Auftakt nach Maß – BBA bezwingt Ibbenbüren 


BBA Hagen - Ademax Ballers Ibbenbüren  105:96 (25:23|22:28||32:24|26:21)

Eine runderneuerte, motivierte und junge BBA Mannschaft gegen einen der Favoriten der Regionalliga West – alles war angerichtet für einen spektakulären Saisonauftakt 2022/2023. Doch schnell wurde klar, dass sich die Vorzeichen nicht nur bestätigen, sondern die Schützlinge von Neu-Headcoach Tome Zdravevski berechtigte Hoffnungen auf den ersten Sieg haben würden. 

Mit Tobi Wegmann, „Vytzka“ Nedzinskas, Anthony Watkins, Lasse Dresel und Nieja Jordan bildete ein gesunder Mix aus Erfahrung und Spritzigkeit die Starting Five. Zunächst entwickelte sich ein ausgeglichener Start, im jetzt schon punktereichen ersten Viertel konnte sich kein Team absetzen. Im zweiten Spielabschnitt ließen die Akademiker die defensive Zuordnung vermissen. Ein ums andere Mal musste man leichte Fastbreakpunkte der Gäste aus Ibbenbüren hinnehmen und machte das starke eigene Offensivspiel (47 Punkte zur Halbzeit) wertlos. Mit einem Rückstand von vier Zählern ging es für die Eilper in die Halbzeitpause mit der Gewissheit, dass Ibbenbüren anders als im Vorbereitungsspiel heute durchaus schlagbar ist. 

Nach dem Seitenwechsel sollte es auf Seiten der BBA weiter vor allem die Offensive sein, die den Weg zum Sieg ebnete. Nieja Jordan mit drei erfolgreichen Distanztreffern in Folge brachte den Zug nun richtig ins Rollen und zwang Gästetrainer Peer Reckinger schnell zur Auszeit. Doch auch in der Folge lief fast alles zusammen, Anthony Watkins zog nun die Fäden und glänzte sowohl als Scorer (22 Punkte) als auch als Vorlagengeber (10 Assists). Das amtliche Double-Double und das Vertrauen von 38 Minuten Spielzeit sprechen für den überragenden Auftritt des Neuzugangs. In alter und in Eilpe seit langem bekannter Manier unterstützte „Oldie Vytzka“ den offensiven Reigen in dieser vorentscheidenden Phase mit starken Wurfquoten und insgesamt 20 Punkten - drei davon mittels eines spktakulären Buzzerbeaters von ganz weit draußen. Von einer komfortablen Führung konnte jedoch noch nicht die Rede sein, mit einem Stand von 79:75 ging es in die letzten zehn Minuten. Ibbenbüren versuchte nun vor allem die Überlegenheit am Brett zu nutzen, zumal sich der überragende Nieja Jordan mit vier persönlichen Fouls defensiv zurückhalten musste. Benjamin Fumey und Kai Hänig hielten die Farben der Tecklenburger nochmals hoch. Als sich sowohl Jordan als auch Hänig ausfoulten, konnte die BBA das spektakuläre und schnelle Spiel länger aufs Parkett bringen und einen entscheidenden 14-0 Lauf zum 95:78 starten. Ganz entscheidende Impulse gab zudem einmal mehr Yannick Opitz. In ungewohnter neuer Rolle von der Bank kommend traf der Routinier zwei ganz wichtige Würfe und erstickte jede aufkommende Hoffnung auf Seiten der Gäste im Keim. 

Dieses Polster war letztlich genug, um den verdienten Sieg gegen die favorisierten Ademax Ballers zu besiegeln. Coach Tome Zdravevski war in der Manier eines guten Headcoaches noch nicht vollends zufrieden: „Die vielen Punkte stören mich, das ist nicht mein Spiel“. In Anbetracht des spektakulären Sieges dürfte diese Kritik allerdings nicht lange nachhallen. 

Stats: Watkins 22 (10 Assists, 6 Rebounds), Jordan 22, Nedzinskas 20 (7 Rebounds), Opitz 11, Dresel 9, Krichevski 8, Philipp 6, Elkenhans 5, Wegmann 2, Zajic, Orthen, Springer. 


 

BBA ersatzgeschwächt ohne Chance in Bonn


Telekom Baskets Bonn - BBA 111:64

Nach den bekannten Hiobsbotschaften in Reihen des Spielerkaders mussten kurzfristig zudem Coach Kosta Filippou und Assistent Christopher Viardo passen. So begab sich dankenswerter Weise Norbert Schardt in ungewohnter Rolle als Coach mit auf den Weg zum Rhein.

Diesen ungemein schlechten Vorzeichen zum Trotz entwickelte sich zumindest im ersten Viertel ein ausgeglichenes Spiel. Mit lediglich einem Zähler Rückstand beendete man diese erste Periode und rechnete sich zumindest aus, das Spiel möglichst lange knapp zu gestalten. Doch von nun an rollte der bekannte Offensivmotor der Bonner auf Hochtouren. Vor allem von außen schien an diesem Abend alles zu fallen, ganze 19 Dreier bei einer überragenden Quote von 41,3% versenkten die Gastgeber. Auch nach der Pause drückten die Baskets weiter aufs Gaspedal und erzielten in jedem Viertel mindestens 30 Zähler. Das junge Aufgebot der Akademie verzettelte sich zunehmend gegen den hohen defensiven Druck und hab ein ums andere Mal den Ball verloren (17 TO). Das Resultat war eine 111:64 Niederlage, welche aufgrund der Umstände zu erwarten war. Nun gilt es schleunigst den Kader wieder mit mehr Menpower zu ergänzen um in den letzten Partien konkurrenzfähig zu sein.



Stats: Opitz 16, Spitale 15/11 Rebounds, Krichevski 12/11, Philipp 9/4 Assists, Dresel 8/6 R., Wegmann 2/4 Ass., Jawish 2. 


BBA gewinnt hitziges Derby


BBA Hagen - SV Haspe 70  94:87

Alles war angerichtet für einen spektakulären Basketballabend: Stadtderby, direkte Tabellenverfolger und 290 Hagener Basketballfans in der Otto-Densch-Halle. Doch getrübt wurde die Vorfreude auf die Partie auf Seiten der Akademie bereits im Vorfeld. Sören Fritze konnte seine Rückenbeschwerden nicht rechtzeitig in den Griff kriegen, auch Micha Krichevski war nach seiner Krankheit noch nicht wieder einsatzbereit. Da auch Marcus Ligons weiterhin ausfällt, war die Rotation - besonders auf den großen Positionen - arg eingeschränkt. Haspe hingegen konnte motiviert durch den Auswärtssieg in Ibbenbüren und in voller Besetzung auflaufen. 

Schnell entwickelte sich ein schnelles und offensiv geprägtes Spiel. Auf beiden Seiten fielen die Würfe von außen hochprozentig, Haspe punktete aufgrund der körperlichen Überlegenheit zudem kontinuierlich am Brett. Nach dem ersten Viertel zeigte die Anzeigetafel in Eilpe mit 24:26 einen hauchdünnen Rückstand der BBA an. Im zweiten Spielabschnitt konnten sich die Akademiker erstmals etwas absetzen. Angeführt von den überragenden Milen Zahariev und Vytzka Nedzinskas lief der offensive Motor weiterhin auf Hochtouren, auch defensiv stellte man die Eversbüsche durch eine effektive Zonenverteidigung immer mehr vor Probleme. Zur Pause stand es schließlich 50:45 für die Mannschaft von Kosta Filippou. 

Gästetrainer Michael Wasielewski schien in der  Kabine die richtigen Worte gefunden zu haben. Deutlich aggressiver und präsenter am Korb war der SV Haspe in dieser Phase, US-Import Daniel Scott Westbrook sammelte einen Rebound nach dem anderen ein und bestrafte die kleine BBA Aufstellung zunehmend. Da auch die Dreierquote der Gäste nun in die Höhe ging, sah alles danach aus, als würden die Gäste die Punkte mit nach Hause nehmen. Doch im letzten Viertel war es ein wahrer Kraftakt. Nedzinskas fasste sich immer wieder ein Herz und punktete nun aufgrund fehlenden Wurfglücks von außen aus allen Lagen in der Zone. Topscorer Milen Zahariev unterstützte den Litauer dabei tatkräftig, beide Leistungsträger mussten jeweils über 35 Minuten spielen. Darüber hinaus waren es aber wieder zwei Youngster, die wichtige Impulse für den immens wichtigen Derbysieg beisteuerten. Tobi Wegmann vertrat Sören Fritze im Aufbau sehr gut und verteilte dabei ganze 7 Assists. 
Finn-Luca Philipp war es, der kurz vor dem Ende per Dreier aus einem 85:83 eine 5 Punkte-Führung machte. Zahariev und Opitz konnten in kürzester Zeit nochmal nachlegen, die Verteidigung stand zudem mit Vytzka auf der 5 nun unüberwindbar. So konnte sich Trainer Kosta Filippou am Ende über den Derbysieg und weitere Chancen auf den Playoffeinzug freuen: "Vorne hat jeder die Verantwortung übernommen, angeführt natürlich von Milen und Vytzka. Aber auch unsere Youngster wie Finn Philipp haben mal wieder wichtige Würfe getroffen.“

Stats: Zahariev 35/10 Rebounds, Nedzinskas 30/6, Philipp 8, Opitz 8, Fuhrmann 5, Wegmann 5/7 Assists, Spitale 3, Gebehenne, Dresel, Jawish


 

Teil 2 der Ruhrgebietswochen wird zum Kraftakt


ETB Miners - BBA Hagen 100:76 (24:19|24:20||24:19|28:18)

Nachdem man am Samstag einmal mehr viel Moral beweisen und ein spätes Comeback inklusive knappem Sieg in Herten feiern konnte, reichte die Kraft am Montag nicht mehr über 40 Minuten. Gegen die routinierte Mannschaft der ETB Miners aus Essen war schon beim Warm-Up zu erkennen, dass dies gegen eine frische und ausgeruhte Gastgebermannschaft ein äußerst schwieriges Unterfangen werden dürfte. Die lange Vorbereitungs- und Regenerationszeit nutzten die Miners offensichtlich zur Genüge und brachten ein sehr physisches Spiel aufs Parkett. Gerade der noch gegen Herten überragende „Vytzka“ wurde durch immer wieder wechselnde Verteidiger aus der Partie genommen. Zudem machten dem Litauer spätestens zur Halbzeitpause die Knie zu schaffen, dennoch biss er sich durch die Partie. Als bereits nach 10 Minuten zudem Sören Fritze mit Rückenbeschwerden passen musste, war die Partie im Grunde genommen bereits vorentschieden. Dennoch bewies die Mannschaft von Kosta Filippou einmal mehr eine gute Einstellung und konnte bis zum dritten Viertel immer in Schlagdistanz bleiben. Dass der Rückstand nicht weiter schmolz, lag maßgeblich am Essener Routinier Patrick Carney, der einen Sahnetag von der Dreierlinie erwischte (7/11 3P) und mit 30 Zählern zum Topscorer der Partie avancierte. Zudem verlor die Akademie das Reboundduell aufgrund der klaren körperlichen Unterlegenheit recht deutlich. Im Schlussviertel machte sich dann die Müdigkeit immer mehr bemerkbar und das Spiel ging am Ende dadurch verdient verloren. Erfreulich war hingegen, dass Kapitän Yannick Opitz wieder ins Team zurückkehrte und die Schlussphase nutzte, um sich wieder in altbekannte Form zu schießen. Er versenkte im Schlussviertel drei Distanztreffer und sammelte wichtige Spielpraxis für die kommenden Aufgaben. Denn es bleibt weiter spannend, der Abstand zu den Playoffplätzen beträgt weiterhin nur einen Sieg.

Coach Kosta Filippou nach dem Doppelspieltag: „Ich bin sehr zufrieden, wie sich die Mannschaft präsentiert hat. Nach dem Wahnsinnsspiel der Jungs am Samstag, wo sie wieder tolle Moral bewiesen haben, tut uns die Niederlage in Essen in der Serie jetzt keinen Abbruch. Denn auch da stimmte alles, nur die Kraft hat leider verständlicherweise bei Weitem nicht ausgereicht. Im Moment sind wir kein Team, was dafür gemacht ist, in 48 Stunden zwei Spiele zu absolvieren.“

 

Stats: Zahariev 20 P./7 R., Opitz 18 P., Nedzinskas 12 P./4 R., Jawish 9 P., Fritze 5 P., Gebehenne 4 P., Krichevski 3 P., Philipp 2 P., Wegmann 2 P., Spitale 1, Dresel, Gimbel. 


1. Regionalliga: Furioser Nedzinskas bringt BBA auf Siegerstraße  Herten - BBA 96:98 

 

Ein für beide Mannschaften wichtiges Spiel im Kampf um die Playoffs fand am Samstagabend mit der erfahreneren Mannschaft seinen Sieger. Mit einer 9er Rotation konnte die BBA im Spiel gegen das junge Team der Hertener Löwen starten. Es entwickelte sich von Beginn an das erwartet schwierige Spiel gegen aggressiv verteidigende und sehr schnell spielende Gastgeber. Doch auch das Team von Kosta Filippou hatte an diesem Abend Lust auf offensiven Basketball mitgebracht. Besonders die guten Quoten von außen auf beiden Seiten sorgten für ein punktereiches Startviertel (31:31). Auch in der Folge der ersten Halbzeit entwickelte sich ein recht ausgeglichenes Spiel, bei dem sich keine Mannschaft besonders absetzen konnte. So ging man mit einer knappen Führung von drei Zählern in die Halbzeitpause und erarbeitete sich eine solide Ausgangslage für den zweiten Durchgang. 

Doch nach dem Seitenwechsel lief vor allem defensiv nicht viel zusammen, immer wieder konnte der dominante US-Import Adam Pickett den Weg zum Korb finden und dadurch zahlreiche Fouls respektive Freiwürfe erzwingen. Herten erspielte sich letztlich eine an diesem Abend verhältnismäßig hohe Führung von sechs Zählern und brachte sich vermeintlich bereits auf die Siegerstraße. Vermeintlich deshalb, weil nun zwei Faktoren dafür sorgten, dass die BBA erneut ein Spiel drehen und einen Auswärtssieg einfahren konnte. Zum einen machte sich der hohe defensive Druck der Löwen bemerkbar. Ganze drei Akteure mussten mit der Foulhöchstgrenze das Spiel verlassen, weitere drei waren mit 4 Vergehen kurz davor. So mussten die Gastgeber aus dem Ruhrgebiet vorsichtiger agieren, auf Hagener Seite ergaben sich dadurch viele Möglichkeiten, an der Freiwurflinie zu punkten und den Rückstand zu verkürzen. Der andere entscheidende Faktor war die Erfahrung und die Kaltschnäuzigkeit, die die BBA erneut präsentierte. Angeführt vom überragenden Routinier „Vytzka“ Nedzinskas, der zum Topscorer der Partie avancierte, zeigte man sich nun äußerst treffsicher von außen. Zunächst verkürzte Tobi Wegmann drei Minuten vor dem Ende mit einem frechen Dreier auf 86:83, kurze Zeit später sorgten Distanztreffer von Vytzka und Sören Fritze für die erstmalige Führung seit der 25. Spielminute. Die Erfahrenheit der Akademie war es in den Schlusssequenzen auch, die dafür sorgte, dass die Führung auf Hagener Seite blieb. Man leistete sich keinen Fehler mehr von der Linie und verteidigte in den entscheidenden Momenten beherzt. 

Coach Kosta Filippou nach der Partie: „Unsere erfahrenen Jungs sind so abgezockt, dass sie in den entscheidenden Momenten solch wichtige Würfe treffen. Wir haben es heute nicht spielerisch gelöst am Ende, da war der Druck von Herten zu groß, die das stark gemacht haben. Da ist es am Ende die Qualität der Einzelspieler, die den einzigen Unterschied heute ausgemacht haben.“ 

Bereits am Montag geht es zum nächsten Auswärtsspiel im Ruhrgebiet, wenn die BBA bei den ETB Miners in Essen antritt. So gilt es, die wenigen Stunden zur Regeneration zu nutzen und den nächsten Versuch zu starten, gegen einen direkten Tabellenkonkurrenten zu gewinnen. 

Stats: Nedzinskas 33 Punkte/4 Rebounds, Fritze 22/6 Assists, Zahariev 17/7 Rebounds, Wegmann 11/4 Assists, Jawish 7, Krichevski 5, Philipp 3, Gebehenne, Dresel. 


1. Regionalliga: Start-Ziel-Sieg lässt Blick in obere Tabellenregion schweifen

Sechs Spiele - fünf Siege: So liest sich die Bilanz der BBA in der Rückrunde! Auch im so wichtigen, weil vorentscheidenden Spiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Grevenbroich gab sich das Team von Kosta Filippou keine Blöße. Vielmehr konnte trotz erneut dünner Personaldecke ein über weite Strecken ungefährdeter Sieg eingefahren werden. 

Bereits nach dem ersten Spielabschnitt konnte sich das Team um Topscorer Milen Zahariev (33 Punkte) mit 34:15 deutlich absetzen und auch den Pausentee durch eine komfortable 52:25 Führung recht entspannt genießen. Auch "Vytzka" Nedzinskas zeigte sich erneut in bestechender Form, mit einer Ausbeute von 24 Zählern sowie 13 Rebounds gelang ihm zum wiederholten Male ein Double-Double. Doch auch von der Bank kam an diesem Abend wieder viel Energie von der Bank, wie es bereits in Leverkusen der Fall war. Finn-Luca Philipp und Joe Jawish ernteten nach dem Spiel ein Sonderlob, sie nutzten ihre erhöhten Spielanteile sehr gut und steuerten teils entscheidende Punkte bei, als es Mitte des dritten Viertels nochmal eng zu werden drohte. Ein starker Schlussspurt inklusive punktereichstem eigenen Viertel des Tages besiegelten letztlich den klassischen Start-Ziel-Sieg. 

Kosta Filippou nach dem Spiel: "Es war wie in Leverkusen. Die Impulse von der Bank haben uns den Weg zum Sieg geebnet. Das war wichtig, genau wie der Sieg. Jetzt dürfen wir wieder in die obere Tabellenregion schauen."

Bei noch sieben offenen Partien steht die Akademie nun drei Siege vor den Abstiegsplätzen und lediglich zwei Siege hinter Playoff-Platz acht. Zudem spielt man in den kommenden zwei Wochen gegen die direkten Tabellenkonkurrenten Herten und Essen, sodass ein spannender Schlussspurt erwartet werden kann.

Stats: Zahariev 33P./7R., Nedzinskas 24P./13R., Fritze 13P./8As., Jawish 12P., Krichevski 10P., Philipp 8P., Wegmann 7P., Spitale 2P., Gebehenne 2P., Mingaz 1P., Jürgens


Wahnsinns-Viertel und Big Point Sieg

Bayer Giants Leverkusen - BBA 86:91 (26:23|25:18||25:21|10:29)


 

Ein ganz schwieriges Auswärtsspiel stand am Freitagabend für die BBA an. Einem Gegner, der durch den immens breiten Kader immer aus dem Vollen schöpfen kann und theoretisch auch zwei ganze Spielberichtsbögen füllen könnte, standen lediglich 9 mitgereiste Hagener entgegen. Zudem waren bei dem ein oder anderen unter der Woche noch die Nachwirkungen der coronabedingten Zwangspause zu spüren, sodass die Vorzeichen im Vorfeld unter keinem allzu guten Stern standen. 

Doch es entwickelte sich zu Beginn ein ausgeglichenes Spiel, lediglich 3 Zähler trennten die Teams zur ersten Pause voneinander. Leverkusen wusste wie erwartet vor allem mit Distanzwürfen zu gefallen. Ganze 17 dieser Versuche von jenseits der 6,75m Linie fanden am Ende ihr Ziel und stellten die Hagener Verteidigung im weiteren Verlauf des Spiels vor arge Probleme. Dies führte zwischenzeitlich zu einem 18 Punkte Rückstand, auch vor dem letzten Spielabschnitt betrug dieser noch 14 Zähler. 
Doch nun fasste sich die Akademie noch Mal ein Herz und setzte alles auf eine Karte. Ein deutlich erhöhtes Tempo, merklich forciert vom jetzt bärenstarken Sören Fritze, ließ vieles funktionieren, was im dritten Viertel nicht mehr zusammen lief. So konnte am Ende auch der Ausfall von Milen Zahariev kompensiert werden. Das fünfte persönliche Foul des Bulgaren, der erneut zum Topscorer avancierte sowie mit einem Double Double glänzen konnte, zwang Trainer Kosta Filippou dazu, Alternativen zu finden. 

Letztlich hatte man das Spiel durch diese Energieleistung der Mannschaft komplett gedreht, "Vytzka" Nedzinskas erhöhte kurz vor der Schlusssirene abgezockt per Distanzwurf auf eine Führung von 5 Zählern. So hatte Coach Filippou nach den intensiven 40 Minuten viel Lob zu verteilen: "Die Jungs wollten den Sieg unbedingt und haben eine tolle Moral gezeigt. Das muss man ihnen hoch anrechnen. Unsere jungen Spieler – Philipp, Tobi und Micha – haben uns heute unglaublich viel gegeben. Angesichts unserer Situation ist dieser Sieg ein Big Point".

Stats: Zahariev 25 Punkte/10 Rebounds, Nedzinskas 17/7, Fritze 17/7 Assists, Wegmann 11, Opitz 6, Philipp 6, Krichevski 5, Spitale 4, Fuhrmann.



Am Ende geht die Puste aus

BBA - Deutzer TV 73:83 (36:35)


Das Spiel gegen den Deutzer TV nahm leider einen erwartbaren Verlauf. Die in Bestbesetzung angetretenen und körperlich unheimlich präsenten Gäste aus Köln hatten am Ende mehr Körner im Tank und entschieden eine immer knappe Partie erst im Schlussviertel.

Zuvor gelang es den von Corona verschont gebliebenen sowie genesenen Akademie Akteuren trotz der wiedrigen Umstände der letzten Wochen ein Spiel auf Augenhöhe abzuliefern. So konnte man den ersten Spielabschnitt mit 23:19 für sich entscheiden und auch in der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Nach einigen Führungswechseln startete das Team von Kosta Filippou kurz vor der Pause einen 7-0 Lauf und fing mit hauchdünner Führung in die Halbzeit (36:35).

Auch im dritten Spielabschnitt bemerkte man die längere Zwangspause nicht unbedingt, vielmehr lief man nun in Person von "Vytzka" und Yannick Opitz von außen heiß und sorgte für das punktereichste Viertel des Abends. Doch als im Verlauf des Schlussabschnitts die Distanzwürfe, auf die man sich nun zunehmend verließ, nicht mehr ihr Ziel fanden und die "Kellerkinder" aus Köln-Deutz die Intensität in der Verteidigung nochmals anzogen, war die Partie spätestens nach Vytzkas fünften Foul 2 Minuten vor der Schlusssirene entschieden.

Coach Kosta Filippou nach dem Spiel: „Das Spiel lief in etwa so, wie ich es befürchtet oder vielleicht schon erwartet hatte. Die Deutzer kannten unsere Situation und haben dementsprechend gespielt. Sie haben uns müde verteidigt und waren im offenen Feld einen Tacken wacher. Drei Viertel konnten wir uns gut dagegen wehren, aber gerade am Ende fehlte uns die Durchschlagskraft.“

Stats: Zahariev 20/14 Rebounds, Nedzinskas 14/14, Fritze 12/4 Assists, Opitz 9, Krichevski 9/6 Reb., Wegmann 7/4 Ass., Spitale 2, Fuhrmann, Philipp, Gebehenne, Ribic, Jawish.

1. Regionalliga Herren: Auch Spiel in Essen abgesagt

Aufgrund der zahlreichen Infizierten sowie in häuslicher Isolation befindlichen Akteure wurde auch das am Samstag geplante Auswärtsspiel in Essen offiziell vom WBV abgesagt.

Coach Kosta Filippou blickt trotzdem positiv in die Zukunft: "Wir hoffen, dass wir nächste Woche langsam aber sicher wieder ins Trainings- und Spielgeschehen zurückkehren können und die Welle nun an uns vorbei gerollt ist." 

Wann die ausgefallenen Partien nachgeholt werden, wird sobald wie möglich bekanntgegeben.

 

3/3 in der Rückrunde BBA-Dorsten 103:89


Alles war angerichtet für ein spannendes Spiel der direkten Verfolger, in dem es um eine Vorentscheidung im Abstiegskampf und ein mögliches Aufschließen der BBA zu den Playoff-Plätzen ging. Doch wenige Stunden vor der Partie gab es dann die Hiobsbotschaft, zwei positive Coronatests gefährdeten zunächst die Austragung des Duells. Glücklicherweise waren die anderen Ergebnisse negativ, sodass man zwar ersatzgeschwächt, aber konkurrenzfähig in die Otto-Densch-Halle einlaufen konnte.

Nach einem holprigen Start, der wahrscheinlich auch der ungewissen Situation im Vorfeld der Partie geschuldet war, konnte sich das Team von Coach Kosta Filippou in einer offensiv geprägten ersten Halbzeit bereits früh ein kleineres Polster verschaffen. Jeweils über 30 erzielte Punkte in den ersten beiden Spielabschnitten ermöglichten bereits 63 Zähler zur Pause. Auch die erneut sehr gute Quote von außen (56 %) trug dazu bei, dass man zu keiner Zeit das Gefühl haben musste, dass dieser Sieg in Gefahr geraten könnte.Nach dem Seitenwechsel zog man auch defensiv nochmal die Zügel an und stellte die Gäste aus dem Ruhrgebiet vor immer größere Probleme. Lediglich Tyler Brevard war auf Gästeseite nicht zu stoppen, der drittbeste Scorer der Regionalliga West brachte es am Ende auf 28 Zähler.
Doch der Fokus war es, die restliche Dorstener Rotation nicht zur Geltung kommen zu lassen, was gerade im dritten Spielabschnitt bestens gelang. Lediglich 16 Punkte konnten in dieser Phase auf das Konto der Gäste addiert werden, was wohl auch daran lag, dass man die Dorstener am offensiven Rebounden und damit an zweiten Wurfversuchen hinderte. Greifen sich die Akteure der BG doch im Schnitt über 13 jener offensiven Rebounds, waren es am Freitagabend lediglich 8.Richtig warmgelaufen war nun der Mann der Partie, Milen Zahariev avancierte nicht nur mit 34 Punkten zum Topscorer der Partie, sammelte mit 7 Rebounds auch die meisten Abpraller ein.

Zwischenzeitlich war der Vorsprung gar auf 26 Zähler angewachsen, sodass alle Akteure viel Spielzeit erhielten. Dies nutzten sie zur Freude der Zuschauer auch bestens aus, jeder Spieler konnte sich in die Punkteliste eintragen und einen Teil zu diesem äußerst wichtigen dritten Sieg in Folge beitragen. Bereits nächste Woche kommt es erneut zu einem Duell gegen einen direkten Nachbarn in der Tabelle. Die mit einem Sieg Vorsprung auf Platz 10 liegenden Hertener Löwen erwarten dann unsere Mannschaft am 22. Januar in der Rosa Parks Gesamtschule.Coach Kosta Filippou nach dem Spiel: „Das war ein enorm wichtiger Sieg. Das verschafft uns ein wenig Luft. Wir müssen zwar noch den restlichen Spieltag abwarten, aber haben uns jetzt mit den Leistungen aus den vergangenen Spielen ein kleines Polster aufgebaut. Eine glückliche Mannschaft mit einem glücklichen Umfeld in der Halle macht aktuell sehr viel Spaß. Das kann gerne so weiter gehen.“

Score: Zahariev (34), Ligons (16), Nedzinskas (12), Dresel (9), Krichevski (9), Wegmann (6), Fuhrmann (6), Ribic (4), Philipp (3), Gebehenne (2).

bringiton Ballers Ibbenbüren vs. BBA Hagen 70:78

Wichtiger Auswärtssieg beim Tabellenzweiten! 

Wir können den positiven Trend aufrechterhalten und auch das schwierige Auswärtsspiel in Ibbenbüren für uns entscheiden.
 
Die Vorzeichen waren diesmal deutlich angenehmer, bis auf die Langzeitausfälle von Yannick Opitz und Tim Gimbel konnte Coach Kosta Filippou das erste Mal aus dem Vollen schöpfen und mit 12 einsatzbereiten Akteuren den Weg nach Ibbenbüren antreten. Die Gastgeber hingegen hatten einige Ausfälle zu beklagen, sodass man sich eine umso größere Siegchance ausrechnete.

Dementsprechend motiviert startete die Starting Five in die Partie, nach den ersten Minuten konnte man sich bereits mit 12:24 absetzen. Im zweiten Spielabschnitt lief dann fast alles zusammen, vorne überzeugte man mit einer überragenden Quote von außen - am Ende lag diese bei 47,8 % - und auch defensiv stellte man die Gastgeber in dieser Phase vor arge Probleme. Lediglich 30 zugelassene Zähler zur Halbzeit waren ein klares Indiz dafür.
Ein abschließender 14-0 Lauf der BBA stellte die Führung auf einen eigentlich komfortablen Vorsprung von 25 Punkten (30:55).

In der Folge stockte der Motor etwas, sodass Ibbenbüren noch einmal in Reichweite gelang. Doch der herausgespielte Vorsprung war ein ausreichendes Polster, um den immens wichtigen zweiten Sieg in Folge mit zurück nach Hagen zu nehmen. 

Zum Topscorer wurde abermals BBA-Rückkehrer Milen Zahariev, der dem Spiel mit einem Double Double (22 Punkte, 12 Rebounds) seinen Stempel aufdrückte. Doch auch Vytautas „Vytzka" Nedzinskas schaffte dieses statistische Kunststück (16 Punkte, 11 Rebounds), bewies dabei wie so oft ein heißes Händchen von draußen und versenkte 5 seiner 10 Distanzversuche. 

Ein Sonderlob von Coach Kosta Filippou verdiente sich aber Micha Krichevski, welcher eines seiner besten Spiele zeigte und sowohl vorne als auch hinten wichtige Impulse setzte (8 Punkte, 6 Rebounds). 

Coach Kosta Filippou nach dem Spiel:
 „Sicherlich haben wir von den drei Ausfällen bei Ibbenbüren profitiert, doch wir haben in der ersten Halbzeit auch einfach sehr gut gespielt. Am Ende bin ich heilfroh über den enorm wichtigen Sieg und den klasse Start in die Rückrunde sowie ins neue Jahr." 

Am kommenden Freitag steht bereits das nächste Spiel auf der Agenda, wenn es in der Otto-Densch-Halle gegen den direkten Tabellennachbarn der BG Dorsten geht. 

Stats: Zahariev 22 / 12 Rebounds, Nedzinskas 16 / 11, Ligons 14, Krichevski 8 / 6, Wegmann 6 / 5 Assists, Spitale 4, Fritze 3 / 4 Assists, Ribic 3, Fuhrmann 2,  Dresel, Philipp, Gebehenne.

+++ Chancenauswertung bereitet BBA Team große Kopfschmerzen TUS Hammstars - BBA 83:72 +++

Es gibt manchmal einfache Gründe, warum man keine Chance hat auf den berüchtigten Blumentopf hat. 7 von 30 Dreier und 17 von 28 Freiwürfe reichen lautet die simple Erklärung für die Niederlage in Hamm. Im ersten Viertel gelang es Fouls zu ziehen und 15 mal an die Linie zu gehen, nur acht davon wurden verwandelt und offene Würfe sowie Korbleger fanden nicht den Weg durch den Korb. 7 von 11 Dreier dagegen lautete die herausragende Ausbeute der Hammstars nach 10 Minuten.

Im zweiten Viertel kam nun auch Unsicherheit auf, freie Würfe wurden teilweise verweigert, das Team verlor an Selbstsicherheit und negative Energie breitete sich aus. Die Antwort nach der Halbzeit lautete mit Kampf und Einsatz zurück ins Spiel zu finden und dies gelang. 5 Minuten hielt man den Gegner vom punkten ab, die eigene Ausbeute aus mehreren 100 % ern war aber mit zwei Punkten auch weiterhin sehr mager. Zwar kam das BBA Team im letzten Viertel nochmal in Schlagdistanz, ein Ballverlust im Überzahlangriff der auf vier Punkte hätte verkürzen können und der darauf folgende Dreier machte jedoch den Deckel auf die neunte Niederlage drauf.


Die Situation heißt nun ganz sicher Abstiegskampf und in diesem Stand war das Team von Coach Kosta Filippou seit ca. einem Jahrzehnt nicht mehr. Dieser sagt dazu: „Wir stecken gerade nett ausgedrückt in einer ganz schwierigen Situation. Die Gründe sind uns bekannt, interessieren am Ende aber niemanden und sie aufzuführen hilft kein Stück weiter. Was hilft ist nur als eine absolute Einheit aufzutreten. Das Selbstbewusstsein was uns durch die wenigen Siege fehlt müssen wir durch gegenseitiges Vertrauen ausgleichen und dieses Vertrauen war in Hamm teilweise abhanden gekommen. Dies darf nicht noch einmal passieren.“  

+++ 1.Regionalliga: Schade BBA – Rumpfteam gibt sich in Schlussphase geschlagen +++


Die erhoffte “Trendwende“ war es leider nicht, zumindest nicht im Ergebnis, spielerisch jedoch zeigte sich das Team erneut verbessert und das trotz des Fehlens vieler Leistungsträger.

Neben Marcus Ligons, Lasse Dresel, Tim Gimbel, Angelos Theodoridis und Yannick Opitz musste auch Alessandro Spitale kurzfristig krank passen. Somit blieben auf der Center Position die beiden Youngster Michael Krichevski und Simon Gebehenne, die beide ihre Sache lobenswert machten und Bonns Shaquille Rombley sehr gut verteidigten. Simon ist natürlich kein Center aber hat heute auf dieser Position wichtige Minuten gegeben.


Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel gingen die Bonner mit einer knappen 3-Punkte Führung in die Halbzeit. BBA – Topscorer Milen Zahariev (30 Punkte und 13 Rebounds) hatte in der ersten Halbzeit Bonns Scharfschützen Matt Frierson gut unter Kontrolle (5 Punkte bis zur Halbzeit) und angeführt von einem ebenfalls starken Sören Fritze erspielte sich das BBA – Team im dritten Viertel eine 7 Punkte Führung, die aber zum Ende des Viertels nur noch 2 Punkte betrug.


Im letzten Viertel hatte das Bonner Team mehr im Tank. Frierson hatte nun die paar Zentimeter mehr Platz (und das waren nicht viele), drehte auf und kam am Ende auf 30 Punkte bei 7 von 17 Dreiern. Trotzdem blieb es bis zum Ende spannend und nervenaufreibend. Die Zuschauer, die für ordentlich Stimmung sorgten, sahen ein spannendes und gutes Spiel. So sah es auch Coach Kosta Filippou (Anm.: Unser Coach wird die nächsten drei Spiele noch mit Maske coachen, da seine zweite Impfung noch ansteht. Alle anderen Spieler, Trainer und Betreuer des Teams sind vollständig immunisiert, so dass das Team komplett unter den Regeln der neuen Coronaschutzverordnung spielen kann):


„Es sind gemischte Gefühle nach so einem Spiel. Wir haben gut gespielt und über weite Strecken viel richtig gemacht. Wahrscheinlich war ein Knackpunkt, dass wir die hart erarbeitete Führung im dritten Viertel zu schnell abgegeben und in der Phase einige Punkte liegen gelassen haben, vor allem an der Freiwurflinie.



Wir möchten uns bei unseren Fans und Zuschauern bedanken, die das Team heute lautstark unterstützt haben, auch wenn es für einen Sieg nicht ganz gereicht hat. Die Ausfälle ziehen sich bisher wie ein roter Fade durch die Saison, doch das Team wird weiterhin alles daran setzen trotzdem die gesteckten Ziele zu erreichen. Nächste Woche geht es nach Hamm, vielleicht ein wenig dem Team der Stunde. Das Team von Coach Ivan Rosic gewann vier der letzten fünf Spiele und ist die nächste große Herausforderung für das BBA – Team.

+++ BBA gewinnt Lokalderby gegen SV Haspe 70 mit 83:68 +++


Mit einer überzeugenden Leistung konnte unser Team am gestrigen am Ende dann deutlich das Derby für sich entscheiden. Lange war es jedoch das erwartet enge Spiel. Die Gastgeber um den starken und zu Beginn treffsicheren Aufbau Penteker hatten den besseren Start und lagen kurz vor Ende des ersten Viertel mit 21:11 vorne. Das BBA Team, angeführt von einem sehr guten Felix Fuhrmann, konterte nun mit einem 14:0 Lauf und übernahm nun zunehmend das Spiel. Zur Halbzeit ging es jedoch nur mit einer 37:34 Führung in die Kabine, denn auf Hasper Seite stemmten sich Oscar Luchterhandt, Penteker und auch Westbrook gegen ein immer besser agierendes BBA Team. Nach der Halbzeit sollte dies nicht mehr reichen. Sören Fritze kam gut aus der Kabine und punktete mit Zug zum Korb, Neuzugang Milen Zahariev legte mit 16 Punkten, 9 Rebounds und 4 Steals ein klassisches “Milen-Spiel“ auf und Vytzka und Marcus setzten wichtige Treffer aus der Distanz. Insgesamt sah das Spiel vom Team von Coach Kosta Filippou “runder“ aus.


So fiel auch das Fazit vom Coach positiv aus: „Wahrscheinlich war das heute über 40 Minuten unser bisher konstantestes Spiel. Das Derby zu gewinnen ist immer schön und gerade in der aktuellen Situation auch ein wenig befreiend. Letztendlich aber gibt es auch dafür nur 2 Punkte über die wir uns aber durchaus freuen dürfen  -  bis Montag.


Nächsten Freitag erwarten das BBA Team dann die Reserve vom BBL-Team der Telekom Baskets Bonn und den Top-Scorer der Liga der 29,6 Punkte pro Spiel erzielt, 15,4 Dreierversuche pro Spiel nimmt und davon 44,8 % trifft.



+++ Wut und Frustration statt perfektem Wochenende – BBA gewinnt Heimspiel gegen Giants Leverkusen und wird durch drei Fehlentscheidungen innerhalb 10 Sekunden um Auswärtssieg in Grevenbroich gebracht – Yannick Opitz fällt mit Handbruch lange aus +++


BBA – Giants Leverkusen II 79:70


Die jungen Giants legten los wie die Feuerwehr und punkteten vor allem durch den starken Aufbau Funk. Diesen nahm unser bester Akteur des Abends dann gut aus dem Spiel, Tobi Wegmann spielte stark in der Defense und gab mit seinen Distanzwürfen die Initialzündung das Spiel zu drehen. Mit zunehmender Spielzeit übernahm das BBA Team die Kontrolle des Geschehens und holte den ersten Heimsieg der Saison.


NEW Elephants Grevenbroich – BBA Hagen 93:88


Zwei Tage später ging es zum Tabellenletzten Grevenbroich. Die Elephants verloren ihre beiden letzten Spiele (Ibbenbüren, Dorsten) in der Nachspielzeit und bestätigten ihre aufstrebende Form vor allem offensiv im ersten Viertel. Doch wie auch gegen Leverkusen wurde das BBA Team von Minute zu Minute besser und konnte auch diesmal die Kontrolle des Spiels übernehmen. Vier Minuten vor Ende erspielte sich das Team um die Top Scorer Sören und Marcus eine 9 Punkte Führung. Was dann passierte, stand leider nicht nur unter dem Einfluss von den beiden Teams.


Neben ein paar fragwürdigen, vielleicht noch im Rahmen des Gewohnten, die das Spiel überhaupt nochmal eng werden ließen, gab es eine spielentscheidende Sequenz. Eine 75 Sekunden vor Ende bekommt bei einer zwei Punkte Führung der BBA, Marcus Ligons den Ball am Korb, geht hoch punktet und ein Pfiff ertönt. Schrittfehler. Auch das Video bestätigt den Eindruck aller Beteiligten in der Halle, eine absolute Fehlentscheidung.


Keine Sekunden später läuft US-Boy Murry auf Sören Fritze zu und es kommt zu einem leichten Kontakt oberhalb der Dreierlinie, einen Kontakt der generell kein Foul ist aber gerade in diesem doch sehr physischen Spiel in keiner Situation, als Foul gewertet wurde und somit schon gar nicht in der entscheidenden Phase des Spiels.


Coach Kosta Filippou hält sich die Hände kurz ins Gesicht und kassiert dafür zusätzlich ein technisches Foul. Statt plus 4 heißt es nach drei erfolgreichen Freiwürfen minus 1 und bringt das Spiel zum kippen zu Gunsten der Gastgeber.


Coach Kosta Filippou: „Grevenbroich hat in meinen Augen ein starkes Spiel gemacht. Umso mehr freut mich das Auftreten meiner Jungs, die das Spiel drehen und unter Kontrolle bringen. Klingt man wie ein schlechter Verlierer, wenn man die Niederlage auf Entscheidungen der Schiedsrichter begründet, ganz bestimmt. Aber es gibt Entscheidungen im Rahmen und andere die einfach in so einer Situation zu viel sind. Schrittfehler zu pfeifen ist schon katastrophal genug, das Foul durch Sören frech und auf minimale Reaktion, wortlos, oben drauf ein T zu geben eine Unverschämtheit und absolut spielentscheidend. Das ist frustrierend und eine erneute Herausforderung für uns. Insgesamt haben wir aber dieses Wochenende einen guten Schritt nach vorne gemacht.“  

BBA Team verliert 69:66 beim Deutzer TV und geht nun in die "Woche der Wahrheit"  

Es ist kein Geheimnis in der 1.Regionalliga West, dass man gegen die tiefe und kompakte Defense der Deutzer von außen hochprozentig treffen muss, um eine Siegchance zu haben. Dies war bei unseren Jungs leider nicht der Fall. Lediglich 6 von 31 Versuchen fanden ihr Ziel, leider viel zu wenig. Dazu wurde bei der Lösungsfindung im Angriff auch zu oft die besser Entscheidung übersehen. Diese Szenarien fanden insbesondere im ersten Viertel statt, welches mit 27:12 an die Gastgeber ging. Doch trotz zwischenzeitlich 22 Punkten Rückstand zeigte das BBA Team Moral und steckte den Kopf nicht in den Sand und  kämpfte sich merklich von Minute zu Minute besser ins Spiel. Fünf Minuten vor Ende betrug der Rückstand nur noch 10 Punkte und die BBA vergibt einen offenen Wurf, Deutz punktet per Dreier zur Vorentscheidung? Fast. 4,9 Sekunden vor Ende verkürzt Marcus Ligons auf 64:66 und per Foul schickt man Patrick Reusch 3,9 Sekunden vor Ende an die Linie. Dieser netzt den ersten ein und nachdem er den zweiten vergibt, ist ein langer Wurf von Yannick Opitz leider weit daneben. 

Coach Kosta Filippou zum Spiel: "Schade, dass das Spiel nicht zwei Minuten länger gedauert hat, aber letztendlich eine ohne Frage verdienter Sieg für Deutz. Mit einer dermaßen schlechten Wurfquote aus dem Feld, gewinnt man nur schwer ein Spiel. Defensiv haben wir nach dem ersten Viertel gut verteidigt, 69 Punkte zu kassieren ist gut. Wir haben auch bei 22 Punkten Rückstand nicht aufgegeben, das ist sehr gut. Allerdings machen wir immer noch zu viele vermeidbare Fehler und sind zu oft ohne die nötige Übersicht und Kontrolle."

Nun geht es in eine für das BBA Team in eine, wie man so schön sagt, "Woche der Wahrheit". Freitag kommt der Tabellenvierte in die Otto-Densch-Halle bevor es Sonntag zum Schlusslicht und jetzt aufgepasst, die Elephants aus Grevenbroich und somit dem Team was vor dem Corona-Abbruch an der Spitze der Tabelle stand. Das Team braucht jetzt jede erdenklich Unterstützung, der sechste Mann von der Tribüne kann ganz sicher den Unterschied machen und deswegen hofft auch Kapitän Yannick Opitz auf eine lautstarke Kulisse am Freitag: "Wir werden alles daran setzen zusammen aus dieser schwierigen Situation raus zu kommen. Ich weiß wieviel Rückhalt uns unsere Fans und Zuschauer geben können und ganz sicher brauchen wir sie jetzt alle hinter uns."