 5 nun unüberwindbar. So konnte sich Trainer Kosta Filippou am Ende über den Derbysieg und weitere Chancen auf den Playoffeinzug freuen: "Vorne hat jeder die Verantwortung übernommen, angeführt natürlich von Milen und Vytzka. Aber auch unsere Youngster wie Finn Philipp haben mal wieder wichtige Würfe getroffen.“

Stats: Zahariev 35/10 Rebounds, Nedzinskas 30/6, Philipp 8, Opitz 8, Fuhrmann 5, Wegmann 5/7 Assists, Spitale 3, Gebehenne, Dresel, Jawish


 

Teil 2 der Ruhrgebietswochen wird zum Kraftakt


ETB Miners - BBA Hagen 100:76 (24:19|24:20||24:19|28:18)

Nachdem man am Samstag einmal mehr viel Moral beweisen und ein spätes Comeback inklusive knappem Sieg in Herten feiern konnte, reichte die Kraft am Montag nicht mehr über 40 Minuten. Gegen die routinierte Mannschaft der ETB Miners aus Essen war schon beim Warm-Up zu erkennen, dass dies gegen eine frische und ausgeruhte Gastgebermannschaft ein äußerst schwieriges Unterfangen werden dürfte. Die lange Vorbereitungs- und Regenerationszeit nutzten die Miners offensichtlich zur Genüge und brachten ein sehr physisches Spiel aufs Parkett. Gerade der noch gegen Herten überragende „Vytzka“ wurde durch immer wieder wechselnde Verteidiger aus der Partie genommen. Zudem machten dem Litauer spätestens zur Halbzeitpause die Knie zu schaffen, dennoch biss er sich durch die Partie. Als bereits nach 10 Minuten zudem Sören Fritze mit Rückenbeschwerden passen musste, war die Partie im Grunde genommen bereits vorentschieden. Dennoch bewies die Mannschaft von Kosta Filippou einmal mehr eine gute Einstellung und konnte bis zum dritten Viertel immer in Schlagdistanz bleiben. Dass der Rückstand nicht weiter schmolz, lag maßgeblich am Essener Routinier Patrick Carney, der einen Sahnetag von der Dreierlinie erwischte (7/11 3P) und mit 30 Zählern zum Topscorer der Partie avancierte. Zudem verlor die Akademie das Reboundduell aufgrund der klaren körperlichen Unterlegenheit recht deutlich. Im Schlussviertel machte sich dann die Müdigkeit immer mehr bemerkbar und das Spiel ging am Ende dadurch verdient verloren. Erfreulich war hingegen, dass Kapitän Yannick Opitz wieder ins Team zurückkehrte und die Schlussphase nutzte, um sich wieder in altbekannte Form zu schießen. Er versenkte im Schlussviertel drei Distanztreffer und sammelte wichtige Spielpraxis für die kommenden Aufgaben. Denn es bleibt weiter spannend, der Abstand zu den Playoffplätzen beträgt weiterhin nur einen Sieg.

Coach Kosta Filippou nach dem Doppelspieltag: „Ich bin sehr zufrieden, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Nach dem Wahnsinnsspiel der Jungs am Samstag, wo sie wieder tolle Moral bewiesen haben, tut uns die Niederlage in Essen in der Serie jetzt keinen Abbruch. Denn auch da stimmte alles, nur die Kraft hat leider verständlicherweise bei Weitem nicht ausgereicht. Im Moment sind wir kein Team, was dafür gemacht ist, in 48 Stunden zwei Spiele zu absolvieren.“

 

Stats: Zahariev 20 P./7 R., Opitz 18 P., Nedzinskas 12 P./4 R., Jawish 9 P., Fritze 5 P., Gebehenne 4 P., Krichevski 3 P., Philipp 2 P., Wegmann 2 P., Spitale 1, Dresel, Gimbel. 


1. Regionalliga: Furioser Nedzinskas bringt BBA auf Siegerstraße  Herten - BBA 96:98 

 

Ein für beide Mannschaften wichtiges Spiel im Kampf um die Playoffs fand am Samstagabend mit der erfahreneren Mannschaft seinen Sieger. Mit einer 9er Rotation konnte die BBA im Spiel gegen das junge Team der Hertener Löwen starten. Es entwickelte sich von Beginn an das erwartet schwierige Spiel gegen aggressiv verteidigende und sehr schnell spielende Gastgeber. Doch auch das Team von Kosta Filippou hatte an diesem Abend Lust auf offensiven Basketball mitgebracht. Besonders die guten Quoten von außen auf beiden Seiten sorgten für ein punktereiches Startviertel (31:31). Auch in der Folge der ersten Halbzeit entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, bei dem sich keine Mannschaft besonders absetzen konnte. So ging man mit einer knappen Führung von drei Zählern in die Halbzeitpause und erarbeitete sich eine solide Ausgangslage für den zweiten Durchgang. 

Doch nach dem Seitenwechsel lief vor allem defensiv nicht viel zusammen, immer wieder konnte der dominante US-Import Adam Pickett den Weg zum Korb finden und dadurch zahlreiche Fouls respektive Freiwürfe erzwingen. Herten erspielte sich letztlich eine an diesem Abend verhältnismäßig hohe Führung von sechs Zählern und brachte sich vermeintlich bereits auf die Siegerstraße. Vermeintlich deshalb, weil nun zwei Faktoren dafür sorgten, dass die BBA erneut ein Spiel drehen und einen Auswärtssieg einfahren konnte. Zum einen machte sich der hohe defensive Druck der Löwen bemerkbar. Ganze drei Akteure mussten mit der Foulhöchstgrenze das Spiel verlassen, weitere drei waren mit 4 Vergehen kurz davor. So mussten die Gastgeber aus dem Ruhrgebiet vorsichtiger agieren, auf Hagener Seite ergaben sich dadurch viele Möglichkeiten, an der Freiwurflinie zu punkten und den Rückstand zu verkürzen. Der andere entscheidende Faktor war die Erfahrung und die Kaltschnäuzigkeit, die die BBA erneut präsentierte. Angeführt vom überragenden Routinier „Vytzka“ Nedzinskas, der zum Topscorer der Partie avancierte, zeigte man sich nun äußerst treffsicher von außen. Zunächst verkürzte Tobi Wegmann drei Minuten vor dem Ende mit einem frechen Dreier auf 86:83, kurze Zeit später sorgten Distanztreffer von Vytzka und Sören Fritze für die erstmalige Führung seit der 25. Spielminute. Die Erfahrenheit der Akademie war es in den Schlusssequenzen auch, die dafür sorgte, dass die Führung auf Hagener Seite blieb. Man leistete sich keinen Fehler mehr von der Linie und verteidigte in den entscheidenden Momenten beherzt. 

Coach Kosta Filippou nach der Partie: „Unsere erfahrenen Jungs sind so abgezockt, dass sie in den entscheidenden Momenten solch wichtige Würfe treffen. Wir haben es heute nicht spielerisch gelöst am Ende, da war der Druck von Herten zu groß, die das stark gemacht haben. Da ist es am Ende die Qualität der Einzelspieler, die den einzigen Unterschied heute ausgemacht haben.“ 

Bereits am Montag geht es zum nächsten Auswärtsspiel im Ruhrgebiet, wenn die BBA bei den ETB Miners in Essen antritt. So gilt es, die wenigen Stunden zur Regeneration zu nutzen und den nächsten Versuch zu starten, gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten zu gewinnen. 

Stats: Nedzinskas 33 Punkte/4 Rebounds, Fritze 22/6 Assists, Zahariev 17/7 Rebounds, Wegmann 11/4 Assists, Jawish 7, Krichevski 5, Philipp 3, Gebehenne, Dresel. 


1. Regionalliga: Start-Ziel-Sieg lässt Blick in obere Tabellenregion schweifen

Sechs Spiele - fünf Siege: So liest sich die Bilanz der BBA in der Rückrunde! Auch im so wichtigen, weil vorentscheidenden Spiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Grevenbroich gab sich das Team von Kosta Filippou keine Blöße. Vielmehr konnte trotz erneut dünner Personaldecke ein über weite Strecken ungefährdeter Sieg eingefahren werden. 

Bereits nach dem ersten Spielabschnitt konnte sich das Team um Topscorer Milen Zahariev (33 Punkte) mit 34:15 deutlich absetzen und auch den Pausentee durch eine komfortable 52:25 Führung recht entspannt genießen. Auch "Vytzka" Nedzinskas zeigte sich erneut in bestechender Form, mit einer Ausbeute von 24 Zählern sowie 13 Rebounds gelang ihm zum wiederholten Male ein Double-Double. Doch auch von der Bank kam an diesem Abend wieder viel Energie von der Bank, wie es bereits in Leverkusen der Fall war. Finn-Luca Philipp und Joe Jawish ernteten nach dem Spiel ein Sonderlob, sie nutzten ihre erhöhten Spielanteile sehr gut und steuerten teils entscheidende Punkte bei, als es Mitte des dritten Viertels nochmal eng zu werden drohte. Ein starker Schlussspurt inklusive punktereichstem eigenen Viertel des Tages besiegelten letztlich den klassischen Start-Ziel-Sieg. 

Kosta Filippou nach dem Spiel: "Es war wie in Leverkusen. Die Impulse von der Bank haben uns den Weg zum Sieg geebnet. Das war wichtig, genau wie der Sieg. Jetzt dürfen wir wieder in die obere Tabellenregion schauen."

Bei noch sieben offenen Partien steht die Akademie nun drei Siege vor den Abstiegsplätzen und lediglich zwei Siege hinter Playoff-Platz acht. Zudem spielt man in den kommenden zwei Wochen gegen die direkten Tabellenkonkurrenten Herten und Essen, sodass ein spannender Schlussspurt erwartet werden kann.

Stats: Zahariev 33P./7R., Nedzinskas 24P./13R., Fritze 13P./8As., Jawish 12P., Krichevski 10P., Philipp 8P., Wegmann 7P., Spitale 2P., Gebehenne 2P., Mingaz 1P., Jürgens


Wahnsinns-Viertel und Big Point Sieg

Bayer Giants Leverkusen - BBA 86:91 (26:23|25:18||25:21|10:29)


 

Ein ganz schwieriges Auswärtsspiel stand am Freitagabend für die BBA an. Einem Gegner, der durch den immens breiten Kader immer aus dem Vollen schöpfen kann und theoretisch auch zwei ganze Spielberichtsbögen füllen könnte, standen lediglich 9 mitgereiste Hagener entgegen. Zudem waren bei dem ein oder anderen unter der Woche noch die Nachwirkungen der coronabedingten Zwangspause zu spüren, sodass die Vorzeichen im Vorfeld unter keinem allzu guten Stern standen. 

Doch es entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel, lediglich 3 Zähler trennten die Teams zur ersten Pause voneinander. Leverkusen wusste wie erwartet vor allem mit Distanzwürfen zu gefallen. Ganze 17 dieser Versuche von jenseits der 6,75m Linie fanden am Ende ihr Ziel und stellten die Hagener Verteidigung im weiteren Verlauf des Spiels vor arge Probleme. Dies führte zwischenzeitlich zu einem 18 Punkte Rückstand, auch vor dem letzten Spielabschnitt betrug dieser noch 14 Zähler. 
Doch nun fasste sich die Akademie noch Mal ein Herz und setzte alles auf eine Karte. Ein deutlich erhöhtes Tempo, merklich forciert vom jetzt bärenstarken Sören Fritze, ließ vieles funktionieren, was im dritten Viertel nicht mehr zusammen lief. So konnte am Ende auch der Ausfall von Milen Zahariev kompensiert werden. Das fünfte persönliche Foul des Bulgaren, der erneut zum Topscorer avancierte sowie mit einem Double Double glänzen konnte, zwang Trainer Kosta Filippou dazu, Alternativen zu finden. 

Letztlich hatte man das Spiel durch diese Energieleistung der Mannschaft komplett gedreht, "Vytzka" Nedzinskas erhöhte kurz vor der Schlusssirene abgezockt per Distanzwurf auf eine Führung von 5 Zählern. So hatte Coach Filippou nach den intensiven 40 Minuten viel Lob zu verteilen: "Die Jungs wollten den Sieg unbedingt und haben eine tolle Moral gezeigt. Das muss man ihnen hoch anrechnen. Unsere jungen Spieler – Philipp, Tobi und Micha – haben uns heute unglaublich viel gegeben. Angesichts unserer Situation ist dieser Sieg ein Big Point".

Stats: Zahariev 25 Punkte/10 Rebounds, Nedzinskas 17/7, Fritze 17/7 Assists, Wegmann 11, Opitz 6, Philipp 6, Krichevski 5, Spitale 4, Fuhrmann.



Am Ende geht die Puste aus

BBA - Deutzer TV 73:83 (36:35)


Das Spiel gegen den Deutzer TV nahm leider einen erwartbaren Verlauf. Die in Bestbesetzung angetretenen und körperlich unheimlich präsenten Gäste aus Köln hatten am Ende mehr Körner im Tank und entschieden eine immer knappe Partie erst im Schlussviertel.

Zuvor gelang es den von Corona verschont gebliebenen sowie genesenen Akademie Akteuren trotz der wiedrigen Umstände der letzten Wochen ein Spiel auf Augenhöhe abzuliefern. So konnte man den ersten Spielabschnitt mit 23:19 für sich entscheiden und auch in der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach einigen Führungswechseln startete das Team von Kosta Filippou kurz vor der Pause einen 7-0 Lauf und fing mit hauchdünner Führung in die Halbzeit (36:35).

Auch im dritten Spielabschnitt bemerkte man die längere Zwangspause nicht unbedingt, vielmehr lief man nun in Person von "Vytzka" und Yannick Opitz von außen heiß und sorgte für das punktereichste Viertel des Abends. Doch als im Verlauf des Schlussabschnitts die Distanzwürfe, auf die man sich nun zunehmend verließ, nicht mehr ihr Ziel fanden und die "Kellerkinder" aus Köln-Deutz die Intensität in der Verteidigung nochmals anzogen, war die Partie spätestens nach Vytzkas fünften Foul 2 Minuten vor der Schlusssirene entschieden.

Coach Kosta Filippou nach dem Spiel: „Das Spiel lief in etwa so, wie ich es befürchtet oder vielleicht schon erwartet hatte. Die Deutzer kannten unsere Situation und haben dementsprechend gespielt. Sie haben uns müde verteidigt und waren im offenen Feld einen Tacken wacher. Drei Viertel konnten wir uns gut dagegen wehren, aber gerade am Ende fehlte uns die Durchschlagskraft.“

Stats: Zahariev 20/14 Rebounds, Nedzinskas 14/14, Fritze 12/4 Assists, Opitz 9, Krichevski 9/6 Reb., Wegmann 7/4 Ass., Spitale 2, Fuhrmann, Philipp, Gebehenne, Ribic, Jawish.

1. Regionalliga Herren: Auch Spiel in Essen abgesagt

Aufgrund der zahlreichen Infizierten sowie in häuslicher Isolation befindlichen Akteure wurde auch das am Samstag geplante Auswärtsspiel in Essen offiziell vom WBV abgesagt.

Coach Kosta Filippou blickt trotzdem positiv in die Zukunft: "Wir hoffen, dass wir nächste Woche langsam aber sicher wieder ins Trainings- und Spielgeschehen zurückkehren können und die Welle nun an uns vorbei gerollt ist." 

Wann die ausgefallenen Partien nachgeholt werden, wird sobald wie möglich bekanntgegeben.

 

3/3 in der Rückrunde BBA-Dorsten 103:89


Alles war angerichtet für ein spannendes Spiel der direkten Verfolger, in dem es um eine Vorentscheidung im Abstiegskampf und ein mögliches Aufschließen der BBA zu den Playoff-Plätzen ging. Doch wenige Stunden vor der Partie gab es dann die Hiobsbotschaft, zwei positive Coronatests gefährdeten zunächst die Austragung des Duells. Glücklicherweise waren die anderen Ergebnisse negativ, sodass man zwar ersatzgeschwächt, aber konkurrenzfähig in die Otto-Densch-Halle einlaufen konnte.

Nach einem holprigen Start, der wahrscheinlich auch der ungewissen Situation im Vorfeld der Partie geschuldet war, konnte sich das Team von Coach Kosta Filippou in einer offensiv geprägten ersten Halbzeit bereits früh ein kleineres Polster verschaffen. Jeweils über 30 erzielte Punkte in den ersten beiden Spielabschnitten ermöglichten bereits 63 Zähler zur Pause. Auch die erneut sehr gute Quote von außen (56 %) trug dazu bei, dass man zu keiner Zeit das Gefühl haben musste, dass dieser Sieg in Gefahr geraten könnte.Nach dem Seitenwechsel zog man auch defensiv nochmal die Zügel an und stellte die Gäste aus dem Ruhrgebiet vor immer größere Probleme. Lediglich Tyler Brevard war auf Gästeseite nicht zu stoppen, der drittbeste Scorer der Regionalliga West brachte es am Ende auf 28 Zähler.
Doch der Fokus war es, die restliche Dorstener Rotation nicht zur Geltung kommen zu lassen, was gerade im dritten Spielabschnitt bestens gelang. Lediglich 16 Punkte konnten in dieser Phase auf das Konto der Gäste addiert werden, was wohl auch daran lag, dass man die Dorstener am offensiven Rebounden und damit an zweiten Wurfversuchen hinderte. Greifen sich die Akteure der BG doch im Schnitt über 13 jener offensiven Rebounds, waren es am Freitagabend lediglich 8.Richtig warmgelaufen war nun der Mann der Partie, Milen Zahariev avancierte nicht nur mit 34 Punkten zum Topscorer der Partie, sammelte mit 7 Rebounds auch die meisten Abpraller ein.

Zwischenzeitlich war der Vorsprung gar auf 26 Zähler angewachsen, sodass alle Akteure viel Spielzeit erhielten. Dies nutzten sie zur Freude der Zuschauer auch bestens aus, jeder Spieler konnte sich in die Punkteliste eintragen und einen Teil zu diesem äußerst wichtigen dritten Sieg in Folge beitragen. Bereits nächste Woche kommt es erneut zu einem Duell gegen einen direkten Nachbarn in der Tabelle. Die mit einem Sieg Vorsprung auf Platz 10 liegenden Hertener Löwen erwarten dann unsere Mannschaft am 22. Januar in der Rosa Parks Gesamtschule.Coach Kosta Filippou nach dem Spiel: „Das war ein enorm wichtiger Sieg. Das verschafft uns ein wenig Luft. Wir müssen zwar noch den restlichen Spieltag abwarten, aber haben uns jetzt mit den Leistungen aus den vergangenen Spielen ein kleines Polster aufgebaut. Eine glückliche Mannschaft mit einem glücklichen Umfeld in der Halle macht aktuell sehr viel Spaß. Das kann gerne so weiter gehen.“

Score: Zahariev (34), Ligons (16), Nedzinskas (12), Dresel (9), Krichevski (9), Wegmann (6), Fuhrmann (6), Ribic (4), Philipp (3), Gebehenne (2).

bringiton Ballers Ibbenbüren vs. BBA Hagen 70:78

Wichtiger Auswärtssieg beim Tabellenzweiten! 

Wir können den positiven Trend aufrechterhalten und auch das schwierige Auswärtsspiel in Ibbenbüren für uns entscheiden.
 
Die Vorzeichen waren diesmal deutlich angenehmer, bis auf die Langzeitausfälle von Yannick Opitz und Tim Gimbel konnte Coach Kosta Filippou das erste Mal aus dem Vollen schöpfen und mit 12 einsatzbereiten Akteuren den Weg nach Ibbenbüren antreten. Die Gastgeber hingegen hatten einige Ausfälle zu beklagen, sodass man sich eine umso größere Siegchance ausrechnete.

Dementsprechend motiviert startete die Starting Five in die Partie, nach den ersten Minuten konnte man sich bereits mit 12:24 absetzen. Im zweiten Spielabschnitt lief dann fast alles zusammen, vorne überzeugte man mit einer überragenden Quote von außen - am Ende lag diese bei 47,8 % - und auch defensiv stellte man die Gastgeber in dieser Phase vor arge Probleme. Lediglich 30 zugelassene Zähler zur Halbzeit waren ein klares Indiz dafür.
Ein abschließender 14-0 Lauf der BBA stellte die Führung auf einen eigentlich komfortablen Vorsprung von 25 Punkten (30:55).

In der Folge stockte der Motor etwas, sodass Ibbenbüren noch einmal in Reichweite gelang. Doch der herausgespielte Vorsprung war ein ausreichendes Polster, um den immens wichtigen zweiten Sieg in Folge mit zurück nach Hagen zu nehmen. 

Zum Topscorer wurde abermals BBA-Rückkehrer Milen Zahariev, der dem Spiel mit einem Double Double (22 Punkte, 12 Rebounds) seinen Stempel aufdrückte. Doch auch Vytautas „Vytzka" Nedzinskas schaffte dieses statistische Kunststück (16 Punkte, 11 Rebounds), bewies dabei wie so oft ein heißes Händchen von draußen und versenkte 5 seiner 10 Distanzversuche. 

Ein Sonderlob von Coach Kosta Filippou verdiente sich aber Micha Krichevski, welcher eines seiner besten Spiele zeigte und sowohl vorne als auch hinten wichtige Impulse setzte (8 Punkte, 6 Rebounds). 

Coach Kosta Filippou nach dem Spiel:
 „Sicherlich haben wir von den drei Ausfällen bei Ibbenbüren profitiert, doch wir haben in der ersten Halbzeit auch einfach sehr gut gespielt. Am Ende bin ich heilfroh über den enorm wichtigen Sieg und den klasse Start in die Rückrunde sowie ins neue Jahr." 

Am kommenden Freitag steht bereits das nächste Spiel auf der Agenda, wenn es in der Otto-Densch-Halle gegen den direkten Tabellennachbarn der BG Dorsten geht. 

Stats: Zahariev 22 / 12 Rebounds, Nedzinskas 16 / 11, Ligons 14, Krichevski 8 / 6, Wegmann 6 / 5 Assists, Spitale 4, Fritze 3 / 4 Assists, Ribic 3, Fuhrmann 2,  Dresel, Philipp, Gebehenne.

+++ Chancenauswertung bereitet BBA Team große Kopfschmerzen TUS Hammstars - BBA 83:72 +++

Es gibt manchmal einfache Gründe, warum man keine Chance hat auf den berüchtigten Blumentopf hat. 7 von 30 Dreier und 17 von 28 Freiwürfe reichen lautet die simple Erklärung für die Niederlage in Hamm. Im ersten Viertel gelang es Fouls zu ziehen und 15 mal an die Linie zu gehen, nur acht davon wurden verwandelt und offene Würfe sowie Korbleger fanden nicht den Weg durch den Korb. 7 von 11 Dreier dagegen lautete die herausragende Ausbeute der Hammstars nach 10 Minuten.

Im zweiten Viertel kam nun auch Unsicherheit auf, freie Würfe wurden teilweise verweigert, das Team verlor an Selbstsicherheit und negative Energie breitete sich aus. Die Antwort nach der Halbzeit lautete mit Kampf und Einsatz zurück ins Spiel zu finden und dies gelang. 5 Minuten hielt man den Gegner vom punkten ab, die eigene Ausbeute aus mehreren 100 % ern war aber mit zwei Punkten auch weiterhin sehr mager. Zwar kam das BBA Team im letzten Viertel nochmal in Schlagdistanz, ein Ballverlust im Überzahlangriff der auf vier Punkte hätte verkürzen können und der darauf folgende Dreier machte jedoch den Deckel auf die neunte Niederlage drauf.


Die Situation heißt nun ganz sicher Abstiegskampf und in diesem Stand war das Team von Coach Kosta Filippou seit ca. einem Jahrzehnt nicht mehr. Dieser sagt dazu: „Wir stecken gerade nett ausgedrückt in einer ganz schwierigen Situation. Die Gründe sind uns bekannt, interessieren am Ende aber niemanden und sie aufzuführen hilft kein Stück weiter. Was hilft ist nur als eine absolute Einheit aufzutreten. Das Selbstbewusstsein was uns durch die wenigen Siege fehlt müssen wir durch gegenseitiges Vertrauen ausgleichen und dieses Vertrauen war in Hamm teilweise abhanden gekommen. Dies darf nicht noch einmal passieren.“  

+++ 1.Regionalliga: Schade BBA – Rumpfteam gibt sich in Schlussphase geschlagen +++


Die erhoffte “Trendwende“ war es leider nicht, zumindest nicht im Ergebnis, spielerisch jedoch zeigte sich das Team erneut verbessert und das trotz des Fehlens vieler Leistungsträger.

Neben Marcus Ligons, Lasse Dresel, Tim Gimbel, Angelos Theodoridis und Yannick Opitz musste auch Alessandro Spitale kurzfristig krank passen. Somit blieben auf der Center Position die beiden Youngster Michael Krichevski und Simon Gebehenne, die beide ihre Sache lobenswert machten und Bonns Shaquille Rombley sehr gut verteidigten. Simon ist natürlich kein Center aber hat heute auf dieser Position wichtige Minuten gegeben.


Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel gingen die Bonner mit einer knappen 3-Punkte Führung in die Halbzeit. BBA – Topscorer Milen Zahariev (30 Punkte und 13 Rebounds) hatte in der ersten Halbzeit Bonns Scharfschützen Matt Frierson gut unter Kontrolle (5 Punkte bis zur Halbzeit) und angeführt von einem ebenfalls starken Sören Fritze erspielte sich das BBA – Team im dritten Viertel eine 7 Punkte Führung, die aber zum Ende des Viertels nur noch 2 Punkte betrug.


Im letzten Viertel hatte das Bonner Team mehr im Tank. Frierson hatte nun die paar Zentimeter mehr Platz (und das waren nicht viele), drehte auf und kam am Ende auf 30 Punkte bei 7 von 17 Dreiern. Trotzdem blieb es bis zum Ende spannend und nervenaufreibend. Die Zuschauer, die für ordentlich Stimmung sorgten, sahen ein spannendes und gutes Spiel. So sah es auch Coach Kosta Filippou (Anm.: Unser Coach wird die nächsten drei Spiele noch mit Maske coachen, da seine zweite Impfung noch ansteht. Alle anderen Spieler, Trainer und Betreuer des Teams sind vollständig immunisiert, so dass das Team komplett unter den Regeln der neuen Coronaschutzverordnung spielen kann):


„Es sind gemischte Gefühle nach so einem Spiel. Wir haben gut gespielt und über weite Strecken viel richtig gemacht. Wahrscheinlich war ein Knackpunkt, dass wir die hart erarbeitete Führung im dritten Viertel zu schnell abgegeben und in der Phase einige Punkte liegen gelassen haben, vor allem an der Freiwurflinie.



Wir möchten uns bei unseren Fans und Zuschauern bedanken, die das Team heute lautstark unterstützt haben, auch wenn es für einen Sieg nicht ganz gereicht hat. Die Ausfälle ziehen sich bisher wie ein roter Fade durch die Saison, doch das Team wird weiterhin alles daran setzen trotzdem die gesteckten Ziele zu erreichen. Nächste Woche geht es nach Hamm, vielleicht ein wenig dem Team der Stunde. Das Team von Coach Ivan Rosic gewann vier der letzten fünf Spiele und ist die nächste große Herausforderung für das BBA – Team.

+++ BBA gewinnt Lokalderby gegen SV Haspe 70 mit 83:68 +++


Mit einer überzeugenden Leistung konnte unser Team am gestrigen am Ende dann deutlich das Derby für sich entscheiden. Lange war es jedoch das erwartet enge Spiel. Die Gastgeber um den starken und zu Beginn treffsicheren Aufbau Penteker hatten den besseren Start und lagen kurz vor Ende des ersten Viertel mit 21:11 vorne. Das BBA Team, angeführt von einem sehr guten Felix Fuhrmann, konterte nun mit einem 14:0 Lauf und übernahm nun zunehmend das Spiel. Zur Halbzeit ging es jedoch nur mit einer 37:34 Führung in die Kabine, denn auf Hasper Seite stemmten sich Oscar Luchterhandt, Penteker und auch Westbrook gegen ein immer besser agierendes BBA Team. Nach der Halbzeit sollte dies nicht mehr reichen. Sören Fritze kam gut aus der Kabine und punktete mit Zug zum Korb, Neuzugang Milen Zahariev legte mit 16 Punkten, 9 Rebounds und 4 Steals ein klassisches “Milen-Spiel“ auf und Vytzka und Marcus setzten wichtige Treffer aus der Distanz. Insgesamt sah das Spiel vom Team von Coach Kosta Filippou “runder“ aus.


So fiel auch das Fazit vom Coach positiv aus: „Wahrscheinlich war das heute über 40 Minuten unser bisher konstantestes Spiel. Das Derby zu gewinnen ist immer schön und gerade in der aktuellen Situation auch ein wenig befreiend. Letztendlich aber gibt es auch dafür nur 2 Punkte über die wir uns aber durchaus freuen dürfen  -  bis Montag.


Nächsten Freitag erwarten das BBA Team dann die Reserve vom BBL-Team der Telekom Baskets Bonn und den Top-Scorer der Liga der 29,6 Punkte pro Spiel erzielt, 15,4 Dreierversuche pro Spiel nimmt und davon 44,8 % trifft.



+++ Wut und Frustration statt perfektem Wochenende – BBA gewinnt Heimspiel gegen Giants Leverkusen und wird durch drei Fehlentscheidungen innerhalb 10 Sekunden um Auswärtssieg in Grevenbroich gebracht – Yannick Opitz fällt mit Handbruch lange aus +++


BBA – Giants Leverkusen II 79:70


Die jungen Giants legten los wie die Feuerwehr und punkteten vor allem durch den starken Aufbau Funk. Diesen nahm unser bester Akteur des Abends dann gut aus dem Spiel, Tobi Wegmann spielte stark in der Defense und gab mit seinen Distanzwürfen die Initialzündung das Spiel zu drehen. Mit zunehmender Spielzeit übernahm das BBA Team die Kontrolle des Geschehens und holte den ersten Heimsieg der Saison.


NEW Elephants Grevenbroich – BBA Hagen 93:88


Zwei Tage später ging es zum Tabellenletzten Grevenbroich. Die Elephants verloren ihre beiden letzten Spiele (Ibbenbüren, Dorsten) in der Nachspielzeit und bestätigten ihre aufstrebende Form vor allem offensiv im ersten Viertel. Doch wie auch gegen Leverkusen wurde das BBA Team von Minute zu Minute besser und konnte auch diesmal die Kontrolle des Spiels übernehmen. Vier Minuten vor Ende erspielte sich das Team um die Top Scorer Sören und Marcus eine 9 Punkte Führung. Was dann passierte, stand leider nicht nur unter dem Einfluss von den beiden Teams.


Neben ein paar fragwürdigen, vielleicht noch im Rahmen des Gewohnten, die das Spiel überhaupt nochmal eng werden ließen, gab es eine spielentscheidende Sequenz. Eine 75 Sekunden vor Ende bekommt bei einer zwei Punkte Führung der BBA, Marcus Ligons den Ball am Korb, geht hoch punktet und ein Pfiff ertönt. Schrittfehler. Auch das Video bestätigt den Eindruck aller Beteiligten in der Halle, eine absolute Fehlentscheidung.


Keine Sekunden später läuft US-Boy Murry auf Sören Fritze zu und es kommt zu einem leichten Kontakt oberhalb der Dreierlinie, einen Kontakt der generell kein Foul ist aber gerade in diesem doch sehr physischen Spiel in keiner Situation, als Foul gewertet wurde und somit schon gar nicht in der entscheidenden Phase des Spiels.


Coach Kosta Filippou hält sich die Hände kurz ins Gesicht und kassiert dafür zusätzlich ein technisches Foul. Statt plus 4 heißt es nach drei erfolgreichen Freiwürfen minus 1 und bringt das Spiel zum kippen zu Gunsten der Gastgeber.


Coach Kosta Filippou: „Grevenbroich hat in meinen Augen ein starkes Spiel gemacht. Umso mehr freut mich das Auftreten meiner Jungs, die das Spiel drehen und unter Kontrolle bringen. Klingt man wie ein schlechter Verlierer, wenn man die Niederlage auf Entscheidungen der Schiedsrichter begründet, ganz bestimmt. Aber es gibt Entscheidungen im Rahmen und andere die einfach in so einer Situation zu viel sind. Schrittfehler zu pfeifen ist schon katastrophal genug, das Foul durch Sören frech und auf minimale Reaktion, wortlos, oben drauf ein T zu geben eine Unverschämtheit und absolut spielentscheidend. Das ist frustrierend und eine erneute Herausforderung für uns. Insgesamt haben wir aber dieses Wochenende einen guten Schritt nach vorne gemacht.“  

BBA Team verliert 69:66 beim Deutzer TV und geht nun in die "Woche der Wahrheit"  

Es ist kein Geheimnis in der 1.Regionalliga West, dass man gegen die tiefe und kompakte Defense der Deutzer von außen hochprozentig treffen muss, um eine Siegchance zu haben. Dies war bei unseren Jungs leider nicht der Fall. Lediglich 6 von 31 Versuchen fanden ihr Ziel, leider viel zu wenig. Dazu wurde bei der Lösungsfindung im Angriff auch zu oft die besser Entscheidung übersehen. Diese Szenarien fanden insbesondere im ersten Viertel statt, welches mit 27:12 an die Gastgeber ging. Doch trotz zwischenzeitlich 22 Punkten Rückstand zeigte das BBA Team Moral und steckte den Kopf nicht in den Sand und  kämpfte sich merklich von Minute zu Minute besser ins Spiel. Fünf Minuten vor Ende betrug der Rückstand nur noch 10 Punkte und die BBA vergibt einen offenen Wurf, Deutz punktet per Dreier zur Vorentscheidung? Fast. 4,9 Sekunden vor Ende verkürzt Marcus Ligons auf 64:66 und per Foul schickt man Patrick Reusch 3,9 Sekunden vor Ende an die Linie. Dieser netzt den ersten ein und nachdem er den zweiten vergibt, ist ein langer Wurf von Yannick Opitz leider weit daneben. 

Coach Kosta Filippou zum Spiel: "Schade, dass das Spiel nicht zwei Minuten länger gedauert hat, aber letztendlich eine ohne Frage verdienter Sieg für Deutz. Mit einer dermaßen schlechten Wurfquote aus dem Feld, gewinnt man nur schwer ein Spiel. Defensiv haben wir nach dem ersten Viertel gut verteidigt, 69 Punkte zu kassieren ist gut. Wir haben auch bei 22 Punkten Rückstand nicht aufgegeben, das ist sehr gut. Allerdings machen wir immer noch zu viele vermeidbare Fehler und sind zu oft ohne die nötige Übersicht und Kontrolle."

Nun geht es in eine für das BBA Team in eine, wie man so schön sagt, "Woche der Wahrheit". Freitag kommt der Tabellenvierte in die Otto-Densch-Halle bevor es Sonntag zum Schlusslicht und jetzt aufgepasst, die Elephants aus Grevenbroich und somit dem Team was vor dem Corona-Abbruch an der Spitze der Tabelle stand. Das Team braucht jetzt jede erdenklich Unterstützung, der sechste Mann von der Tribüne kann ganz sicher den Unterschied machen und deswegen hofft auch Kapitän Yannick Opitz auf eine lautstarke Kulisse am Freitag: "Wir werden alles daran setzen zusammen aus dieser schwierigen Situation raus zu kommen. Ich weiß wieviel Rückhalt uns unsere Fans und Zuschauer geben können und ganz sicher brauchen wir sie jetzt alle hinter uns."